Energiepreisbremse abgelaufenStaatsdefizit sinkt im ersten Halbjahr leichtDer Vergleich zum Vorjahr macht deutlich: Das deutsche Staatsdefizit ist leicht rückläufig, obwohl Bund, Länder und Gemeinden ihre Einnahmen und Ausgaben weitgehend ausgleichen. Maßgeblicher Grund ist die ausgelaufene Energiepreisbremse. 27.08.2024
Elysée-Palast Millionen im MinusCharles' Hummer-Dinner wird teuer für MacronDer französische Rechnungshof ist sauer: Der Haushalt des Landes weist derzeit ein Millionen-Defizit auf. Mitschuld daran haben auch die teuren Staatsempfänge, zu denen Macron lädt. Besonders ein Staatsbankett mit den britischen Royals ließ sich der Präsident einiges kosten.01.08.2024
Streit um StabilitätspaktLindner kämpft für strenge EU-SchuldenregelnWährend der Corona-Pandemie setzt die EU vorübergehend den Defizitrahmen für die Mitgliedstaaten aus. Nun wollen die Südeuropäer dauerhaft mehr Spielraum beim Schuldenmanagement. Finanzminister Lindner hält dagegen. 17.10.2023
Reiseverbot für Kreml-BeamteRusslands Firmen droht "Kriegsabgabe"Die Sanktionen reißen Milliarden-Löcher in den russischen Haushalt. Das Moskauer Finanzministerium arbeitet nun an einer Sondersteuer für Unternehmen. Unabhängige Medien sprechen von "Kriegsabgabe". Kreml-Beamte dürfen das Land nicht mehr verlassen. 15.03.2023
Erst Panne, dann in FinnlandChristian Lindner gibt den "freundlichen Falken"Um die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen, hat die EU-Kommission die Schuldenregeln ausgesetzt. Im nächsten Jahr sollen sie wieder gelten. Doch es ist offen, bis wann und wie die regelwidrige Verschuldung gesenkt werden soll.15.02.2023Von Jan Gänger, Helsinki
Für gesetzlich VersicherteZusatzbeiträge steigen weniger stark als gedachtNur um 0,2 statt 0,3 Prozentpunkte sollen die Zusatzbeiträge steigen, die die gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2023 erheben. Sie liegen dann insgesamt bei im Schnitt 1,5 Prozent. Damit soll ein Rekorddefizit von 17 Milliarden Euro gegenfinanziert werden. Aber in den kommenden Jahren sieht es düster aus. 21.12.2022
Militärausgaben steigen deutlichPutins neuer Haushalt strotzt vor FragezeichenDer Krieg verursacht in Russland massive Kosten. Ausrüstung, Material und Soldaten müssen bezahlt werden. Entschädigungen für gefallene Truppen und Wiederaufbauprogramme für besetzte Gebiete auch - und zwar bald ohne EU als Öl- und Gaskunde. Im Haushalt für die nächsten Jahre tauchen diese Probleme aber kaum auf.14.11.2022Von Christian Herrmann
Direkthilfen sinnvollerIWF rät von Steuersenkungen abWie können Staaten aus Finanz-Sicht ihren Bürgern am besten angesichts der hohen Inflation und teurer Energie helfen? Der Internationale Währungsfonds empfiehlt Direktzahlungen an Bedürftige. Steuersenkungen hingegen seien teuer für die öffentlichen Kassen und letztlich wirkungslos.12.10.2022
Trotz Krieg und InflationDeutsche Wirtschaft wächst überraschendDer Krieg in der Ukraine, Lieferengpässe und eine steigende Inflation belasten die deutsche Wirtschaft. Das Statistische Bundesamt rechnet daher mit einer Stagnation der Konjunktur. Doch die Zahlen für das erste Halbjahr überraschen die Experten. Das Bruttoinlandsprodukt ist leicht gewachsen.25.08.2022
100 Milliarden für BundeswehrNeuverschuldung könnte sich verdoppelnDer Plan 100 Milliarden Euro zusätzlich für die Aufrüstung der Bundeswehr bereitzustellen, stößt auf breite Zustimmung. Doch wie soll dieser Sonderfonds finanziert werden? Laut Finanzstaatssekretär Toncar soll die Schuldenbremse trotzdem bald wieder eingehalten werden. Die Union stellt Bedingungen für eine Zustimmung.27.02.2022