Frankreichs Finanzen in "Risikozone" - Dax im Minus
Der Börsen-Tag
Nach drei Börsentagen mit Gewinnen ist der Dax zur Wochenmitte unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex sank um 1,35 Prozent auf 25.104,36 Zähler. Am Vortag hatte er noch zeitweise die Marke von 25.500 Punkten hinter sich gelassen. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verliert 1,41 Prozent auf 30.112,41 Zähler.
Angesichts der anstehenden Saison der Quartalsbilanzen hielten sich Investoren zurück. Steigende Ölpreise und die hohen Renditen an den Anleihemärkten, insbesondere französischer Staatspapiere, verunsicherten. Die von den Staatsschulden in Europa ausgehenden Risiken würden noch immer unterschätzt, hieß es von der Privatbank Merck Finck.
Der Präsident der französischen Zentralbank, Emmanuel Moulin, sagte in einem Gespräch mit France Inter Radio, dass Frankreich mit Blick auf das Staatsdefizit durchaus in einer Risikozone sei und der Haushaltsplan für 2027 wichtig werde, um die Finanzmärkte zu beruhigen.
In den USA hatten am Vortag zwar der marktbreite S&P 500 sowie der von Techwerten dominierte Nasdaq 100 Höchststände erreicht. Laut Marktexperte Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets ist dieses Bild jedoch trügerisch, denn die Rally werde zunehmend von wenigen großen Technologieunternehmen getragen. Am Mittwoch verzeichneten die New Yorker Börsen Verluste.
"Transformation erfüllt" - Chefin verlässt plötzlich Dax-Konzern
Abrupter Wechsel an der Spitze von Fresenius Medical Care (FMC): Vorstandschefin Helen Giza verlässt das Unternehmen aus Bad Homburg Ende der Woche nach knapp vier Jahren vorzeitig, wie FMCmitteilte. Vorher amtierte sie bereits für drei Jahre als Finanzvorständin.
Ihr Nachfolger kommt aus dem eigenen Aufsichtsrat: Shervin J. Korangy werde das Amt mit Wirkung zum 12. Oktober übernehmen. Der 51-Jährige war zuletzt Vorstandschef des US-Augenheilkunde-Spezialisten BVI Medical und sitzt seit 2023 im Aufsichtsrat von FMC.
FMC stehe an einem Wendepunkt, sagte Aufsichtsratschef Michael Sen, Vorstandschef des Großaktionärs Fresenius. "Die Ziele der Transformation der vergangenen Jahre sind weitgehend erfüllt. In der nächsten Wachstumsphase wird das Unternehmen von einem anderen Führungsprofil profitieren", begründete er den Wechsel. Die Aktien des Unternehmens sanken nach Bekanntgabe des Personalwechsels um 4,5 Prozent.
Goldnachfrage könnte bald wieder ansteigen
"Krisen-Umschichtungen" am deutschen Aktienmarkt
Von typischen "Krisen-Umschichtungen" sprechen Händler am Nachmittag. Während Banken- und Technologiewerte unter dem Renditeanstieg leiden und bis über 3 Prozent fallen, wird in "die üblichen" Sicheren Häfen umgeschichtet. Mit 1,8 Prozent Plus führen die Branchen der Telekom- und Gesundheitswerte die Gewinner an. Auch Nahrungsmittel und Haushaltsgüter zeigen sich bis zu 0,5 Prozent im Plus.
Aktive ETF? Welchen Mehrwert bieten die
US-Staatsanleihen nähern sich Rendite-Hoch - Wall Street unter Druck
Erneut steigende Anleiherenditen und Ölpreise haben die Anleger an der Wall Street vorsichtig gestimmt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung fast ein Prozent tiefer bei 51.150 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq verloren jeweils rund ein halbes Prozent auf 7786 und 27.440 Zähler. Am Vortag hatten der Nasdaq und der S&P 500 noch Rekordhochs erreicht, angetrieben unter anderem von einer Entspannung am Öl- und Anleihemarkt.
Heute stieg die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen erneut auf den höchsten Stand seit 2002. Zugleich kletterte der Preis für die Nordseesorte Brent wieder über die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar je Barrel.
Die Anleger warten nun auf das Protokoll der September-Sitzung der US-Notenbank Fed, das um 20.00 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden soll. Daraus erhoffen sie sich Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs. Höhere Zinsen der US-Notenbank verteuern die Investitionen wachstumsstarker Unternehmen - etwa im Technologiesektor. Emin Hajiyev, leitender Volkswirt bei Insight Investment, zeigte sich jedoch zurückhaltend. "Die jüngste Zinserhöhung der Fed dürfte den schnellen Ausbau der KI-Infrastruktur kaum verlangsamen", sagte der Experte. "Stattdessen dürfte die straffere Geldpolitik eher die traditionellen Wirtschaftssektoren belasten."
US-Finanzinvestor steigt in Bieterrennen um Uniper ein
In das Rennen um eine mögliche Übernahme des verstaatlichten Energiekonzerns Uniper ist Insidern zufolge auch der Finanzinvestor Apollo Global Management eingestiegen. Apollo habe ein nicht-bindendes Angebot für den größten deutschen Gaskonzern abgegeben, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen Reuters. Uniper und Apollo lehnten eine Stellungnahme ab. Am 21. September war die Frist für nicht-bindende Gebote abgelaufen. Der Bund fährt bislang zweigleisig: Er lotet sowohl einen Verkauf als auch einen Börsengang von Uniper aus.
Audi verleiht Mitarbeiter zeitweise an Rüstungsfirmen
Audi will Mitarbeiter in die Rüstungsindustrie verleihen. Das freiwillige Projekt ermöglicht Beschäftigten, befristet bei anderen Unternehmen in Bayern tätig zu sein, wie der Autobauer mitteilt. Dabei geht es zunächst um die ganz oder teilweise in der Rüstung tätigen Unternehmen Diehl, Airbus, MBDA und KNDS.
Zunächst richtet sich das Angebot an indirekte Tarifmitarbeitende in Ingolstadt. "Zielgruppe sind insbesondere Ingenieure, Qualitätsingenieure, Projektmanager sowie Mitarbeitende der Werkstätten in der technischen Entwicklung und der Qualitätssicherung", heißt es von Audi. Ende Oktober sollen die Mitarbeitenden die Möglichkeit bekommen, direkt mit den beteiligten Unternehmen zu sprechen. Das Interesse an den geplanten Veranstaltungen sei "außerordentlich groß".
Chinas Sportartikel-Riese vollzieht Einstieg bei Puma
Der chinesische Sportartikel-Riese Anta Sports will Puma nach eigenen Angaben an der langen Leine lassen, drängt aber in den Aufsichtsrat. "Als langfristig orientierter Aktionär freuen wir uns darauf, unsere Erfahrungen und Fähigkeiten, insbesondere im Bereich Retail und im operativen Geschäft, einzubringen", erklärte Anta-Chef Ding Shizhong am Mittwoch. Das dürfte vor allem für China gelten, wo Puma bisher unterrepräsentiert ist. Puma habe "erhebliches langfristiges Potenzial". "Gleichzeitig respektieren wir Pumas Unabhängigkeit und Markenidentität", betonte er.
Puma teilte mit, der Einstieg des chinesischen Konzerns mit 29,1 Prozent sei mehr als acht Monate nach der Ankündigung perfekt. Anta Sports hat das Anteilspaket der französischen Milliardärsfamilie Pinault an dem angeschlagenen Unternehmen aus Herzogenaurach für gut 1,5 Milliarden Euro übernommen. Ein Übernahmeangebot an die übrigen Puma-Aktionäre sei "derzeit" nicht geplant, bekräftigte Anta. "Für uns ist das langfristige Engagement von Anta Sports ein großer Vertrauensbeweis in unsere Strategie, unser Managementteam und unsere Zukunft", sagte Puma-Vorstandschef Arthur Höld. Er hat sich vorgenommen, Puma wieder zum drittgrößten Sportartikelhersteller weltweit hinter Nike und Adidas zu machen. "Wir haben volles Vertrauen in das Managementteam und die strategische Ausrichtung", erklärte Shizhong.
E-Auto-Boom kann Mercedes' China-Einbruch nicht ausgleichen
Mercedes hat wegen schlechterer Geschäfte in China erneut weniger Autos verkauft. Der Autobauer setzte im dritten Quartal des Jahres 407.200 Pkw ab, was einem Rückgang von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Außerhalb Chinas legte der Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal um ein Prozent zu.
Vor allem der schwächelnde, für Mercedes aber wichtige chinesische Markt bereitet weiter Probleme. Dort ging der Absatz um 31 Prozent zurück. Mercedes verweist auf ein weiterhin schwieriges Pkw-Marktumfeld und auf intensiven Wettbewerb.
Bergauf ging es hingegen bei den Verkäufen von E-Autos. Bei vollelektrischen Pkw erzielte Mercedes im dritten Quartal einen Absatzrekord und verkaufte weltweit 68.400 Fahrzeuge. Das ist ein Plus von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In Europa stieg der Absatz von E-Autos sogar um 78 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
KI-Boom treibt Elektrobranche an
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat den August mit einem deutlichen Auftragszuwachs abgeschlossen. "Mit einem Plus von 17 Prozent stieg der Auftragseingang im August stärker als im Durchschnitt der ersten sieben Monate des Jahres", sagte der Chefvolkswirt des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), Andreas Gontermann, der "Augsburger Allgemeinen". Im ersten Halbjahr des Jahres hatte die Branche noch 9,5 Prozent mehr Bestellungen als im Vorjahr verzeichnet.
Gontermann begründet den Wachstumsschub auch mit der zunehmenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI). "Bei einem Rechenzentrum kommen bis auf die Gebäudehülle beinahe alle Bestandteile aus unserer Branche."
Neue Horror-Prognose zu Job-Kahlschlag bei Autobauern
In der deutschen Autoindustrie werden nach einer Studie von Roland Berger bis 2030 mindestens 200.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die Zahl der Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern dürfte von rund 692.000 im Jahr 2025 auf etwa 490.000 sinken, heißt es in der Studie der Unternehmensberatung mit dem Titel "Germany's automotive reset: From model of global success to painful consolidation".
Rund 90.000 direkte Arbeitsplätze, 95.000 Stellen in indirekten Funktionen und 15.000 Managementpositionen wären demnach betroffen, wenn jetzt in der Branche die richtigen Schlüsse gezogen würden. Sollten die notwendigen Entscheidungen nicht zeitnah umgesetzt werden, seien sogar noch mehr Stellenstreichungen zu erwarten, heißt es in der Studie.
Deutschland habe Produktionskapazitäten für mehr als 6 Millionen Fahrzeuge, gebaut würden aber nur gut 4 Millionen. Rechnerisch gebe es somit mindestens 5 Produktionswerke zu viel. "Deshalb führt kein Weg an Kapazitätsanpassungen vorbei", sagte Roland-Berger-Partner Felix Mogge.
Erholung der deutschen Wirtschaft ist kein Selbstläufer
Die deutsche Wirtschaft dürfte nach Einschätzung der privaten Banken in diesem und im kommenden Jahr spürbar zulegen. Das Bruttoinlandsprodukt werde 2026 und 2027 um je 1,2 Prozent steigen, erklärte der Bundesverband deutscher Banken (BDB). Getragen werde die Konjunktur vor allem von höheren Investitionen und einer stärkeren Inlandsnachfrage. Für den gesamten Euroraum rechnen die Volkswirte mit einem BIP-Anstieg von 0,9 Prozent in diesem und 1,2 Prozent im kommenden Jahr.
"Jetzt kommt es darauf an, den positiven Trend mit verlässlichen Rahmenbedingungen und konsequenten Reformen dauerhaft zu stärken", sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Heiner Herkenhoff. "Sonst bleibt der Aufschwung fragil." Die wirtschaftliche Erholung sei kein Selbstläufer.
Die 14 Chefvolkswirte des Privatbankenverbands legen zweimal im Jahr ihre gemeinsame Konjunkturprognose vor. Im März hatten sie für 2026 noch 1,0 Prozent Wachstum erwartet und für 2027 rund 1,5 Prozent.
Deutschlands Exporteure sehen sich auf Wachstumskurs
Die deutschen Exporteure heben ihre Wachstumsprognose nach einem überraschend robusten ersten Halbjahr an. Die Ausfuhren werden in diesem Jahr trotz Einbrüchen im US- und China-Geschäft um 1,0 Prozent zulegen, sagte der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) voraus. Im Januar wurde nur mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Die Importe sollen wie bislang erwartet 2026 um drei Prozent zulegen. "Der deutsche Außenhandel stabilisiert sich, aber von einer Trendwende sind wir noch weit entfernt", sagte BGA-Präsident Dirk Jandura in Berlin.
Die Stimmung unter den Außenhändlern hat sich merklich aufgehellt. Der entsprechende Klimaindikator stieg von 73 auf 87,3 Punkte, wie eine Umfrage unter mehr als 500 Unternehmen ergab. "Das ist ein positives Signal, aber kein Grund zur Entwarnung", sagte Jandura. "Gerade die Rückgänge unserer Exporte in die USA und nach China zeigen, wie volatil die Lage bleibt." 57 Prozent der befragten Unternehmen nennen Handelskonflikte, Zölle und Sanktionen als Risiko, 50 Prozent geopolitische Konflikte und Unsicherheiten. 53 Prozent beklagen die Kostenbelastung am Standort Deutschland.
Im ersten Halbjahr wurden Waren im Wert von rund 818 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert - ein Plus von 3,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum, getragen vor allem von der höheren Nachfrage aus Europa, während etwa das US-Geschäft um mehr als sechs Prozent schrumpfte.
Ölpreis und Renditen lasten auf dem Dax
Ein erneuter Anstieg beim Ölpreis und bei Anleiherenditen hat die Stimmung an den globalen Aktienmärkten eingetrübt. Der Dax und der EuroStoxx50 notierten gegen Mittag jeweils rund ein Prozent tiefer bei 25.230 und 6209 Punkten. Auch die Futures für die wichtigsten US-Indizes lagen im Minus. Der verschärfte Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen und ein auf den Golf von Mexiko zusteuernder Sturm hievten die Ölpreise in der Spitze um jeweils gut ein Prozent nach oben.
"Das Hauptproblem ist, dass kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist", sagte Angeline Ong, Analystin beim Broker IG, mit Blick auf die Lage in Nahost. "Eine weitere anhaltende Sorge ist, wie teuer die Kreditaufnahme in Zukunft angesichts der Entwicklung bei den Anleiherenditen werden wird." Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog nach der Entspannung am Dienstag wieder leicht auf 3,494 Prozent an. Zur Nervosität am Markt trug zudem die anstehende Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed am Abend bei.
"Die Anleger in Deutschland fremdeln mit dem Begriff der Jahresendrally - zu sehr nagen Euroabwertung und politische Sorgen an ihrer Zuversicht", kommentierte Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. Der Euro gab erneut nach und lag mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 1,1193 Dollar nahe seinem 17-Monats-Tief von 1,1160 Dollar.
Auch die überraschend starken Zahlen zur deutschen Industrieproduktion konnten die Stimmung an den europäischen Börsen nicht aufhellen. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen trotz Behinderungen der Rhein-Schifffahrt durch das Niedrigwasser 2,0 Prozent mehr her als im Vormonat. Ein kräftigeres Plus gab es zuletzt im März 2025 mit 2,5 Prozent. "Wie üblich im Sommer wurden diese Zahlen wohl durch einige Sondereffekte wie die Lage der Sommerferien beeinflusst", kommentierte Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen.
Zugleich haben die Märkte die Berichtssaison für das dritte Quartal im Blick, die in diesem Monat anläuft. Von LSEG befragte Experten erwarten für die Unternehmen im europäischen Stoxx-600-Index einen Gewinnanstieg von 19,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Klammert man den Energiesektor aus, wird ein Gewinnwachstum von 9,9 Prozent prognostiziert.
Merz und Macron kaufen Zeit für Europas Autobauer
Ausverkauf in Asien zieht Europas Chipaktien nach unten
Die Aktien europäischer Halbleiterunternehmen notieren nach einem Ausverkauf bei asiatischen Chip-Aktien im Minus. Der südkoreanische Anbieter SK Hynix schloss 2,8 Prozent niedriger, während Samsung Electronics 1,3 Prozent einbüßte. In Europa sinken die Aktien des niederländischen Halbleiterausrüsters ASML Holding und des kleineren Konkurrenten ASM International um 1,7 Prozent beziehungsweise 4,4 Prozent. BE Semiconductor Industries, der niederländische Lieferant von Halbleitermontageanlagen, verliert nach einer Herabstufung der Aktienbewertung durch die UBS 8,2 Prozent. Die Aktie des deutschen Chipherstellers Infineon Technologies verliert 5 Prozent. Die Anteilscheine von STMicroelectronics sinken um 3,1 Prozent.
Unterdessen notiert der E-mini Nasdaq 100-Future-Kontrakt 0,4 Prozent niedriger, was auf eine schwache Eröffnung der Tech-Aktien in den USA hindeutet.
Aus für Verbrenneraus? Autoaktien ziehen an
Autoaktien starten durch vor dem Hintergrund von Berichten, wonach sich Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron auf einen Deal geeinigt haben sollen, mit dem das Verbrennerverbot innerhalb der EU aufgeweicht werden könnte. Das berichten sowohl die "FAZ" und das "Handelsblatt". Macron und Merz sollen demnach noch vor dem EU-Gipfeltreffen in der kommenden Woche eine Einigung präsentieren. Der Subindex der Autoaktien legt um 1,2 Prozent zu. Unter den Einzelwerten legen VW um 3,3, BMW um 0,5, Mercedes-Benz um 1,1, Renault um 4,7 und Stellantis um 3,8 Prozent zu.
Huthi-Angriffe treiben Ölpreise
Die Ölpreise steigen im frühen europäischen Handel, wobei Rohöl der Sorte Brent über 100 US-Dollar pro Barrel notiert, da Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien die regionalen Spannungen hochhalten und eine Erholung der Exporte gefährden. Brent legt um 0,6 Prozent auf 101,22 US-Dollar pro Barrel zu, während WTI-Futures um 0,5 Prozent höher bei 89,89 US-Dollar pro Barrel gehandelt werden.
Bei ihrem jüngsten Angriff beschädigten die Huthis zwei Flughäfen im Süden Saudi-Arabiens, nachdem von Saudi-Arabien unterstützte Truppen eine Gegenoffensive gestartet hatten, um Gebiete entlang des Roten Meeres zurückzuerobern. "Es gibt derzeit ein klares Tauziehen zwischen einer sich verbessernden Versorgung aus der Region und anhaltenden Bedrohungen für das Angebot", meinen die Analysten von ING. Laut Kpler sanken die Rohölströme durch die Straße von Hormus nach einer Reihe von Angriffen auf Tanker in der vergangenen Woche auf 74 Prozent des Vorkriegsniveaus, obwohl alternative Routen die Golfexporte weitgehend auf dem Vorkriegsniveau hielten.
Immobilienaktien im Abwärtssog
Für Immobilienaktien kommt Gegenwind nicht nur von wieder anziehenden Marktzinsen vor dem Hintergrund wieder gestiegener Ölpreise. Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben laut Marktteilnehmern reihenweise die Kursziele gesenkt. Zugleich wurde Deutsche Wohnen auf "Reduce" abgestuft. Vonovia verlieren 1,9 Prozent, LEG Immobilen 2,0, TAG Immobilien ebenfalls 2,0 und Deutsche Wohnen 2,9 Prozent. Für Aroundtown geht es um 1,9 Prozent südwärts.
Irankrieg beschert Shell Fabel-Rekord bei Raffinerie-Marge
Shell hat nach eigener Einschätzung mit seiner Raffineriemarge im dritten Quartal ein Rekordhoch erreicht. Treiber dieser Entwicklung sind die Preisschwankungen als Folge des Konflikts im Nahen Osten und ein weltweiter Angebotsengpass auf den Kraftstoffmärkten.
Der in London ansässige Energiekonzern teilte mit, dass sein Raffineriemargen-Indikator für das abgelaufene Quartal bei 42 US-Dollar pro Barrel prognostiziert wird, verglichen mit 24 Dollar pro Barrel im zweiten Quartal. Die bisherige Rekordmarge lag bei 28,04 Dollar pro Barrel und war kurz nach dem groß angelegten Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 erreicht worden. Raffineriemargen messen die Differenz zwischen den Kosten für Rohöl und dem Wert der daraus hergestellten Kraftstoffe.
Die hohen Margen spiegeln eine Nachfrage nach raffinierten Produkten wider, die das Produktionsvermögen der Raffinerien übersteigt. Der Wert ist ein Indikator für die enormen Gewinne der Raffineriebetreiber in der aktuellen Krise.
Während die Margen im Quartalsverlauf sprunghaft stiegen, konnte Shell das Produktionsniveau allerdings aus dem zweiten Quartal in seinen Raffinerien nicht halten. Niedrige Wasserstände des Rheins in Deutschland belasteten die Auslastungsrate der Raffinerien. Sie sank auf 93 bis 97 Prozent, verglichen mit 102 Prozent im Vorquartal.
Gasmangel in Deutschland? Reiche dementiert
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht in diesem Winter trotz vergleichsweise niedriger Speicherstände keinen Gasmangel in Deutschland. "Stand heute liegt mehr Gas in den Speichern, als selbst im kältesten Jahr verbraucht wurde", sagte die CDU-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung". "Angesichts zunehmender Bedrohungen ist es aber sinnvoll, bildlich gesprochen, neben Gürtel auch Hosenträger vorzuhalten", sagte sie weiter. "Wir werden eine strategische Reserve für die Gasspeicher ausschreiben, die uns gegen unvorhergesehene Ereignisse absichert."
Die bundeseigenen Gasimporteure Uniper und Sefe hätten dem Ministerium mitgeteilt, dass sie mehr Gas einspeichern. "Dazu haben wir sie auch ermuntert", so Reiche. "Zusätzlich haben wir Langfristoptionen ausgeschrieben, um Gasmengen für den Winter abzusichern."
Die Füllstände der Gasspeicher liegen aktuell auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von derzeit rund 59 Prozent. Das hat Sorgen über die Gasversorgung im Winter ausgelöst. Reiche wurde mit Vorwürfen konfrontiert, zu wenig für den Winter vorzusorgen. In einem Bericht des Wirtschaftsministeriums für eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundestags hieß es Mitte September, nach aktuellem Erkenntnisstand sei eine Gasmangellage im kommenden Winter nicht zu erwarten.
Porsche macht wieder auf Luxus
Porsche will mit Einsparungen, Personalabbau und mehr Spitzenmodellen aus der Krise kommen. Die stark gesunkene Rendite solle mittelfristig wie bisher geplant in einer Spanne von zehn bis 15 Prozent liegen bei einem Umsatz von 41 bis 45 Milliarden Euro, teilte der Autobauer mit. In diesem Jahr wird eine Marge zwischen 5,5 und 7,5 Prozent erwartet, nachdem sie 2025 auf rund ein Prozent eingebrochen war. Die Kosten will Porsche-Chef Michael Leiters zugleich weiter "rigoros" senken. Ein Abbau von rund 9000 der etwa 42.000 Arbeitsplätze wurde bereits beschlossen und wird schon länger umgesetzt. Strategisches Ziel seien 30 Prozent weniger Jobs.
Angesichts des sinkenden Absatzes will der Sportwagenbauer künftig bereits mit weniger als 200.000 Verkäufen im Jahr die Gewinnschwelle erreichen, nach Worten von Leiters schon 2027. "Ich will Porsche zukunftssicher machen - zu einem Unternehmen, das in schwierigen Zeiten stark bleibt und die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte meistern kann", sagte Leiters. Er rechne nicht damit, dass sich das durch harten Konkurrenzkampf in China, Lieferkettenprobleme und US-Zölle erschwerte Umfeld bald verbessern werde.
Holt der Dax nur Schwung?
Mit einem spürbaren Abschlag startet der Dax ins Wochenmittegeschäft. Er notiert aktuell im Bereich von 25.275 Punkten, nachdem der deutsche Börsenleitindex gestern 0,8 Prozent auf 25.449 Zähler zugelegt und zeitweise bereits über der 25.500er-Marke notiert hatte. Die Ölpreise bewegen sich wieder um die 100-Dollar-marke je Barrel Brent. Gleichzeitig sind die Rekordstände der Wall Street an den asiatischen Börsen weitgehend wirkungslos verpufft. Im Blick haben die Anleger heute die Veröffentlichung der Fed-Protokolle.
Zinssensitivität ist nicht gesucht
Zur Wochenmitte geht es an den Börsen in Ostasien und Australien etwas nach unten, nachdem der Ölpreis und die Marktzinsen wieder gestiegen sind. Positive Vorgaben der Wall Street, wo S&P-500 und Nasdaq-Composite neue Rekordstände erreichten, verpuffen. Anleger hielten sich auch wegen der anstehenden Bilanzsaison zurück, sagen Marktteilnehmer. Manche warteten auch auf die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung. Es könne Aufschluss über den künftigen geldpolitischen Kurs der Fed geben.
Die Börse in Shanghai ist noch feiertagsbedingt geschlossen. In Hongkong sinkt der Hang-Seng-Index um 0,5 Prozent. In Tokio gibt der Nikkei-Index um 0,7 Prozent nach, der breiter gefasste Topix verliert 0,5 Prozent. 1,1 Prozent tiefer zeigt sich der Kospi in Seoul. Besser hält sich die australische Börse. Der S&P/ASX-200 tendiert knapp behauptet.
Das hohe Niveau der Marktzinsen lastet besonders auf als zinssensitiv geltenden Technologiewerten. In Tokio verbilligen sich Advantest um 2,3 und Kioxia um rund 4 Prozent. In Seoul verliert das Schwergewichte SK Hynix 1,6 Prozent, während Samsung Electronics gut behauptet liegt. Samsung wird am Donnerstag vorläufige Zahlen zum dritten Quartal vorlegen. Analysten erwarten, dass der Konzern dank des KI-Booms einen rekordhohen operativen Gewinn melden wird. Semiconductor Manufacturing International fallen in Hongkong um 1,1 Prozent.
Autokrise: Metall-Tarifrunde wird kompliziert
Wenn heute die ersten regionalen Verhandlungen über die Tarifbedingungen in der Metall- und Elektroindustrie starten, steht mehr auf dem Spiel als ein paar Lohnprozente. IG Metall und Arbeitgeber verhandeln angesichts internationaler Krisen und steigender Inflation über die Zukunft des industriellen Kerns der größten Volkswirtschaft Europas. Betroffen sind rund 3,7 Millionen Beschäftigte in so unterschiedlichen Branchen wie Auto, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Rüstungsgüter.
Nach einem aufwendigen Verfahren haben sich die regionalen Tarifkommissionen und der Bundesvorstand der IG Metall auf eine Forderung nach 5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten verständigt. Ein Ausgleich der zuletzt stark angestiegenen Inflation gilt als Mindestziel. Gleichzeitig müsse über die Absicherung von Arbeitsplätzen und Standorten verhandelt werden, sagt die Vorsitzende Christiane Benner angesichts drohender Werkschließungen. Zudem will die Gewerkschaft in sogenannten "Boom-Unternehmen" die Beschäftigten am Gewinn beteiligen.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sieht keinen Verteilungsspielraum und verweist auf die verschärfte Deindustrialisierung mit dem Verlust hunderttausender Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren. Einer von mehreren Gründen dafür seien die hohen Lohnkosten. Vielen Unternehmen gehe es schlecht, sagt der neue Gesamtmetall-Präsident Udo Dinglreiter und gibt die Linie vor: "Wir haben in der kommenden Tarifrunde nicht den Luxus, über die Verteilung von Zuwächsen zu verhandeln. Jetzt muss es darum gehen, Kosten zu senken und den Standort zu retten."
Technologiesektor als Haupttreiber
Nach den gestrigen Gewinnen deuten sich zum heutigen Start an Europas Börsen Abgaben an. Damit würden neue Rekordstände des S&P-500-Index sowie des Nasdaq-Composite an den hiesigen, weniger technologielastigen Märkten abperlen. Bremsend wirkt, dass der Ölpreis am späten Dienstag wieder anzog und am Morgen noch etwas weiter steigt. Brent geht mit 101,48 Dollar um, verglichen mit Vortagestiefs unter 97 Dollar.
Auch an den Anleihemärkten geht es aus Sicht der Aktienmärkte wieder in die falsche Richtung - die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen steigt um 4 Basispunkte auf 5,31 Prozent. Am geopolitischen Umfeld hat sich nichts geändert.
Damit bleibt der Technologiesektor der Haupttreiber an den internationalen Märkten. Wie die "Financial Times" mit Verweis auf informierte Kreise schreibt, plant SpaceX Kapitalaufnahmen von 40 Milliarden Dollar für den Kauf von Nvidia-Chips. Der Bericht ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die KI-Investitionstätigkeiten nicht an Momentum verlieren. Die Nachricht könnte hiesige Chipwerte und KI-Ausstatter stützen.
Deutz plant weiteren Jobabbau
Deutz will an seinem Kölner Stammwerk erneut Personal abbauen. Nachdem erst kürzlich rund 100 Stellen weggefallen sind, plant der Motorenbauer nun ein erneutes Abbauprogramm, wie dpa aus informierten Kreisen erfuhr.
Geplant sei der Wegfall von 130 bis 200 Stellen bis Ende 2028, hieß es aus informierten Kreisen. Im Maximalfall könnten es 300 werden - dass es so viele werden, sei aber unwahrscheinlich. Bei den üblichen Nachfrage-Zyklen sei man derzeit ganz unten und in den kommenden Jahren werde es wohl wieder aufwärtsgehen. In Köln hat Deutz derzeit etwa 2.600 Stellen. Von dem Vorhaben betroffen ist das Geschäft mit kleinen Motoren, die etwa in Traktoren und Hubwagen verbaut sind.
Experte: Börsencrash steht vor der Tür
An den Börsen braut sich etwas zusammen, ist sich Prediqma-Geschäftsführer Hartmut Jaensch sicher. Der Experte sieht "viele Parallelen" zu früheren Krisen und warnt, ein Crash stehe unmittelbar bevor - womöglich innerhalb von "ein paar Wochen". Zu Gast in der ntv Wirtschaft rät er: "Keine Risiken mehr eingehen".
Keine Dividende bei Zalando
Zalandos Co-Vorstandschef Robert Gentz plant weiter keine Dividendenausschüttung. Gentz schließe Dividenden bei dem Modeversender "auf absehbare Zeit" aus, berichtete das "Handelsblatt". "Unsere Priorität ist profitables Wachstum", sagte Gentz, der Zalando 2008 mitgegründet hatte, der Zeitung. "Deshalb investieren wir zuerst in unser Geschäft und halten eine solide Liquiditätsreserve". Überschüssiges Kapital fließe in Aktienrückkäufe.
Paramount schließt 110-Milliarden-Deal ab
In Hollywood bricht eine neue Ära mit den traditionsreichen Studios Paramount und Warner Brothers unter einem Dach an. Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Paramount-Konzern schloss die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner ab.
Das neue Unternehmen mit dem Namen Skydance steht nun vor einer komplexen Integration und muss dabei eine Schuldenlast von Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen. Hollywood befürchtet eine Welle von Stellenabbau - und Liberale in den USA eine politische Einflussnahme des Unterstützers von US-Präsident Donald Trump, Ellison, auf den Warner-Nachrichtensender CNN. Trump selbst zeigte sich erfreut: "Das wird ein großartiges Unternehmen", sagte er vor Reportern.
Hollywood wird durch den Deal ähnlich stark umgekrempelt wie durch die Übernahme des Studios 20th Century Fox durch Disney 2019. Die Ellison-Familie hatte Paramount erst im vergangenen Jahr übernommen. Warner ist bekannt unter anderem für Filmreihen wie "Batman", "Superman" und "Harry Potter". Paramount bringt unter anderem "Mission: Impossible" und "Star Trek" ein.
Dieses Thema bremst Asien-Börsen aus
Steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen belasten die Börsen in Asien. Damit können die asiatischen Märkte nicht von den Rekordständen an der Wall Street profitieren. Ein auf den Golf von Mexiko zusteuernder Sturm sowie zunehmende Spannungen zwischen Saudi-Arabien und der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen treiben die Ölpreise in die Höhe.
Die japanische Börse tendiert schwächer: Der Nikkei-Index gibt 0,9 Prozent auf 70.074,13 Punkte nach. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verliert 0,3 Prozent. Die Börse in Shanghai bleibt feiertagsbedingt geschlossen.
Ölpreise legen zu
Am Rohstoffmarkt ziehen die Ölpreise an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 0,8 Prozent auf 101,40 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 0,8 Prozent fester bei 90,15 Dollar.
Das ist los im frühen Devisenhandel
Am Devisenmarkt gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 158,42 Yen und legt leicht auf 6,7045 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent höher bei 0,8333 Franken. Parallel dazu fällt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1234 Dollar und zieht leicht auf 0,9362 Franken an.
Die Angst vor der eigenen Courage
Der Dax arbeitet sich weiter nach oben. Aus dem gestrigen Geschäft verabschiedete sich der deutsche Börsenleitindex mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent und einem Stand von 25.449 Punkten. Im Tagesverlauf hatte das Börsenbarometer aber bereits über der 25.500er-Marke gelegen. Händler verwiesen darauf, dass Anleger Angst vor der eigenen Courage hatten. Niemand möchte den Index nach oben ziehen, um dann auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Entsprechend hoch war die Bereitschaft für Gewinnmitnahmen.
Heute blicken die Anleger zunächst auf den Autosektor. Der Grund: Porsche will auf einem Kapitalmarkttag Investoren eine neue Strategie präsentieren, mit der er nach dem starken Gewinnrückgang aus der Krise kommen soll. Beim Plan "Sportwagenschmiede *35" geht es um weitere Kostensenkungen, eine Überarbeitung des Modellangebots und neue Renditeziele. Analysten erwarten eine Rückkehr zu zweistelliger Marge am Ende des Jahrzehnts und halten bis 2035 wieder bis zu 15 Prozent für möglich - ein Niveau, das der profitabelste deutsche Hersteller vor der Krise lange Zeit halten konnte.
Danach schwenkt der Fokus Richtung USA, denn die US-Notenbank legt die Protokolle ihrer jüngsten Sitzung vor, in der die Zinsen erstmals in diesem Jahr angehoben wurden. Anleger erhoffen sich Einblick in die internen Diskussionen der Währungshüter über den weiteren Kurs. Auf der Sitzung hatten die Notenbanker auch ihren Zinsausblick veröffentlicht, der noch eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende vorsieht. Fed-Chef Kevin Warsh hatte sich allerdings nicht an dem Ausblick beteiligt.
Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.










