Der Börsen-Tag
9. Oktober 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:36 Uhr

Dax schafft starken Wochenschluss

Der deutsche Aktienmarkt hat sich zum Wochenausklang von seiner freundlichen Seite gezeigt. Für Entspannung und wieder mehr Risikobereitschaft sorgten lange Zeit sinkende Ölpreise und Marktzinsen unter den jüngsten Hochs. Die meistbeachtete US-Zehnjahresrendite legte zwar aktuell wieder leicht zu, bewegte sich aber klar unter den jüngsten Mehrdekaden-Hochs. Eine erneut problemlos verlaufene große Auktion von US-Staatsanleihen am Donnerstagabend beruhigte die Märkte.

Der Dax überwand wieder die 25.000-Punkte-Marke. Der Leitindex schloss 1,1 Prozent höher bei 25.087 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 0,9 Prozent höher bei 6182 Punkten. "Der Dax machte einen Großteil seiner Wochenverluste wieder wett, nachdem Donald Trump deeskalierte - und die Anleger ihm wie die Lemminge hinterherliefen", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer. "Zwischenzeitlich wurde Öl billiger und Anleihen erholten sich. Doch das Strohfeuer, zumindest am Öl-und Anleihemarkt, brannte nur ein paar Stunden."

Auf der Unternehmensseite gingen zahlreiche Titel auf Erholungskurs. Im Dax zählten unter anderem Heidelberg Materials nach einer Hochstufung mit einem Plus von 1,8 Prozent zu den Gewinnern.

Das Nachsehen hatte allerdings der Telekommunikationssektor. Der SpaceX und seine Satellitentochter Starlink drängen verstärkt in den US-Mobilfunkmarkt ein. Der Raumfahrtkonzern des Milliardärs Elon Musk teilte mit, er habe sich ein landesweites Portfolio an Mobilfunk-Frequenzen gesichert. Die Titel der T-Mobile-Mutter Deutsche Telekom rauschten um 7,9 Prozent nach unten. 

Dax schafft starken Wochenschluss
17:20 Uhr

Großbestellung bei Airbus

Avolon hat eine Festbestellung über 110 Airbus-Flugzeuge aufgegeben, bestehend aus 35 A330-900 und 75 Flugzeugen der A320neo-Familie. Diese Nachbestellung erhöht Avolons Gesamtzahl für die A330-900 auf 114 Flugzeuge und für die A320-Familie auf etwa 650. "Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage nach neuen Flugzeugen, und diese Bestellung stärkt unsere langfristige Lieferpipeline weiter. Damit sind wir gut aufgestellt, um das Flottenwachstum und den Erneuerungsbedarf unserer Airline-Kunden bis weit in das nächste Jahrzehnt hinein zu unterstützen", sagte Andy Cronin, CEO bei dem Konzern für Luftfahrtfinanzierung.

Großbestellung bei Airbus
17:05 Uhr

Investieren mit angezogener Handbremse

Der September hat seinem Ruf als schwacher Börsenmonat alle Ehre gemacht. Doch auch wenn der Dax unter Druck steht, müssen Anleger nicht gleich die Reißleine ziehen. Discount-Zertifikate bieten die Möglichkeit, mit einem Sicherheitspuffer investiert zu bleiben. Wie das funktioniert und wo die Grenzen liegen, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Anja Schneider von der Société Générale.

Investieren mit angezogener Handbremse
16:44 Uhr

IT-Dienstleister nun zu über 90 Prozent indisch

Persistent Systems hat sich im Rahmen seines Übernahmeangebot für Nagarro in einer Nachfrist weitere knapp 1,34 Millionen Aktien des deutschen IT-Dienstleisters gesichert. Damit kommt der indische Käufer nun auf eine Gesamtbeteiligung von 94,04 Prozent an Nagarro, wie er jetzt mitteilte.

Nach dem Vollzug der Übernahme, der nach wenigen noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen bis Ende März 2027 erwartet wird, will Persistent die verbleibenden Nagarro-Minderheitsaktionäre zwangsweise abfinden. Eine endgültige Entscheidung hierzu sei aber noch nicht getroffen worden, heißt es in der Mitteilung des indischen Technologiedienstleisters.

IT-Dienstleister nun zu über 90 Prozent indisch
16:20 Uhr

Musk kauft Mobilfunkfrequenz - "schlägt ein wie eine Bombe"

Die Konkurrenz im Mobilfunk kommt künftig auch von oben: Elon Musks SpaceX will mit Starlink zum großen Mobilfunkanbieter werden und kauft dafür US-Frequenzen. Die Aktien von Telekom und Co. geraten unter Druck. Könnten Kunden von weniger Funklöchern und günstigeren Tarifen profitieren? ntv-Börsenexperte Frank Meyer ordnet ein.

Musk kauft Mobilfunkfrequenz - "schlägt ein wie eine Bombe"
15:57 Uhr

US-Telekom-Aktien brechen ein

Nach einer zweitägigen Durststrecke startet die Wall Street mit Aufschlägen. Im frühen Geschäft legt der Dow-Jones-Index um 0,3 Prozent auf 51.391 Punkte zu, S&P-500 und Nasdaq-Composite gewinnen 0,3 beziehungsweise 0,4 Prozent. Mit den leicht zulegenden Renditen klettert auch der US-Dollar, der Dollar-Index rückt 0,1 Prozent vor. Der Greenback hat laut ING-Analyst Francesco Pesole nur begrenzten Spielraum für einen Rückgang, da die Anleihemärkte und die Risikostimmung fragil blieben, während von der US-Notenbank erwartet werde, dass sie die Zinsen im Dezember erneut anheben werde.

Aktien aus dem Telekommunikationssektor stechen mit deutlichen Abgaben hervor. Das Raketen- und KI-Unternehmen SpaceX will seine Anstrengungen verstärkt, ins US-Mobilfunkgeschäft einzusteigen. Dafür hat das Unternehmen von Elon Musk mit einem großen Frequenzkauf den Grundstein gelegt. T-Mobile US büßen 8,9 Prozent ein, Verizon Communications 6,3 Prozent und AT&T 8,4 Prozent.

US-Telekom-Aktien brechen ein
15:31 Uhr

Insider: BASF erwägt bessere Offerte für Evonik

Der Chemieriese BASF will Insidern zufolge im Ringen um eine Übernahme des Konkurrenten Evonik nicht lockerlassen. "Man kann davon ausgehen, dass die aktuelle Offerte nicht das letzte Wort ist", sagte ein Insider im Umfeld des Ludwigshafener Dax-Konzerns zu Reuters. Wenn BASF mit Evonik ins Gespräch komme, sei eine Aufstockung der Offerte möglich, sagte eine zweite mit dem Vorgang vertraute Person. BASF erwäge auch Zusagen an die Evonik-Belegschaft - unter anderem mit Blick auf Standorte.

Ein Gremium des BASF-Aufsichtsrats berate heute über den Sachstand, hieß es weiter. Auch das Kuratorium der RAG-Stiftung, des größten Aktionärs von Evonik, will am Freitag einer Sprecherin zufolge zusammenkommen. Im Umfeld der BASF wurde begrüßt, dass der Evonik-Großaktionär sich mit dem Interesse des Konzerns an Evonik beschäftigt, sagten die Insider. BASF wollte die Angaben nicht kommentieren.

Insider: BASF erwägt bessere Offerte für Evonik
15:15 Uhr

Vermögensaufbau-Gipfel 2026: So stellen Sie Ihre Altersvorsorge neu auf

Vermögensaufbaugipfel

Für Millionen Deutsche bedeutet das neue Altersvorsorgedepot einen Quantensprung: Dank großzügiger staatlicher Förderung können sie ab 2027 mit Fonds und ETFs bis zur Rente ein Vermögen aufbauen. Welche neuen Produkte gibt es? Und wie sollte die Anlage in Zeiten globaler Konflikte und technologischer Umbrüche ausgerichtet sein?

Auf dem Vermögensaufbau-Gipfel von Capital und ntv analysieren Ökonomen, Fondsmanager und Politiker die Lage und Aussichten an den Märkten. Sie diskutieren über langfristige Entwicklungen und erklären, wie sich Anleger am besten aufstellen - am 15. Oktober 2026 in Frankfurt am Main oder digital. Hier können Sie sich Tickets sichern.

Vermögensaufbau-Gipfel 2026: So stellen Sie Ihre Altersvorsorge neu auf
15:03 Uhr

Ölpreise fallen

Die Ölpreise weiten ihre Verluste im europäischen Nachmittagshandel aus, trotz anhaltend hoher Spannungen im Nahen Osten und der Bedrohung der Produktion an der US-Golfküste durch Hurrikan Isaias. Die Öl-Futures sahen danach aus, die Woche mit soliden Gewinnen zu beenden, dürften nun aber eher niedriger schließen, meinen die Analysten des Brokerhauses XM. Obwohl die Märkte nicht mit einer raschen Lösung des Konflikts rechnen, sei es ermutigend, dass keine der beiden Seiten bereit sei, den Verhandlungstisch bereits jetzt zu verlassen, und dies nehme heute den Druck von den Ölpreisen. Rohöl der Sorte Brent fällt um 1,4 Prozent auf 102,79 US-Dollar je Barrel, während WTI-Futures um 1,0 Prozent auf 90,69 US-Dollar je Barrel nachgeben.

Ölpreise fallen
14:44 Uhr

Aktuelles vom Geldmarkt

Wenig verändert präsentiert sich der europäische Geldmarkt. Die Erwartung einer Zinserhöhung im Oktober hat trotz der hohen Inflation zuletzt nachgelassen, sie liegt bei rund 20 Prozent. Im Konsens erwarten die meisten Beobachter, dass die EZB erst auf ihrer Dezember-Sitzung die Leitzinsen wieder anheben wird. Der Grund hierfür ist das deutlich gestiegene Renditeniveau an den Anleihemärkten. Diese Verschärfung der Finanzierungskonditionen stelle bereits eine Verschärfung der Geldpolitik dar. Wie die Deutsche Bank anmerkt, werden derzeit an den Märkten mit Blick auf die Eurozone Zinserhöhungen von 61 Basispunkten bis Mitte 2027 eingepreist. Mit Blick auf den Dollarraum seien es 69 Basispunkte.

Tagesgeld: 2,42 - 2,62 (2,35 - 2,60), Wochengeld: 2,39 - 2,63 (2,38 - 2,63), 1-Monats-Geld: 2,42 - 2,72 (2,42 - 2,72), 3-Monats-Geld: 2,44 - 2,80 (2,67 - 2,72), 6-Monats-Geld: 2,89 - 3,02 (2,89 - 3,02), 12-Monats-Geld: 3,08 - 3,37 (3,17 - 3,32), Euribors: 08.10. 07.10. 3 Monate: 2,642 2,636, 6 Monate: 2,936 2,947, 12 Monate: 3,213 3,194

Aktuelles vom Geldmarkt
14:20 Uhr

Salzgitter-Kurs schießt hoch

Die Aktie von Salzgitter setzt sich mit einem Plus 13,5 Prozent an die MDax-Spitze. Sie macht damit die Verluste der vergangenen beiden Handelstage wieder wett. Einem Börsianer zufolge haben die Analysten der UBS die Aktien auf "Buy" von "Neutral" hochgesetzt.

Salzgitter-Kurs schießt hoch
13:35 Uhr

Französische Schuldenprobleme bergen größere Risiken als Griechenland-Krise

Die französische Staatsverschuldung birgt größere Risiken als Griechenland während der Staatsschuldenkrise in der Eurozone, schreibt Jörg Krämer von der Commerzbank in einer Research Note. Die Staatsverschuldung in der Eurozone liege derzeit im Durchschnitt bei rund 90 Prozent des BIP, verglichen mit 80 Prozent im Jahr 2009, merkt Krämer an. Selbst ein kleines Land wie Griechenland habe den Währungsraum nahe an den Zusammenbruch gebracht, weshalb die systematischen Risiken einer französischen Schuldenkrise noch größer seien. Auch die Bereitschaft zu Haushaltsreformen sei heute geringer, schreibt er.

Dennoch verfüge Frankreich über stärkere Institutionen und eine größere finanzielle Kapazität als Griechenland damals, während die Banken in der Eurozone besser kapitalisiert seien. Die EZB verfüge zudem über Instrumente zum Ankauf von Anleihen, um Marktstress einzudämmen. "Wir erwarten keine neue Staatsschuldenkrise mit starken Ansteckungseffekten...obwohl das Risiko, dass die Dinge anders verlaufen könnten, steigt."

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(Foto: picture alliance / dpa)
Französische Schuldenprobleme bergen größere Risiken als Griechenland-Krise
13:14 Uhr

Auch fallende Märkte bieten Chancen 

Der Anstieg von Öl- und Gaspreisen treibt die Inflation weiter nach oben - und gleichzeitig auch die Zinsen. Und genau das ist für die Aktienmärkte ein Riesenproblem, weil es immer attraktiver wird in zinsträchtige Anleihen zu investieren statt in den Aktienmarkt. Die Folge: die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Aktienmarktkorrektur nimmt zu. Stefan Fröhlich von WH Selfinvest sieht aber gerade darin eine strategische Gelegenheit: er hat herausgefunden, dass die sogenannte Turn-around-Tuesday-Strategie besonders in fallenden Märkten Erfolg verspricht. Friedhelm Tilgen hat bei ihm nachgefragt, worum es dabei genau geht.

Auch fallende Märkte bieten Chancen 
12:46 Uhr

An der Wall Street sieht es ganz gut aus

Nach einer zweitägigen Durststrecke dürfte die Wall Street heute mit Aufschlägen in den Handel gehen. Der Aktienterminmarkt deutet eine freundliche Starttendenz am Kassamarkt an. Rekordhochs am Montag und Dienstag folgten dann Abschläge in den Folgetagen.

Der Aktienmarkt hängt weiter ganz entscheidend an der Ölpreisentwicklung und den Anleiherenditen. Während die Rohölpreise sinken und damit die Inflationssorgen etwas dämpfen und somit die Börse stützen, ziehen die Anleiherenditen wieder leicht an - allerdings bewegen sie sich klar unter den jüngsten Mehrdekaden-Hochs. Am Donnerstag ging die dritte Auktion von US-Staatsanleihen in dieser Woche erneut problemlos über die Bühne, womit sich Befürchtungen über eine nachlassende Nachfrage zerstreuen.

An der Wall Street sieht es ganz gut aus
12:25 Uhr

Porsche-Aktie macht nach kräftigen Gewinnen schlapp

Trotz der Einbußen beim Porsche-Absatz hat die Aktie des Autobauers lange Zeit zulegen können, nun aber die Gewinne vollständig wieder abgegeben und ins Minus gedreht. Das Papier fällt um 0,2 Prozent, zuvor war die Aktie um bis zu 3,2 Prozent hochgegangen. Nach dem Kapitalmarkttag am Mittwoch seien die Zahlen keine Überraschung mehr gewesen, sagt ein Händler. Das Verkaufsvolumen lag nach neun Monaten wie schon nach dem Halbjahr 16 Prozent unter Vorjahr. Den schärfsten Rückgang verzeichnete die Volkswagen-Tochter abermals in China.

Porsche-Aktie macht nach kräftigen Gewinnen schlapp
12:00 Uhr

Dax wieder über 25.000

Update von der Frankfurter Börse: Nach zwei verlustreichen Tagen ist der Dax wieder nach oben marschiert. Der deutsche Leitindex gewann am Mittag 1,3 Prozent auf 25.120 Punkte. Der EuroStoxx50 stieg um 1,0 Prozent auf 6189 Stellen. Der Euro lag etwas fester zum Donnerstag bei 1,1220 US-Dollar.

Dax wieder über 25.000
11:45 Uhr

Stockt China die Goldreserven auf?

Der Goldpreis notiert aktuell im Bereich um 4185 Dollar - ein Plus von 1,2 Prozent. Marktexperten zufolge gibt es derzeit zwei Themen, die Investoren im Blick behalten sollten: Die Stimmung werde durch die Erwartung gestützt , dass die People's Bank of China ihre Goldreserven weiter aufstocken wird, kommentieren die Analysten von ANZ Research und warnen gleichzeitig: Die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der Fed hänge jedoch weiterhin über dem Markt. 

Stockt China die Goldreserven auf?
11:27 Uhr

Börsen-Airbag: Wann Schutz fürs Depot richtig teuer wird

Fallen die Kurse, wächst der Wunsch nach Sicherheit. Doch gerade dann kann die Absicherung teuer werden. ntv-Börsenexperte Patrick Dewayne erklärt, was der VDax darüber verrät und warum Vorsorge in ruhigen Zeiten sinnvoll ist.

Börsen-Airbag: Wann Schutz fürs Depot richtig teuer wird
11:11 Uhr

Nvidia-gestützter KI-Konzern sagt Börsengang ab

Der von Nvidia gestützte australische Rechenzentrumsbetreiber Firmus hat seinen geplanten Börsengang im Wert von fünf Milliarden Dollar abgesagt. Zur Begründung verwies das Unternehmen auf die Volatilität und die Bedingungen am Markt. Zu den Geldgebern von Firmus gehören neben Nvidia auch die Investoren Coatue Management, Blackstone und Jane Street. Das Unternehmen teilte mit, es werde nun eine außerbörsliche Finanzierungsrunde anstreben.

Firmus ist ein Anbieter von KI-Infrastruktur und Cloud-Diensten, der modulare KI-Fabriken mit firmeneigener Energie- und Kühltechnologie betreibt. Derzeit hat das Unternehmen zwei Zentren in Melbourne und Singapur, fünf weitere sind im asiatisch-pazifischen Raum geplant. Der Börsengang von Firmus wäre der zweitgrößte in der Geschichte Australiens gewesen, stieß jedoch auf eine verhaltene Nachfrage. Dies gilt als Warnsignal, dass Anleger bei KI-Emittenten wählerisch bleiben, obwohl der Boom bei der Künstlichen Intelligenz die globalen Märkte antreibt.

Nvidia-gestützter KI-Konzern sagt Börsengang ab
10:41 Uhr

T-Aktie stürzt ab

Deutliche Kursverluste bei den Aktien der Tochter T-Mobile US drücken die Papiere der Deutschen Telekom ins Minus. Die Aktien verlieren 8,2 Prozent und sind damit schwächster Dax-Wert. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX mit seinem Satellitenbetreiber Starlink fordert die etablierten US-Mobilfunkanbieter heraus. SpaceX vereinbarte am Donnerstag den Kauf eines landesweiten Portfolios an Niederfrequenz-Spektren, um künftig Mobilfunkverbindungen direkt aus dem All auf Smartphones anzubieten.

An der Börse sorgte der Vorstoß für Unruhe, da Investoren einen aggressiven Preiskampf auf dem ohnehin gesättigten US-Mobilfunkmarkt befürchten. Aktien von T-Mobile US, Verizon und AT&T fielen im nachbörslichen US-Handel zeitweise um jeweils fast sieben Prozent.

T-Aktie stürzt ab
10:20 Uhr

Porsche-Absatz rückläufig - Einbruch in China

Der Autobauer Porsche hat in allen Vertriebsregionen weltweit im Jahresverlauf Einbußen verzeichnet. Von Januar bis September lieferte die Sportwagenschmiede 178.532 Neuwagen aus, wie die VW-Tochter mitteilte. Das Verkaufsvolumen lag nach neun Monaten wie schon nach dem Halbjahr 16 Prozent unter Vorjahr. Den schärfsten Rückgang verzeichnete die Volkswagen-Tochter abermals in China. Mit rund 21.500 Fahrzeugen ging der Absatz bis Ende September um ein Drittel zurück. "Das Marktumfeld bleibt dort unverändert anspruchsvoll", erklärte Porsche.

Die langfristige Entwicklung der Marke sei wichtiger als kurzfristige Volumenziele - das heißt, Porsche senkt in China trotz des harten Wettbewerbs die Preise nicht, um mehr zu verkaufen. Zu Spitzenzeiten 2020 bestritt Porsche 35 Prozent seiner Verkäufe in China, dem weltweit größten Automarkt. Nun sind es nur noch zwölf Prozent. Mittelfristig erwartet Porsche einen weiteren Rückgang des Anteils unter zehn Prozent, wie es in dieser Woche auf dem Kapitalmarkttag hieß. 

Porsche-Absatz rückläufig - Einbruch in China
09:49 Uhr

Ölpreise sind mit Vorsicht zu genießen

Die Ölpreise geben nach, da die Sorgen über die Versorgung aus dem Nahen Osten etwas nachlassen. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, sein Land werde den Iran nicht vor den US-Wahlen im kommenden Monat angreifen. Er sprach von produktiven Gesprächen zur Beendigung des Krieges, der den Markt belastet hat.

Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 103,39 Dollar je Barrel (159 Liter). Dennoch steuert der Brent-Preis auf einen Wochengewinn zu, da er gestern wegen zunehmender Angriffe auf die Schifffahrt im Nahen Osten um vier Prozent gestiegen war. Das US-Öl WTI notiert 0,7 Prozent schwächer bei 90,80 Dollar.

"Die große Frage für die Märkte ist, ob Trump bei seinem Wort bleibt, falls sich die iranischen Angriffe verstärken", sagt Nick Twidale, Chef-Marktstratege bei ATFX Global. "Jeder Hinweis darauf, dass das Weiße Haus eine Militäraktion neu bewertet, könnte die Ölpreise stark in die Höhe schießen lassen, zumal der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus bereits erheblich unter Druck steht."

Ölpreise sind mit Vorsicht zu genießen
09:30 Uhr

Verstöße gegen Kapitalmarktregeln: VW muss zahlen

Volkswagen muss wegen Verstößen gegen Kapitalmarktvorschriften eine Strafe von 1,2 Millionen Euro zahlen. Die Finanzaufsicht Bafin teilte mit, Europas größter Autobauer habe gegen die Marktmissbrauchsverordnung verstoßen. Die Prognose von Volkswagen für das Geschäftsjahr 2023 habe deutlich über den Markterwartungen gelegen. Die sich darin widerspiegelnde Geschäftserwartung hätte das Unternehmen unverzüglich Ad-hoc mitteilen müssen, hieß es. Stattdessen habe Volkswagen die Insiderinformation lediglich in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Der Wolfsburger Dax-Konzern könne Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen.

Die Ad-hoc-Regeln schreiben vor, dass Unternehmen Insiderinformationen sofort veröffentlichen müssen, wenn diese geeignet sind, den Kurs der Aktien oder anderer Wertpapiere erheblich zu beeinflussen. Dazu zählen auch Geschäftszahlen, die sich deutlich von der Erwartung der Analysten und anderer Marktteilnehmer unterscheiden.

Verstöße gegen Kapitalmarktregeln: VW muss zahlen
09:11 Uhr

Holt sich der Dax doch noch die 25.000 zurück?

Etwas mehr als 2,5 Prozent hat der Dax an den vergangenen beiden Handelstagen eingebüßt, war sogar unter die 25.000er-Marke gerutscht. Zum Wochenschluss versucht er es noch einmal versöhnlich: Kurz nach Handelsstart notiert der deutsche Börsenleitindex im Bereich um 24.970 Punkte. Gestern hatte er mit einem Stand von 24.807 Zählern geschlossen. Am Ölmarkt deutet sich etwas Entspannung an, die Preise bleiben aber auf einem hohen Niveau. Ähnlich sieht es bei den Bonds aus. Marktteilnehmer raten zur Vorsicht.

Holt sich der Dax doch noch die 25.000 zurück?
08:58 Uhr

Europäische KI-Offensive: Grüne fordern 100 Milliarden

Die Grünen fordern ein 100-Milliarden-Euro-Programm, um Europas technologische und demokratische Souveränität bei Künstlicher Intelligenz (KI) zu sichern. Zudem plädieren sie für ein befristetes globales Moratorium für die Entwicklung der leistungsfähigsten Systeme. Dies geht aus einem Leitantrag der Parteiführung für den Bundesparteitag im Dezember hervor. "Wenn Europa sich nicht an die Spitze der KI-Entwicklung setzt, überlassen wir die Gestaltungsmacht den Tech-Konzernen und autoritären Regierungen", sagte Co-Parteichefin Franziska Brantner Reuters. Ziel sei eine KI, die dem Menschen und dem Gemeinwohl diene.

Konkret sollen in den nächsten Jahren in der EU "mindestens 100 Milliarden Euro für KI und die dafür erforderlichen digitalen Schlüsseltechnologien und Infrastrukturen" bereitgestellt werden. Zudem fordert die Partei in dem Antrag eine nationale Digitalsteuer. Sollte KI menschliche Arbeit in erheblichem Umfang verdrängen, müssten zudem Abgaben auf die durch KI und Robotik entstehende Wertschöpfung in Betracht gezogen werden. Darüber hinaus dringen die Grünen auf klare Haftungsregeln, damit Entwickler und Betreiber für durch KI verursachte Schäden zur Verantwortung gezogen werden können.

Europäische KI-Offensive: Grüne fordern 100 Milliarden
08:40 Uhr

Chipwerte in Asien unter Druck

Zum Wochenausklang lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz feststellen. Nach den teils kräftigen Verlusten des Vortags kommt es mancherorts zu einer Gegenbewegung, nachdem die US-Anleiherenditen am Vorabend deutlich gesunken sind und auch der Ölpreis aktuell etwas nachgibt. US-Präsident Donald Trump hatte gesagt, dass die USA vor den Zwischenwahlen Anfang November keine weiteren Angriffe auf den Iran vornehmen würden, auch wenn der Iran in den vergangenen Wochen verstärkt Tankschiffe angegriffen habe.

In Japan notiert der Nikkei-Index 0,3 Prozent niedriger, der breiter gefasste Topix hat sich ins Plus vorgearbeitet und gewinnt 0,1 Prozent. In Shanghai gibt der Composite-Index um 1,2 Prozent nach, der Hang-Seng-Index in Hongkong legt derweil um 1,1 Prozent zu. Der S&P/ASX-200 in Sydney rückt um 0,6 Prozent vor. Die Börsen in Seoul und Taiwan sind feiertagsbedingt geschlossen.

Aktien des Chipsektors und mit KI-Bezug folgen den US-Pendants nach unten. Diese waren gesternunter Druck geraten, nachdem die Financial Times berichtet hatte, der Jahresumsatz von OpenAI falle offenbar niedriger aus als bislang signalisiert. Das könne für Halbleiterhersteller eine geringere Nachfrage bedeuten. In Hongkong fallen Hua Hong Grace um 3,7 Prozent und Semiconductor Manufacturing International 1,6 Prozent. Für Kioxia geht es in Tokio um 3 Prozent abwärts. Softbank Group und Renesas verbilligen sich um 5 und um 2,8 Prozent.

Chipwerte in Asien unter Druck
08:21 Uhr

Dax steuert gegen

Der Dax wird höher in den Handel starten. Gestern hatte der deutsche Leitindex 1,2 Prozent tiefer bei 24.806,97 Punkten geschlossen. Für schlechte Stimmung an den Börsen sorgten erneute Turbulenzen am Öl- und Anleihemarkt. An der Wall Street rettete sich nur der Dow-Jones-Index minimal ins Plus.

US-Präsident Donald Trump schließt nach eigenen Worten eine erneute Offensive gegen den Iran vor den US-Kongresswahlen Anfang November aus. Zugleich erklärte er, man führe produktive Gespräche mit der Islamischen Republik.

Im Fokus zum Wochenschluss steht die Politik: Die Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union treffen sich in Luxemburg. Themen sind unter anderem Pläne für eine Spar- und Investitionsunion sowie die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors.

Dax steuert gegen
08:03 Uhr

Klage: KI-Chatbots rieten zu Selbstmord

Chatbots von Character.AI haben Nutzern einer Klage zufolge geraten, sich selbst zu verletzen, zu hungern oder sich das Leben zu nehmen. Dies geht aus einer vom Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Kentucky eingereichten, ungeschwärzten Klageschrift hervor. Die Klage war zuvor mit zahlreichen Einschwärzungen vorgelegt worden. Darin hieß es, die Produkte des Unternehmens seien darauf ausgelegt, Kinder auf eine Weise zu ködern, die die Nutzerbindung über das Wohl des Kindes stelle und "Selbstmord, Selbstverletzung, Isolation und psychologische Manipulation fördert".

Die nun veröffentlichte Klageschrift nennt mehrere Beispiele. So habe ein Chatbot einen Nutzer, der sich wegen seines Aussehens schlecht fühlte, als "verdammt hässlich" bezeichnet und ihm geraten, "sich ein oder zwei Wochen lang auszuhungern". Ein anderer Chatbot ermutigte der Klageschrift zufolge eine Person, die angab, über Selbstverletzung nachzudenken, "sich an verschiedenen Stellen zu schneiden". In einer E-Mail an das Unternehmen aus dem März 2025 berichtete ein Nutzer, ein Chatbot habe ihm geschrieben: "Du solltest dich besser von der Brücke stürzen."

Character.AI wurde von zwei ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet. Ein Sprecher der Google-Muttergesellschaft Alphabet sagte, das Unternehmen habe bei der Entwicklung der Produkte von Character.AI keine Rolle gespielt. Im Januar dieses Jahres hatten Character.AI und Google eine Klage aus dem Jahr 2024 beigelegt. Dabei ging es um einen 14-Jährigen, der sich das Leben nahm, nachdem ein Chatbot ihn angeblich dazu ermutigt hatte.

Klage: KI-Chatbots rieten zu Selbstmord
07:47 Uhr

Schnelle Gewinne mit Anleihen? Experte warnt

Nach jahrelanger Flaute am Anleihemarkt, kann sich ein Investment dort mittlerweile wieder lohnen, erklärt Apano-Geschäftsführer Markus Sievers. Wer dabei aber auf kurzfristige Gewinne aus sei, solle lieber die Finger weglassen. In der ntv Wirtschaft erklärt er, worauf Anleger achten sollten.

Schnelle Gewinne mit Anleihen? Experte warnt
07:32 Uhr

Weitere Fed-Zinserhöhungen gegen Inflation nötig

Die US-Notenbank Fed muss nach Einschätzung des regionalen Notenbankchefs von St. Louis, Alberto Musalem, die Zinsen weiter anheben, um die Inflation auf das Ziel von zwei Prozent zu drücken. "Um die Inflation zeitnah wieder auf den Zielwert zu bringen, ist eine weitere Straffung der Geldpolitik erforderlich", sagte Musalem. Wenn man von einem Zeitraum von etwa 18 Monaten ausgehe, deute dies auf Zinserhöhungen in den kommenden sechs bis neun Monaten hin. Mit Blick auf die nächste Zinssitzung der Fed Ende Oktober wollte sich Musalem, der in diesem Jahr nicht im Offenmarktausschuss (FOMC) stimmberechtigt ist, nicht festlegen. Er gehe unvoreingenommen in jede Sitzung und habe das Ergebnis nicht vorweggenommen, erklärte er.

An den Finanzmärkten wird weithin erwartet, dass die Notenbank den Leitzins im Oktober in der Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent belassen wird. Die Fed hatte die Zinsen zuletzt Mitte September angehoben. Für das Jahresende hatte sie dabei einen weiteren Zinsschritt nach oben signalisiert. Zuletzt hatten jedoch der New Yorker Fed-Chef John Williams und Fed-Vizechef Philip Jefferson erklärt, es gebe keine Eile, während die Notenbank neue Wirtschaftsdaten auswerte. Investoren rechnen nunmehr mit einer Zinserhöhung im Dezember.

Weitere Fed-Zinserhöhungen gegen Inflation nötig
07:12 Uhr

SpaceX bringt US-Mobilfunkaktien ins Trudeln 

SpaceX mit seinem Satellitenbetreiber Starlink fordert die etablierten US-Mobilfunkanbieter wie T-Mobile US und Verizon heraus. SpaceX vereinbarte den Kauf eines landesweiten Portfolios an Niederfrequenz-Spektren, um künftig Mobilfunkverbindungen direkt aus dem All auf Smartphones anzubieten. Verkäufer der 800-Megahertz-Frequenzen ist der Finanzinvestor Grain Management, der sein Portfolio vollständig abgibt. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Mit dem Zukauf überwindet SpaceX des Unternehmers Elon Musk eine der größten technischen Hürden für satellitengestützte Mobilfunknetze. Die Niederfrequenzen können Hindernisse wie Wände oder Bäume besser durchdringen. Sie sollen das bestehende globale 2-Gigahertz-Spektrum von Starlink Mobile ergänzen, das für hohe Bandbreiten ausgelegt ist. Das Geschäft muss noch von der US-Kommunikationsbehörde FCC genehmigt werden.

An der Börse sorgte der Vorstoß für Unruhe, da Investoren einen aggressiven Preiskampf auf dem ohnehin gesättigten US-Mobilfunkmarkt befürchten. Aktien von T-Mobile US, Verizon und AT&T fielen im nachbörslichen US-Handel um jeweils mehr als fünf Prozent.

SpaceX bringt US-Mobilfunkaktien ins Trudeln 
06:57 Uhr

Hohe KI-Investitionen verunsichern Anleger

Die Aktienmärkte in Asien stehen vor dem zweiten Wochenverlust in Folge. Die hohen Energiepreise, Turbulenzen am Anleihemarkt und die enormen Summen, die für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) erforderlich sind, beunruhigen die Anleger. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans gibt um 0,16 Prozent nach. Für die Woche zeichnet sich ein Minus von mehr als einem Prozent ab. In Tokio fällt der Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 68.512,30 Punkte. Der breiter gefasste Topix bleibt fast unverändert bei 4092,50 Zählern.

Größter Verlierer im Nikkei ist die SoftBank Group, ein wichtiger Investor in OpenAI. Die Aktie bricht um 5,40 Prozent ein. Furukawa Electric fallen um 4,83 Prozent, gefolgt von Murata Manufacturing, die 4,68 Prozent verlieren. Die größten prozentualen Gewinner im Index sind Nomura Research Institute mit einem Plus von 5,13 Prozent, gefolgt von Baycurrent mit einem Zuwachs von 3,97 Prozent und Shift mit 3,92 Prozent.

Der Shanghai Composite verliert 1,0 Prozent auf 3773,76 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 1,2 Prozent auf 4258,35 Punkte. Die Märkte in Südkorea und Taiwan sind wegen eines Feiertags geschlossen.

Hohe KI-Investitionen verunsichern Anleger
06:37 Uhr

US-Regierung attackiert Microsoft

Die US-Regierung wirft Microsoft den Missbrauch des Verfahrens vor, das qualifizierten ausländischen Fachkräften die Einwanderung in die USA ermöglicht. Im vergangenen Jahr habe der Windows-Konzern 6.000 amerikanische Beschäftigte entlassen und zugleich von 6.300 Mitarbeitern aus dem Ausland mit H-1B-Visa profitiert, sagte Vizepräsident JD Vance.

Nach mehrfacher Verlängerung der H-1B-Visa können Unternehmen für Mitarbeiter ein dauerhaftes Bleiberecht beantragen. Seit Jahrzehnten ist das der Weg, auf dem talentierte Fachleute aus aller Welt in amerikanischen Top-Unternehmen landen. Unter anderem der aktuelle Microsoft-Chef Satya Nadella erhielt einst in den 90er Jahren ein H-1B-Visum. Auch Google-Chef Sundar Pichai arbeitete einst damit. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump kritisiert das System jedoch schon seit langem, da es amerikanische Arbeitnehmer benachteilige, die durch Ausländer ersetzt würden. Unternehmen kontern, dass es in den USA in vielen Fällen nicht genug Spezialisten gebe.

US-Regierung attackiert Microsoft
06:20 Uhr

Das ist los im frühden Devisenhandel

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 158,07 Yen und legt leicht auf 6,6982 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8302 Franken. Parallel dazu steigt der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1224 Dollar und zieht leicht auf 0,9319 Franken an.

Das ist los im frühden Devisenhandel
06:00 Uhr

Renditeschock nimmt kein Ende

Mit einem Wochengewinn sieht es für den Dax schlecht aus. Nach dem 1,4-Prozent-Abschlag zur Wochenmitte ließ der deutsche Börsenleitindex im gestrigen Geschäft ein Minus von 1,2 Prozent folgen, schloss mit 24.807 Punkten zudem unter der psychologisch wichtigen 25.000er-Marke. Sorgen machte dabei vor allem der ungebremste Anstieg der US-Renditen. Die 10-jährige Staatsanleihe steht nahe eines 24-Jahreshochs. Die 30-jährige hat bereits ein neues Dekadenhoch erreicht. In Großbritannien wurde sogar bei den langlaufenden "Gilts" die gefürchtete 6 Prozentmarke erneut überboten.

Zum Wochenschluss treffen sich die Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union in Luxemburg. Themen sind unter anderem geplante Spar- und Investitionsunion sowie die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors. Diskutiert werden dürfte auch eine mögliche Übergewinnsteuer für Energieunternehmen, die derzeit von den hohen Ölpreisen profitieren. Für eine solche Abgabe macht sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stark. Die Minister stimmen zudem die EU-Positionen für die anstehenden Jahrestagungen von G20 und IWF sowie die UN-Klimakonferenz COP31 ab. Eine Pressekonferenz ist für 15.00 Uhr geplant.

Zudem äußert sich zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs in Peking EU-Handelskommissar Maros Sefcovic auf einer Pressekonferenz zu seinen Gesprächen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao. Im Zentrum der Reise steht das wachsende Handelsdefizit der Europäischen Union mit der Volksrepublik. Die EU fordert von China Maßnahmen zur Marktöffnung für europäische Unternehmen sowie Exportobergrenzen, um die heimische Industrie vor stark steigenden Einfuhren etwa von Elektroautos, Maschinen oder Chemikalien zu schützen. Sefcovic strebt greifbare Ergebnisse an, die den Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel Mitte Oktober in Brüssel vorgelegt werden können.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Renditeschock nimmt kein Ende