Umstrittene JustizreformScholz mahnt Netanjahu freundlichDie geplante Reform der Justiz in Israel spaltet das Land. Bei seinem Besuch in Berlin muss Premier Netanjahu mahnende Worte des Kanzlers hören. Er hoffe, sagt Scholz, dass ein Kompromissvorschlag noch nicht vom Tisch sei. Genau dies allerdings hatte sein Gast gestern erklärt.16.03.2023
Gast bei Scholz und SteinmeierProtest begleitet Netanjahus Besuch in Berlin3000 Polizisten sollen in Berlin während des Besuchs von Benjamin Netanjahu für Sicherheit sorgen. Denn es sind zahlreiche Proteste angekündigt. Die gibt es seit Langem auch in Israel. Netanjahu und seine Regierung stehen wegen einer Justizreform massiv in der Kritik. Auch der deutsche Bundespräsident zeigt sich skeptisch.16.03.2023
"Komm nicht zurück"Proteste begleiten Netanjahus Abflug nach BerlinDer israelische Premier steht wegen einer Justizreform massiv unter Druck. Als er zu einem Staatsbesuch in Berlin aufbricht, halten Demonstranten in Tel Aviv Plakate hoch. "Komm nicht zurück", steht darauf. Auch in Berlin rüsten Aktivisten zum Protest. 15.03.2023
Grundrechte in Israel in GefahrWarum der Besuch bei Scholz für Netanjahu so wichtig istNach Washington wird er derzeit nicht eingeladen: Dass Israels Premier Kanzler Scholz besuchen kann, ist für Netanjahu ein echter Erfolg. Es hagelt Kritik an einer radikalen Justizreform, die in Israel die Massen auf die Straße treibt.15.03.2023Von Frauke Niemeyer
Drei Verletzte in Tel AvivPalästinenser eröffnet Feuer und wird erschossenWährend zahlreiche Israelis gegen eine geplante Justizreform auf die Straße gehen, greift ein palästinensischer Attentäter zur Waffe. Drei Menschen werden von dem jungen Mann verletzt, ehe die Polizei ihn erschießt. Der Ort des Anschlags weckt Erinnerungen an eine ähnliche Tat.09.03.2023
Protestwelle erfasst MilitärIsraelische Kampfpiloten verweigern Dienst wegen JustizreformDie Umsetzung der umstrittenen Justizreform in Israel schreitet voran. Der Protest dagegen wird immer breiter und erfasst auch das Militär. Besonders harte Kritik kommt von Netanjahus eigenen Kameraden, die in derselben Spezialeinheit gedient haben. 05.03.2023
Nach schweren Ausschreitungen Israels Finanzminister will palästinensische Stadt "ausradieren"Der Ort Huwara im Westjordanland, in dem rund 7400 Palästinenser leben, soll vom Staat Israel dem Erdboden gleich gemacht werden, sagt Finanzminister Bezalel Smotrich. Zuvor war es dort zu massiven Ausschreitungen gekommen - der Auslöser war die Tötung zweier Israelis.02.03.2023
Nach palästinensischem Anschlag Ausschreitungen israelischer Siedler im WestjordanlandUnterhändler von Israelis und Palästinensern vereinbaren beim ersten Treffen dieser Art seit Jahren vertrauensbildende Maßnahmen. Aus Israels Regierung kommen danach Äußerungen, die sich mit den Verhandlungsergebnissen nicht in Einklang bringen lassen. Derweil gerät die Lage im besetzten Westjordanland immer weiter außer Kontrolle. 27.02.2023
"Terroristischer Angriff"Palästinenser erschießt zwei israelische SiedlerIm Westjordanland kommt es seit Monaten zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und Israelis. Bei einem Angriff in den von Israel besetzten Gebieten sterben nun zwei jüdische Siedler. In Jordanien bemühen sich unterdessen Vertreter beider Seiten um eine Beruhigung der Lage.26.02.2023
Massenprotest gegen JustizreformEx-Premier Barak warnt vor Diktatur in IsraelEine drohende Entmachtung des Höchsten Gerichts in Israel treibt erneut Zehntausende auf die Straßen. Bei einer Kundgebung warnt Ex-Regierungschef Barak vor einem Abdriften in die Diktatur. Der rechtspopulistische Premier Netanjahu gerät unterdessen für eine Äußerung in die Kritik.25.02.2023