"Schweigen ist zu wenig"Bundeswehr sucht nach JA-Mitgliedern in der TruppeUnter der Woche bestätigt ein Gericht, dass die Jugendorganisation der AfD, als "gesichert rechtsextremistisch" bezeichnet werden darf. Noch am selben Tag ruft der Bundeswehr-Geheimdienst laut einem Bericht dazu auf, dass sich JA-Mitglieder innerhalb der Truppe melden sollen.09.02.2024
Gesetzentwurf wird vorbereitetFaeser will Finanzströme von Extremisten aufdeckenNach dem Correctiv-Bericht wachsen die Sorgen über den erstarkenden Rechtsextremismus. Im Januar kündigt Bundesinnenministerin Nancy Faeser an, die finanziellen Netzwerke der Organisation stärker ins Visier zu nehmen. Nun sollen die gesetzlichen Hürden für die Beobachtung gelockert werden.09.02.2024
Nach massiver KritikBerlinale lädt AfD-Politiker wieder ausNach den Einladungen von AfD-Mitgliedern zur Eröffnung der Berlinale hagelt es Kritik. Die Festival-Leitung verteidigt ihre Entscheidung zunächst - und rudert nun zurück. Die Berlinale wolle Stellung beziehen, heißt es jetzt. Man habe den Politikern daher mitgeteilt, dass sie "nicht willkommen" seien. 08.02.2024
Schon zweite VerhandlungBjörn Höcke landet wegen Volksverhetzung vor GerichtDer Thüringer AfD-Chef Höcke muss sich wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung vor Gericht verantworten. In einem anderen Verfahren erwartet ihn ebenfalls ein Termin beim Richter. Dabei geht es um die Verwendung einer verbotenen SA-Losung aus dem Nationalsozialismus. 07.02.2024
Hefte fliegen aus BuchhandlungenSchwerer Rückschlag für rechtsextremes "Compact"-Magazin"Compact" ist in rechten Kreisen ebenso beliebt wie bei Verschwörungstheoretikern. Das Magazin können die Macher dabei trotz der rechtsextremen Inhalte oft auch in ganz gewöhnlichen Buchhandlungen vertreiben. Eine große Handelskette stoppt nun den Verkauf. 07.02.2024
"In ein Ghetto stecken"Lager-Fantasien bei der Jungen Alternative in SachsenAuf einer Veranstaltung der AfD-Nachwuchsorganisation in Sachsen werden offenbar Ideen von Arbeitslagern oder Deportationen stillschweigend akzeptiert. Die Junge Alternative und die Mutterpartei distanzieren sich - und vermuten "agents provocateurs" dahinter. 06.02.2024
Integrieren statt abschieben"Migrationshintergrund macht überdurchschnittlich erfolgreich"In Deutschland leben 23 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Auch in der Startup-Szene nehmen sie eine wichtige Rolle ein. Doch beim Gründen fühle sich eine Mehrheit benachteiligt, verrät Unternehmerin Gülsah Wilke im Interview mit ntv.de. Sie spricht von verschenktem Potenzial.06.02.2024
Inhaber der Potsdamer VillaCDU will Gastgeber von Rechtsextremen-Treff aus Partei werfenIm vergangenen November treffen sich Rechtsextremisten, Mitglieder der AfD und Werteunion, aber auch CDU-Politiker in Potsdam, um über "Remigration" zu sprechen. Die Räumlichkeiten dafür stellt CDU-Mitglied Wilhelm Wilderink - und nimmt selbst am Treffen teil. Jetzt droht ihm der Parteiausschluss.06.02.2024
Chrupalla im FrühstartAfD-Chef hält Bevölkerung für "aufgewiegelt"Im Frühstart sagt AfD-Chef Chrupalla, die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus seien "medial durch die Regierung aufgeputscht". Die Remigrationsfantasien des Thüringer AfD-Chefs bezeichnet er als aus dem Kontext gerissen. Und Chrupalla erklärt, dass Politik für viele Frauen nicht so erstrebenswert sei.06.02.2024
Verfassungsschutz bekommt rechtAfD-Jugend scheitert mit Klage - gesichert rechtsextremDer Verfassungsschutz stuft die Junge Alternative vor Monaten als "gesichert extremistisch" ein. Die AfD geht umgehend gerichtlich gegen die Beurteilung vor - und scheitert nun. Der Verdachtsfall habe sich zur "Gewissheit verdichtet", urteilt das Gericht.06.02.2024