Plan für nächste LegislaturScholz will Mehrheiten für neue Schuldenbremse findenDie im Grundgesetz festgeschriebene Schuldenbremse ist veraltet, befindet Kanzler Scholz. Er will sie reformieren und dafür Mehrheiten im Bundestag und -rat finden. Der Plan soll aber erst in der nächsten Legislatur angegangen werden, da sich aktuell noch eine Partei querstellt.15.10.2024
Massives InvestitionsprogrammChina bekämpft Flaute mit 774 Milliarden Euro neuen SchuldenAm Wochenende kündigt Peking ein Konjunkturprogramm an, jetzt wird bekannt, wie hoch die Hilfen ausfallen werden. Nach übereinstimmenden Berichten sollen sie rund eine Dreiviertelbillion Euro betragen - finanziert über neue Schulden.15.10.2024
"Ernste Lage"Gerät Frankreichs Schuldenproblem außer Kontrolle?Frankreich muss sparen, um seine Schulden in den Griff zu bekommen. Doch die Machtverhältnisse im Parlament sprechen dagegen. Die EU hat ein Defizit-Verfahren eingeleitet – und an den Finanzmärkten wächst die Unruhe.24.09.2024Von Jan Gänger
2.459.800.000.000 EuroÖffentliche Schulden wachsen - große Unterschiede in LändernBund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen stehen bei Banken und Unternehmen mit fast 2,5 Billionen Euro in der Kreide. Gut ein Viertel davon entfällt auf die Länder. Während sich die öffentlichen Kassen vor allem in Mecklenburg-Vorpommern mehr Geld borgen mussten, sank die Kreditbelastung andernorts spürbar.24.09.2024
Kampf gegen das HaushaltsdefizitReiche Franzosen sollen höhere Steuern zahlenFrankreichs neuer Ministerpräsident hat den Kampf gegen die hohe Staatsverschuldung zu einer seiner Prioritäten auserkoren. Zu der erforderlichen "nationalen Kraftanstrengung" sollen reiche Privatpersonen und große Unternehmen mit mehr Steuern beitragen. 23.09.2024
Draghi hat einen Plan Brüssel will Europa mit der Schuldenunion rettenLaut Ex-EZB-Chef Mario Draghi braucht die EU milliardenschwere Investitionen, um im Wettbewerb mit China und den USA mitzuhalten. Das Geld soll womöglich auch aus Euro-Bonds auf Dauer kommen: Die Pläne dafür liegen offenbar schon in der Schublade.15.09.2024Von Hannes Vogel
Anstieg auf 29.000 Euro pro KopfDie öffentlichen Schulden sind so hoch wie nieEs ist ein historischer Höchstwert: Im vergangenen Jahr steigt der Schuldenstand des öffentlichen Haushalts auf rund 2,5 Billionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt damit bei knapp 29.000 Euro. Für den enormen Anstieg gibt es mehrere Ursachen - allen voran das Deutschlandticket. 29.07.2024
Zu hohe SchuldenEU billigt Strafverfahren gegen Frankreich und ItalienSieben Staaten der EU sehen sich angesichts ihrer Schulden mit unangenehmen Folgen konfrontiert. Weil Brüssel Defizitverfahren billigt, müssen die Länder Gegenmaßnahmen einleiten. Dass es zu empfindlichen Strafen kommt, ist indes wohl eher nicht zu erwarten.26.07.2024
Mehr finanzielle FlexibilitätUkraine meldet Einigung mit ihren GläubigernIn Kürze läuft ein zweijähriger Zahlungsaufschub aus, den Gläubiger der Ukraine gewährt haben. Kiew braucht die zurückzuzahlenden Milliarden aber dringend für den Kampf gegen Russland. Die Geldgeber machen dem angegriffenen Land Zugeständnisse.22.07.2024
Kredite vergessen?Regierung droht ein noch größeres Milliardenloch im HaushaltMittelfristig gibt es im Haushalt des Bundes ein deutliches Milliardenloch. Und das ist noch größer als bisher vermutet: Rund 48 Milliarden fehlen - fast zehn Milliarden mehr im Vergleich zu bisherigen Berechnungen. Grund dafür ist die Rückzahlung von Notkrediten.20.07.2024