Umweltorganisationen entsetztJapan darf Fukushima-Abwasser ins Meer leitenNach langem Hin und Her bekommt Japan grünes Licht: Rund eine Million Tonnen Abwasser aus dem Fukushima-AKW dürfen über mehrere Jahre in den Pazifik entsorgt werden. Das Wasser werde größtenteils von Radioaktivität befreit und sei sicher, heißt es. Umweltschützer reagieren bestürzt.22.07.2022
Hass und ZeitdruckAttentäter von Shinzo Abe hatte Angst vor GeldnotNach dem Attentat auf Shinzo Abe wird dessen Mörder noch am Tatort festgenommen. In den Verhören offenbart er seine Motive. So waren ihm die Beziehungen des ehemaligen Präsidenten zur Mus-Sekte ein Dorn im Auge. Dass er mit dem Anschlag nicht länger wartete, hatte finanzielle Gründe.19.07.2022
Atomkatastrophe von FukushimaEx-Tepco-Manager müssen Milliardenstrafe zahlenTausende Tote, noch viel mehr Betroffene, dazu Geisterstädte rund um Fukushima. Die Atomkatastrophe von 2011 wirkt bis heute nach. Mehr als zehn Jahre später werden vier frühere Manager des Betreibers Tepco zu Milliardenstrafen verurteilt. 13.07.2022
Kishida kann allein regierenJapanische LDP sichert sich große MehrheitDie Liberaldemokratischen Partei LDP hat in Japan trotz einer niedrigen Wahlbeteiligung erneut die Oberhauswahl deutlich gewonnen. Daran ändert auch der Mord an Ex-Premier Abe nichts. Dass die regierende Koalition von Kishida siegen würde, war schon vor dem Attentat erwartet worden. 11.07.2022
Nach Attentat auf Shinzo AbeRegierungskoalition in Japan gewinnt OberhauswahlTrotz des Attentats auf Ex-Regierungschef Abe hält Japans Ministerpräsident Kishida an der Wahl zum Oberhaus fest. Prognosen zufolge sichert sich seine LDP mit Koalitionspartner Komeito die Mehrheit der Sitze. Doch beim Urnengang ist der tödliche Angriff beherrschendes Thema. 10.07.2022
Ort "absoluter Vernichtung"Baerbock wirbt in Nagasaki für Welt ohne AtomwaffenDie Namen der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki stehen für die verheerenden Auswirkungen des Einsatzes von Atomwaffen. In Nagasaki nimmt Außenministerin Baerbock das zum Anlass, sich leidenschaftlich für eine Welt ohne Atomwaffen auszusprechen. 10.07.2022
Hass auf religiöse GruppierungAbe-Attentäter plante BombenanschlagDer Attentäter, der den ehemaligen Regierungschef Abe erschossen hat, ist geständig. Der Mann erklärt, er habe ursprünglich einen anderen Mann im Visier gehabt und wollte zudem anders vorgehen. In seiner Wohnung wird Beweismaterial gefunden.10.07.2022
Hass auf Mun-Sekte?Abe-Attentäter gibt Auskunft zum MotivNach dem Anschlag auf Shinzo Abe kommen erste Hinweise zum Motiv des Täters. Den Behörden zufolge soll er wegen der Nähe Abes zu bestimmten religiösen Kreisen geschossen haben. Die Formulierung "bestimmte", die von Japans Medien benutzt wird, nährt Spekulationen.09.07.2022
"Enger Freund und Kollege" Merkel würdigt Abe mit emotionalen WortenBei einem Attentat kommt Japans früherer Ministerpräsident Shinzo Abe ums Leben. Sein Tod löst weltweit Erschütterung aus. Altbundeskanzlerin Merkel beklagt den Verlust eines "politischen Weggefährten". In einer persönlichen Erklärung schreibt sie: "Er war mir ein enger Kollege und Freund."08.07.2022
Nach Attentat bei WahlkampfredeJapans Ex-Regierungschef Shinzo Abe ist totBei einer Wahlkampfrede in der japanischen Stadt Nara schießt ein Attentäter zweimal auf Shinzo Abe. Der frühere Ministerpräsident wird mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort ist er nun gestorben. Der Täter soll früher Mitglied der Selbstverteidigungsstreitkräfte gewesen sein.08.07.2022