Harte Frontalattacke gegen MerzSchwesig gibt jetzt auch im Bund den Ton für die SPD anSPD-Ministerpräsidentin Schwesig und SPD-Chef Klingbeil pfeifen Bundeskanzler Merz nach dessen Erklärung am Wahlabend zurück: Ein "Weiter so" könne es nicht geben. Schwesig geht dabei Merz und die Bundesregierung frontal an. Woher die SPD ihr Selbstbewusstsein nimmt, erklärt sich dabei nur teilweise.21.09.2026Von Sebastian Huld
Rente mit 63 und KrankschreibungSPD pocht bei Reformen auf "mehr Pragmatismus auf allen Ebenen"Die politischen Ränder haben bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zugelegt. Kanzler Merz hält eisern an den schwarz-roten Reformen fest. Doch beim Koalitionspartner werden die Zweifel lauter.21.09.2026
Mehrheit will ÄnderungenFast zwei Drittel der Deutschen lehnen schwarz-rotes Reformpaket abDie Reformvorschläge der Regierung zu Steuern, Rente und Arbeitsmarkt werden von der Bevölkerung kritisch aufgenommen. Die aktuell diskutierte Fassung der Veränderungen lehnen laut RTL/ntv-Trendbarometer über zwei Drittel der Deutschen ab. 15.09.2026
"Fünf Jahre zu lang"Frei fordert kürzere Übergangsfrist bei "Rente mit 63"Die Abschaffung der Frührente ohne Abschläge ist ein heikles Thema in der Koalition. Die SPD schlug zuletzt eine Übergangfrist von fünf Jahren vor. Unionsfraktionschef Frei spricht sich klar dagegen aus. 12.09.2026
"Können sich alle verlassen"Bas verspricht "Vertrauensschutz" bei RentenreformWas wird aus der "Rente ab 63"? In der Haushaltsdebatte wirbt Arbeitsministerin Bas für die Umsetzung der Kommissionsvorschläge - und sichert Menschen, die kurz vor der Rente stehen, eine Übergangsfrist zu.11.09.2026
"Größte Gefahr nach AfD-Sieg"Wirtschaftsweise warnen Bundesregierung vor ReformangstNach dem überraschend deutlichen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt suchen die Regierungsparteien nach Erklärungen. Zwei Wirtschaftsweise dringen auf eine schnelle Verabschiedung der geplanten Sozialreformen. Weiterer Aufschub sei die falsche Konsequenz aus dem Wahldebakel. 08.09.2026
Ausnahmeregelungen geplantWarken sieht bei Rente mit 63 "keinen großen Dissens" zu den Ost-MinisterpräsidentenDie drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten sprechen sich gegen die geplante Abschaffung der sogenannten Rente mit 63 aus. Kanzleramtschefin Nina Warken verspricht Übergangsfristen und Härtefallregelungen.30.08.2026
"Bas jetzt in der Verantwortung"Unionsfraktion pocht auf zeitnahe Gesetzentwürfe zur Rente mit 63Die Rentenkommission plädiert für das Aus der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Die Bundesregierung will die Reform umsetzen, doch der Gesetzestext fehlt bisher. In der Debatte um mögliche Ausnahmen werden Rufe nach Übergangsregelungen lauter.30.08.2026
Neues Euro-AngstbarometerSo gefährlich sind Frankreichs Schulden für EuropaEuropas Angstbarometer schlägt Alarm. Seit August zahlt Paris für zehnjährige Schulden erstmals wieder eine Rendite von über vier Prozent - mehr als Athen und Rom. Das gab es seit 2009 nicht mehr. Tickt die Schuldenzeitbombe in Europa wieder? 30.08.2026Von Diana Dittmer und Martin Morcinek (Grafiken)
Nina Warken im Frühstart"Friedrich Merz wird danach Kanzler bleiben"Kanzleramtsministerin Warken schließt einen Kanzlertausch nach den anstehenden Wahlen in Ostdeutschland aus. Beim umstrittenen Ende der Rente mit 63 kündigt die CDU-Politikerin Übergangsregelungen an.27.08.2026