Sicherheitsrat tagt zu LibanonIran lässt verletzte Hisbollah-Mitglieder ausfliegenNach einer zweiten Explosionswelle kleiner Funkgeräte im Libanon steigt die Zahl der Toten auf mehr als 25. Iran schickt Ärzte ins Land und will Verletzte ausfliegen. Der UN-Sicherheitsrat beraumt eine Dringlichkeitssitzung an. 19.09.2024
Deutschland enthält sich UN-Vollversammlung: Israel soll Besatzung beenden124 Länder fordern Israel auf, die besetzten palästinensischen Gebiete innerhalb eines Jahres zu verlassen. Die europäischen Staaten zeigen sich in der UN-Vollversammlung gespalten. Israel kritisiert die Resolution - und wird sie wohl ignorieren.18.09.2024
Truppenverlegung in den NordenIsraels Verteidigungsminister kündigt neue Phase des Krieges anInmitten der Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah gibt der israelische Verteidigungsminister bekannt: Im Norden an der Grenze zum Libanon sollen mehr Ressourcen und Truppen stationiert werden. Die internationale Gemeinschaft befürchtet eine Eskalation.18.09.2024
Motive hinter der OperationPager-Angriff "trifft die Basis der Hisbollah"Experten wie israelische Medien sind sich weitgehend einig: Mit den Pager-Explosionen stellt Israel seine Fähigkeiten eindrücklich unter Beweis. Für die Hisbollah indes ist der Angriff erniedrigend und wird wohl eine Gegenreaktion nach sich ziehen. Die Gefahr eines offenen Krieges nimmt zu. 18.09.2024Von Marc Dimpfel
Adresse in BudapestSpur der explosiven Pager - wer steckt hinter BAC Consulting?Woher kamen die Tausenden Pager, die im Libanon explodiert sind? Das Logo der Geräte führt nach Taiwan, von dort aber geht es umgehend zurück nach Budapest. In der ungarischen Hauptstadt findet sich immerhin ein Unternehmen, eine Adresse und ein Name. Eine Spurensuche.18.09.2024Von Sergej Maier und Lukas Wilhelm
Diesmal Walkie-Talkies betroffenWeitere Hisbollah-Geräte explodieren im Libanon - 450 VerletzteIm Libanon explodieren erneut Kommunikationsgeräte von Hisbollah-Mitgliedern. Augenzeugen berichten, dass es sich unter anderem um Walkie-Talkies handelt. Inzwischen ist klar: Mehr als 450 Menschen sind verletzt worden, 14 sterben.18.09.2024
Gesundheitssystem am LimitMassenhaft Augen-OPs und Amputationen im LibanonDie Explosionen Hunderter Pagern ist für den Libanon eine medizinische Katastrophe. Rund 2800 Menschen sind verletzt, mindestens zwölf Menschen sterben. "Die meisten Verletzten haben schwere Augenverletzungen, andere Chirurgen mussten Arme amputieren", sagt ein Arzt in Beirut.18.09.2024
Verhältnis zu Premier zerrüttetEntlassung von Israels Verteidigungsminister gefordertIsraels Regierungschef und sein Verteidigungsminister haben unterschiedliche Vorstellungen, wie der Gaza-Krieg beendet werden soll. Ihr Verhältnis ist inzwischen zerrüttet. Netanjahus politische Verbündete fordern eine Entlassung Galants. Diese könnte weitreichende Auswirkungen haben.18.09.2024
"Trug nur unseren Namen"Taiwanisches Unternehmen: Explodierte Pager sind aus Ungarn - nicht von unsHunderte Funkempfänger explodieren im Libanon. Das taiwanesische Unternehmen Gold Apollo stellt nun klar, nicht der Produzent zu sein. Vielmehr verweist es auf eine Firma in Ungarn.18.09.2024
Tausende Pager explodiertHisbollah schwört Israel RacheDie Sorgen vor einem weiteren Krieg wachsen. Explosionen im Libanon verletzen Tausende und legen offenbar auch Teile des militärischen Kommandosystems der Hisbollah lahm. Diese macht Israel verantwortlich und kündigt Vergeltung an. Die israelische Armee hält sich bereit.18.09.2024