Ein Kandidat, sie alle zu einenRamelow muss zum Wohl Thüringens verzichten Stand jetzt sind CDU und FDP in Thüringen entschlossen: Sie dulden keinen Ministerpräsidenten Ramelow, um die Staatskrise zu lösen und einen Übergang zu rechtssicheren Neuwahlen zu ermöglichen. Nun kann nur noch das Opfer der Kemmerich-Scharade das Bundesland aus der Krise führen.10.02.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld
Wege aus der RegierungskriseRot-Rot-Grün trifft CDU in ThüringenIn Thüringen suchen die Parteien nach einem Ausweg aus der politischen Krise. Linke, SPD und Grüne treffen sich dafür mit der CDU. Diese will aber nicht für einen linken Ministerpräsidenten stimmen. Landeschef Mohring will derweil die Zukunft der Christdemokraten in großer Runde debattieren.10.02.2020
Auf CDU-Stimmen angewiesenRamelow hofft auf schnelle WiederwahlIn Thüringen werden immer mehr Stimmen nach einer sofortigen Neuwahl laut. Ex-Ministerpräsident Ramelow befürchtet jedoch, dass dies zu monatelangem Stillstand im Land führen könnte. Auch ein eigentlich bereits beschlossenes Gesetz könnte daran scheitern. 10.02.2020
Ziemiak lehnt Hilfe abCDU bleibt bei klarem Nein zu RamelowWie schafft der ehemalige Thüringer Ministerpräsident seine Wiederwahl ohne Stimmen der AfD? Die CDU stellt sich nach Angaben ihres Generalsekretärs Ziemiak weiter quer. Grüne und SPD machen sich für die Wahl des Linken-Politikers stark.10.02.2020
Forderung an CDU und FDPRamelow warnt vor StaatskriseAls möglicher Weg aus der politischen Krise in Thüringen zeichnet sich eine Wahl Bodo Ramelows ab. Da ihm eine Mehrheit fehlt, appelliert er an CDU und FDP. Denn das Bundesland sei "auf dem Weg in eine fundamentale Staatskrise". Auch Neuwahlen bringt Ramelow ins Spiel, doch dazu brauche es etwas Zeit.09.02.2020
Keine Unterstützung bei WahlMerkel erteilt Ramelow eine AbsageDie Kanzlerin telefoniert mit Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow und macht klar: Es wird für die Linken keine Unterstützung von der CDU geben. Das stellt Ramelow vor ein Problem mit der AfD.09.02.2020
Neuwahl von RamelowThüringens Linke fordert CDU-StimmenThüringens Ministerpräsident Kemmerich ist zurückgetreten. Nun könnte Ex-Regierungschef Ramelow gewählt werden. Doch ihm fehlt eine Mehrheit. Seine Linkspartei fordert von der CDU, für ihn zu stimmen. Denn zuvor hatte das Gauland seiner AfD vorgeschlagen - um Ramelow zu diskreditieren.08.02.2020
"Er hat ein Kabinett"Linke geht von Ramelow-Wahl im Februar ausDer Thüringer Ministerpräsident Kemmerich ist mit seinem Rücktritt nur noch geschäftsführend im Amt. Damit gibt es die Möglichkeit, einen neuen Regierungschef zu wählen. Für die Linke ist klar, dass das Bodo Ramelow ist. Aber die Partei stellt eine Bedingung an CDU und FDP.08.02.2020
Wer regiert Thüringen? Und wann?Kemmerich lehnt sofortigen Rücktritt abAm Tag nach seiner Wahl kündigt FDP-Politiker Kemmerich seinen Rücktritt als Ministerpräsident an. Nun ist klar: Bis es dazu kommt, wird es noch dauern. Die CDU hat indes allen Grund, Neuwahlen zu verhindern. Dafür würde sie auch den Kandidaten der Linken akzeptieren - die macht es der CDU aber nicht so leicht.07.02.2020
Enttäuscht von CDU und FDPRamelow: "Habe mich zum Trottel gemacht"Nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen meldet sich Ex-Regierungschef Ramelow zu Wort. In einem Interview erzählt der Linken-Politiker, was ihm bei seiner Abwahl durch den Kopf ging, und wie er nun über die Fraktionschefs Kemmerich und Mohring denkt.06.02.2020