Rückschlag durch Ukraine-KriegExporterwartungen stürzen drastisch abErst kürzlich senken Ifo-Forscher die Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2022. In aktuellen Umfragen des Instituts brechen nun vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs auch die Exporterwartungen deutlich ein. Von plus 17,0 Punkten im Februar stürzt das Barometer im März auf minus 2,3 Punkte ab.28.03.2022
Wirtschaft in trüber Stimmung"Harte Zeiten" lassen Ifo-Index massiv fallenDie deutsche Wirtschaft rechnet mit "harten Zeiten" - und das schlägt massiv auf die Stimmung: Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der wichtigste Frühindikator für die Konjunktur in Deutschland, sinkt massiv ab. Damit endet die Erholungsphase abrupt.25.03.2022
Krieg dämpft KonjunkturIFO-Institut erwartet bis zu 6,1 Prozent InflationErst Corona, jetzt noch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine: Die Folgen sind für die deutsche Wirtschaft hart. Das IFO-Institut korrigiert die Wachstumserwartungen für dieses Jahr nach unten. Die Inflation dürfte dagegen schneller steigen als gedacht.23.03.2022
Lindner "verteilt nach oben um"Ökonomen halten nichts von Tank-RabattenMit einem Zuschuss für jeden getankten Liter will Finanzminister Lindner die Fahrt zur Tankstelle entlasten. Solche Rabatte helfen aber vor allem Gutverdienenden, "weil diese mehr Autos besitzen", merkt die Wirtschaftsweise Grimm an. Auch IFO-Chef Fuest spricht von einer Umverteilung nach oben.17.03.2022
Von Stahl bis HandelWas bewirken die neuen Sanktionen gegen Russland? Ein Exportstopp für Luxusgüter, kein Import von Stahl mehr, neue Handelsbarrieren: Die EU hat sich mit ihren Verbündeten auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt. Viele Details sind noch unklar. Das Ifo-Institut erwartet dennoch, dass diese negative Auswirkungen auf das Land haben werden.12.03.2022
Bei Gasembargo gegen RusslandÖkonomen warnen vor Mega-Inflation Die Folgen des Ukraine-Krieges bekommen auch deutsche Verbraucher immer deutlicher zu spüren. Zuletzt steigen die Preise an der Tankstelle in bisher unbekannte Höhen. Sollten die Sanktionen gegen Russland ausgeweitet werden, warnen Ökonomen vor einer dauerhaften Teuerung von bis zu zehn Prozent. 10.03.2022
Ifo: Firmen beklagen EngpässeMaterialmangel bremst Industrie-AufschwungDie Aufträge sind da, nur das Material nicht: Drei Viertel der deutschen Firmen klagt in diesem Frühjahr über Probleme bei der Beschaffung von benötigten Vorprodukten und Rohstoffen. Der Auftragsstau in den Industriebetrieben werde immer länger, konstatiert das Ifo-Institut.28.02.2022
"Freiheit nicht zum Nulltarif"Wirtschaft steht hinter schmerzhaften SanktionenRusslands Ausschluss aus dem Swift-System und andere Russland-Sanktionen werden auch für deutsche Unternehmen Folgen haben. Mehrere Branchenvertreter sagen dennoch ihre volle Unterstützung zu. BDI-Chef Russwurm macht klar: "Es ist keine Option, nichts zu tun."27.02.2022
Rekordwert an offenen StellenNahezu alle Branchen suchen neues Personal Die Zahl der unbesetzten Stellen steigt seit Beginn der Pandemie stetig an und erreicht nun einen neuen Höchststand. Bundesweit gibt es 1,7 Millionen offene Stellen. Fast alle Branchen sind betroffen. Auch die Gastronomie sucht zunehmend nach Personal. 24.02.2022
Nach Angriff auf UkraineIfo-Chef: Energiepreise könnten weiter steigenVor allem eine Branche könnte laut Ifo-Chef Fuest unter noch schärferen Sanktionen gegen Russland leiden: die Energiebranche. Sollte die Gaslieferung nach Europa gestoppt werden, würden die Preise noch mal steigen. Für den deutschen Handel mit Russland stehe hingegen nicht so viel auf dem Spiel.24.02.2022