Mitschuldig an Erderwärmung?Brasiliens Staatsanwaltschaft verklagt Shell wegen FlutkatastropheIm Bundesstaat Rio Grande do Sul müssen 2024 eine halbe Million Menschen vor dem verheerenden Hochwasser fliehen, fast 200 sterben. Brasiliens Staatsanwaltschaft sieht den britischen Ölkonzern Shell mitschuldig und fordert nun 108 Millionen Euro. Auch anderswo häufen sich Klagen gegen Energieriesen.10.10.2026
Geschäft mit der KnappheitIran-Krieg beschert Shell Fabel-Rekord bei Raffinerie-MargeShell profitiert von der knappen Versorgung mit Benzin und Diesel: Die Raffineriemarge des Energiekonzerns springt binnen eines Quartals um 75 Prozent nach oben. Gründe sind der Iran-Krieg und Angriffe auf russische Energieanlagen.07.10.2026
Hohe ÖlpreiseShell verdreifacht durch Iran-Krieg den QuartalsgewinnBei dem britischen Energiekonzern Shell sprudeln die Gewinne. Das zweite Quartal beschert Shell den höchsten Gewinn seit 2022. Die Lage in der Straße von Hormus spielt dabei eine wichtige Rolle.30.07.2026
Korrektur zunächst nicht möglichShell verkauft Diesel wegen eines Fehlers zu günstig Aufgrund der Auswirkungen des Iran-Krieges dürfen Spritpreise an Tankstellen aktuell nur einmal am Tag erhöht werden. Bei Shell führt ein Eingabefehler deswegen dazu, dass zahlreiche Tankstellen in Deutschland Diesel billiger als gewollt anbieten.12.05.2026
Anleger schichten umSinkende Ölpreise ziehen Aktien von Equinor, Shell, BP und Co. mitDer Preis für das Fass Öl fällt mit der Waffenruhe in Nahost wieder unter die 100-Dollar-Marke. Das stoppt den Höhenflug der Papiere der Branche. Aktien von Öl-Unternehmen werden durch die Bank erheblich billiger gehandelt.08.04.2026
Wilde Szenen an der ZapfsäuleAustralien geht der Treibstoff ausAustralien gehört zu den größten Exporteuren von Kohle und Erdgas weltweit. Doch Benzin und Diesel importiert das Land: Vor gut zehn Jahren schließen die Mineralölkonzerne eine Raffinerie nach der anderen. Im Iran-Krieg bezahlen australische Autofahrer den Preis. Experten warnen vor einer Rückkehr zum alten System. 31.03.2026Von Christian Herrmann
Branche vor "Superzyklus"Shell erwartet deutlichen Anstieg der LNG-NachfrageDie Nachfrage nach Flüssiggas wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erheblich steigen. Das zumindest meint der Ölkonzern Shell. Treiber des Wachstums ist demnach vor allem Asien.16.03.2026
Phase schwächerer PreiseShell verdient weniger - Aktienrückkauf geht weiterÖlfirmen verdienen weiter gutes Geld - doch die Überschüsse fallen zunehmend geringer aus. Shell investiert aber weiter erheblich in die Kurspflege und Aktionärsbindung.05.02.2026
Abhängig vom ÖlpreisShell erwägt Übernahme von BPEin Zusammenschluss mit dem heimischen Rivalen BP würde Shell auf Augenhöhe mit den US-Ölgiganten Chevron und Exxon bringen. Laut Insidern spielen die Briten eine solche Übernahme bereits mit Beratern durch. Je nach Entwicklung des Ölpreises gibt es aber auch alternative Szenarien. 04.05.2025
60 Prozent bis 2040Shell erwartet rasanten Anstieg bei LNG-NachfrageDie deutschen LNG-Terminals sind derzeit nur schwach ausgelastet. Ungeachtet dessen prognostiziert der britische Ölkonzern Shell einen beachtenswerten Anstieg der Nachfrage nach Flüssiggas. Gleichwohl könnten geopolitische Spannungen das Wachstum bremsen.25.02.2025
Deal mit Londoner Firma geplatztShell wird Anteile an PCK-Raffinerie nicht losDie PCK im brandenburgischen Schwedt ist eine der wichtigsten Ölraffinerien Deutschlands. Der Energiekonzern Shell will seine Anteile an der Anlage verkaufen. Der Deal mit einer britischen Firma scheitert jetzt jedoch. Die Bundesregierung zeigt sich enttäuscht. 20.12.2024