Deutsches Team verliert immer weiter in der Champions League
Die Handballerinnen der HSG Blomberg-Lippe warten in ihrer Debütsaison in der Champions League weiter auf die ersten Zähler. Nach drei Niederlagen unterlagen die deutschen Meisterinnen und Supercup-Gewinnerinnen auch im vierten Gruppenspiel gegen Podravka Vegeta Koprivnica aus Kroatien 31:33 (15:13). Damit rutscht die HSG an das untere Tabellenende der Gruppe B und verliert allmählich den Anschluss im Rennen um die K.-o.-Phase. Im Duell der bis dato einzigen punktlosen Teams zeigte Blomberg-Lippe eine ansprechende erste Hälfte, doch geriet nach der Pause zunehmend ins Hintertreffen. In Lemgo war Nieke Kühne mit elf Treffern beste Werferin.
Zunächst ist die Königsklasse in zwei Achtergruppen aufgeteilt. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale, die Teams auf den Plätzen drei bis sechs spielen in einer Playoff-Runde. Genügend Zeit bleibt der HSG allerdings noch: In der Gruppenphase sind insgesamt 14 Spiele zu absolvieren.
Nationaltorhüter führt Rekordchampion zurück zum Erfolg
Nach zwei sieglosen Spielen ist der Rekordchampion THW Kiel in der Handball-Bundesliga (HBL) wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Team um Julian Köster setzte sich gegen dessen alte Kollegen vom VfL Gummersbach mit 29:26 (13:15) durch. Nach dem Remis im Nordduell gegen die SG Flensburg-Handewitt (31:31) und der klaren Pleite beim Meister SC Magdeburg (26:32) behauptete Kiel somit seinen Platz in der Spitzengruppe.
Entscheidenden Anteil hatte Andreas Wolff. Nach dem Rückstand zur Pause nahmen der Nationaltorhüter und die Kieler Defensive den Gästen jeglichen Schwung. Gummersbach gelangen in der zweiten Hälfte nur noch elf Treffer, Wolff glänzte mit 14 Paraden über den gesamten Spielverlauf. Bester Werfer war Domen Makuc mit acht Treffern.
"Größtes Idol": Ronaldo hat einen Befürworter im Team
Die Fragen zur Zukunft von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo nach dessen Flucht aus dem Nationalteam sollen erst nach Portugals Nations-League-Spiel gegen Norwegen beantwortet werden. Das erklärte Nationaltrainer Jorge Jesus vor der Partie am Sonntag (20.45 Uhr/DAZN) in Porto. Mitspieler Bruno Fernandes stärkte Ronaldo dafür den Rücken.
"Es geht nicht darum, Cristiano Ronaldo zu ignorieren", betonte Jesus, "er ist ein Symbol der Nationalmannschaft und Portugals. Nach dem Spiel ist noch genügend Zeit, darüber zu sprechen." Fernandes gab an, mit Ronaldo gesprochen zu haben. "Cris wird immer das größte Idol unserer Nationalmannschaft und des Weltfußballs sein und verdient den Respekt aller Portugiesen - unabhängig davon, wer ihn mehr oder weniger mag", sagte der Profi von Manchester United. Man dürfe "keine Gräben" aufreißen: Mannschaften sollten "ihre Angelegenheiten hinter verschlossenen Türen klären. Ich denke, so wird es sein, und dass die Sache auf beiden Seiten gut ausgeht."
Rückkehrer empfiehlt sich nach Verletzung für WM-Team
Der frühere Barren-Europameister Nils Dunkel hat sich nach längerer Verletzungspause erfolgreich zurückgemeldet. Der 29-Jährige gewann in Stuttgart die zweite und entscheidende Qualifikation der deutschen Turner für die Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober in Rotterdam. Dunkel kam in einem von zahlreichen Stürzen geprägten Wettkampf im Mehrkampf auf 77,60 Punkte und verwies Alexander Kunz (77,25) und Mixed-Europameister Timo Eder (77,025) auf die weiteren Podestplätze. Milan Hosseini, der die erste Qualifikation am 19. September für sich entschieden hatte, landete mit 73,45 Punkten auf Rang vier.
Dunkel hatte die EM im August in Zagreb und damit auch seine mögliche Titelverteidigung an den beiden Holmen wegen einer Handverletzung verpasst und musste wegen einer Erkrankung auch bei der ersten WM-Qualifikation passen. Der deutsche Mehrkampfmeister Radomyr Stelmakh, der beim ersten Test auch nicht dabei war, fehlte erkältet. Bundestrainer Jens Milbradt rechnet jedoch weiter damit, den gebürtigen Ukrainer, der seit diesem Jahr für Deutschland startet, in die WM-Riege einbauen zu können. Auch Eder gilt als gesetzt.
Klopp erteilt der Rotation eine Absage
Bundestrainer Jürgen Klopp wird seine Torwart-Rotation am Sonntag (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Thessaloniki gegen Griechenland vorerst beenden. "Jonas Urbig bekommt das Spiel, aber das hat mit dem Nummer-eins-Status nichts zu tun", betonte Klopp - damit wird der junge Bayern-Torhüter wie bereits beim 2:0 gegen Serbien am Donnerstag eingesetzt. Marc-André ter Stegen hatte beim 1:1 gegen die Niederlande im Tor gestanden, Alexander Nübel beim 0:1 im Hinspiel gegen Griechenland.
Torhüter ohne Länderspiel im Kader sind Noah Atubolu vom SC Freiburg und Finn Dahmen vom FC Augsburg. Definitiv wolle die Mannschaft "versuchen, hier ein deutlich besseres Ergebnis als im Hinspiel zu erzielen", betonte Klopp.
Griechen-Coach widerspricht BVB-Bericht
Griechenlands Nationaltrainer Ivan Jovanoivc hat Medienberichte über eine angebliche Anfrage von Borussia Dortmund zur Schonung von Jungstar Konstantinos Karetsas zurückgewiesen. Eine entsprechende Bitte seitens des Fußball-Bundesligisten habe es "nicht gegeben", sagte Jovanovic vor dem morgigen Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Griechenland. Den Kontakt mit den Vereinen - auch mit Dortmund - bezeichnete der 64-Jährige als positiv. In griechischen Medien war eine angebliche Bitte Dortmunds, Karetsas eine Pause zu gönnen, zuletzt ein großes Thema gewesen.
Der 18 Jahre alte Karetsas hat alle drei bisherigen Partien der Griechen innerhalb des zehntägigen Länderspielfensters gegen Serbien (2:1), Deutschland (1:0) und die Niederlande (2:2) bestritten. Auch bei der Partie im Toumba-Stadion von Thessaloniki gegen die DFB-Elf wird mit einem Einsatz des Youngsters gerechnet. Der Mittelfeldspieler hatte in Dortmund zuletzt wegen Kreislaufproblemen pausieren müssen. Für den BVB steht schon am kommenden Freitag die nächste Bundesligapartie gegen Werder Bremen an.
Gegen Ex-Klub: Gladbach und der neue Trainer patzen
Alexander Blessin hat bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte einen ersten Dämpfer mit Borussia Mönchengladbach kassiert. Im Test bei Blessins Ex-Verein FC St. Pauli kam das Bundesliga-Schlusslicht nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und verpasste es, etwas Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu sammeln. Kapitän Tim Kleindienst (16.) sorgte am Millerntor für die Führung, doch Ricky-Jade Jones (75.) erzielte den verdienten Ausgleich für den Zweitligisten.
Für Blessin, Nachfolger von Eugen Polanski, steht nun die Premiere in der Liga bevor. Mit den noch punktlosen Gladbachern geht es am 11. Oktober (15.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) zum rheinischen Derby beim 1. FC Köln. Fehlen wird dabei aber wohl Franck Honorat. Der Flügelspieler zog sich im Training eine Muskelverletzung zu, nach Informationen der "Rheinischen Post" wird er deswegen auch nicht beim Erzrivalen auflaufen können.
Köln bezahlt Test gegen Stadtrivalen womöglich teuer
In der Länderspielpause hat der 1. FC Köln gegen Viktoria Köln ein Testspiel absolviert - und gegen den Drittligisten nur ein 2:2 erreicht. Das ist aber nicht mal die schlechte Nachricht: Zwei Stürmer verletzten sich im Spiel. Ausgerechnet vor dem Bundesliga-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Thijs Dallinga und Ragnar Ache mussten angeschlagen ausgewechselt werden. Dallinga war nach einem Zweikampf in der ersten Halbzeit liegen geblieben. Der Niederländer hatte sich vertreten und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Ache - allerdings nur kurz: Keine zehn Minuten nach seiner Einwechslung fasste sich der 28-Jährige an den Oberschenkel. Nach der Pause kehrte er nicht auf den Platz zurück
Beide wurden für Untersuchungen in die Klinik gebracht. Ache war in allen Saisonspielen bislang zum Einsatz gekommen. Gegen den HSV erzielte er vor der Länderspielpause bei der 1:2-Pleite das Tor. Dallinga erzielte bei drei Einsätzen schon zwei Tore - ein Doppelpack zum Auftakt beim 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim.
Schweizer Krisenklub holt Deutschen als Nachfolger von deutschem Trainer
Der deutsche Fußballtrainer Olaf Janßen steht künftig beim Grasshopper Klub Zürich an der Seitenlinie. Wie der Schweizer Erstligist am Samstag mitteilte, unterzeichnete der 59-Jährige einen Vertrag bis Sommer 2027. Janßen wird Nachfolger des ehemaligen Bochumer Trainers Peter Zeidler. Es ist "ein Verein mit großer Tradition und einer klaren Vorstellung davon, wie er sich sportlich entwickeln möchte", sagte Janßen, der zuletzt für ein Jahr den SV Sandhausen trainiert hatte. Er wolle in Zürich "eine Mannschaft formen, die unsere Philosophie von Intensität und mutigem Fußball widerspiegelt." Der Klub setze "auf proaktiven, offensiven Fußball, individuelle Spielerentwicklung und einen klaren Weg für junge Talente", hieß es in der Mitteilung. Janßen passe dazu - in seiner Zeit bei Drittligist Viktoria Köln (2021 bis 2025) war er mitverantwortlich für die Förderung von Said El Mala, der am Donnerstag in der Nations League sein Länderspieldebüt feierte.
Nach Platz fünf in der vergangenen Spielzeit war Zürich mit nur acht Punkten aus neun Spielen schlecht in die neue Saison gestartet und belegt aktuell den drittletzten Platz der Liga.
Sandro Wagner feiert Erfolgserlebnis
Sandro Wagner hat einen gelungenen Einstand als Trainer des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 gefeiert. Im Testspiel gegen den Drittligisten SC Verl schafften die Niedersachsen im heimischen Stadion vor 4500 Zuschauern einen 2:0 (2:0)-Sieg. Die Tore für Hannover erzielten Marcel Hartel per Foulelfmeter (10. Minute) und Franz Roggow (35.) schon vor der Halbzeit. Zwischen den Pfosten der Gastgeber hatte Leo Weinkauf begonnen, der unter dem freigestellten Trainer Christian Titz in fünf von sechs Liga-Partien gespielt hatte. Nach der Pause bekam dann der zu Saisonbeginn verpflichtete Schweizer Pascal Loretz seine Bewährungschance. Beide wurden vom Tabellen-Elften der 3. Liga aber kaum ernsthaft geprüft. Erstmals seit Ende August kam der zuvor verletzte Jean Hugonet wieder zum Einsatz.
Ernst für 96 und Wagner wird es am nächsten Samstag. Dann steht für den Tabellen-Zehnten, der mit sieben Punkten aus sechs Spielen enttäuschend gestartet ist, das Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg auf dem Programm. Das erste Heimspiel folgt dann am 17. Oktober gegen den FC St. Pauli.
DFB-Team: Endemann fällt für Härtetests aus
Die deutschen Fußballerinnen müssen in den anstehenden Härtetests gegen Australien und Japan ohne Vivien Endemann auskommen. Die Flügelspielerin vom englischen Erstligisten FC Liverpool muss aufgrund einer leichten Wadenverletzung passen, wie der DFB mitteilte. Ob Bundestrainer Christian Wück eine Spielerin nachnominieren wird, ist demnach noch offen. Endemann hatte seit ihrem Wechsel vom VfL Wolfsburg nach Liverpool in diesem Sommer in bislang vier Liga-Einsätzen zwei Tore und zwei Assists verbucht.
Die Spiele am Freitag in Karlsruhe (20.30 Uhr/ZDF) und am 13. Oktober in Bremen (17.45 Uhr/ARD) läuten für die DFB-Frauen die Vorbereitung auf die WM 2027 in Brasilien ein (24. Juni bis 25. Juli). Wück hatte am vergangenen Dienstag einen 24-köpfigen Kader für die beiden Länderspiele nominiert.
Nur 55 Minuten: Zverev rast ins Kracher-Duell mit Djokovic
Mit Vollgas ins Viertelfinale: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking im Eiltempo das Kracher-Duell mit Novak Djokovic perfekt gemacht. Der US-Open-Sieger ließ dem überforderten Chinesen Shang Juncheng beim 6:0, 6:3 in nur 55 Minuten keinerlei Chance und machte den nächsten Schritt auf dem Weg zur neuen Nummer eins der Weltrangliste.
In der Runde der besten acht wartet mit Grand-Slam-Rekordchampion Djokovic aber ein harter Brocken auf Zverev - zumal der Serbe in Peking eine außergewöhnliche Bilanz von 31:0 vorweisen kann. Djokovic hat in der chinesischen Hauptstadt bei all seinen vorherigen Teilnahmen (2009, 2010, 2012 bis 2015) triumphiert. Körperlich wirkte Djokovic bei seinen jüngsten Auftritten allerdings nicht ganz stabil.
Urkundenfälschung und mehr: Schiri-Chef bleibt in türkischer Haft
Nach den Razzien im türkischen Fußball müssen der Vorsitzende des zentralen Schiedsrichterausschusses MHK, Ferhat Gündogdu, und vier weitere Verdächtige in Haft bleiben. Das entschied ein Gericht in Istanbul, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Den Funktionären wird Urkundenfälschung, Vertrauensmissbrauch und die rechtswidrige Erlangung personenbezogener Daten vorgeworfen. Zwei Verdächtige, die zuletzt ebenfalls festgenommen worden waren, kamen dagegen unter Auflagen wieder frei. Vorausgegangen waren Durchsuchungen in Istanbul, Ankara und zwei weiteren Städten. Neben Gündogdu sollen auch zwei Spitzen-Schiedsrichter unter den Verdächtigen sein. Zuständig für die Ermittlungen ist die Abteilung für illegale Wetten und Sportkriminalität der Staatsanwaltschaft Istanbul.
Der MHK ist das Gremium des türkischen Fußballverbands, das Schiedsrichter für Ligaspiele einstuft, einsetzt und deren Leistung bewertet. Ihre Entscheidungen stehen seit Langem im Fokus der türkischen Vereine und Fans, die die Schiedsrichterbesetzungen häufig infrage stellen. Ein Zusammenhang zum Skandal im türkischen Fußball wegen der Vorwürfe illegaler Sportwetten gegen Schiedsrichter, Spieler und Vereinsfunktionäre besteht ersten Erkenntnissen zufolge nicht.
Eintracht will DFB-Sensationsaufsteiger beschützen
Younes Ebnoutalib hat mit seinem steilen Aufstieg zum Fußball-Nationalspieler auch seinen Vereinscoach verblüfft. "Das ist Wahnsinn. Als ich die Saisonvorbereitung gesehen habe, habe ich damit auch selbst nicht gerechnet, so ehrlich muss ich sein", sagte Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter nach dem Testspiel gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig (4:0).
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hatte den Stürmer im Zuge seines XXL-Castings für den ersten Teil berufen. Ebnoutalib spielte gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1), nach dem Kader-Wechsel im DFB-Team ist er nun wieder bei der Eintracht. Gegen Braunschweig nahm Hütter ihn zur Halbzeit vom Feld, "weil er ein bisschen kränklich war".
Der Trainer will den 23-Jährigen auch beschützen. "Es prasselt viel auf ihn ein", sagte er: "Er kommt ins Nationalteam, großer Hype um ihn, das beschäftigt ihn. Das ist ja auch keine Normalität, dass es so schnell geht." Ebnoutalib habe "unlängst noch in Gießen gespielt (2024, d. Red.) - und auf einmal trainiert ihn Jürgen Klopp. Wichtig ist, dass ihn das mehr beflügelt als beschäftigt", betonte Hütter. "Aber er ist ein cleverer Junge, er weiß das richtig einzuordnen."
Podcast: Warum der zweite DFB-Kader gegen Serbien so auftrumpft
Der erste Sieg für Jürgen Klopp als Bundestrainer. Die DFB-Elf schlägt Serbien in München mit 2:0. Im zweiten Kader sticht besonders ein Spieler heraus: der Bayern-Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlović. Wir analysieren den Sieg, blicken auf die ersten Gewinner und finden heraus, was das alles für Joshua Kimmich bedeutet. Der war nicht dabei. Aus München berichtet Sebastian Schneider, der vor der Partie der Nations League einige Runden auf der Wilden Maus absolvierte.
Außerdem wagen wir einen ganz kurzen Blick auf die wutschnaubende Portugal-Abreise des selbst ernannten größten Spielers aller Zeiten. CR7 ist nicht mehr.
Alexander Zverev eröffnet sich gigantische Chance
Die Chancen von Alexander Zverev auf den Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste steigen gewaltig: Wegen anhaltender Knieprobleme hat Jannik Sinner auch seine Teilnahme am ATP-Masters in Shanghai abgesagt. Das gab der derzeit im Ranking führende Italiener in den Sozialen Medien bekannt.
"Leider werde ich dieses Jahr nicht wie erhofft beim Rolex Shanghai Masters spielen können", schrieb der Südtiroler: "Ich habe es immer sehr genossen, vor den Fans in Shanghai zu spielen, und es tut mir wirklich leid, dass ich nächste Woche nicht dabei sein kann." Der fünfmalige Grand-Slam-Champion, der im Juli in Wimbledon im Finale gegen Zverev triumphiert hatte, hat seit dem Finale beim Rasenhighlight kein Match mehr auf der Tour bestritten.
Der Rückstand von French- und US-Open-Champion Zverev beträgt nur noch 1370 Punkte, der Hamburger sammelt derzeit beim 500er-Turnier in Peking weitere Zähler. Mit den passenden Ergebnissen könnte er nach dem Masters in Shanghai die erste deutsche Nummer eins im ATP-Ranking seit Boris Becker 1991 werden. Auch im weiteren Saisonverlauf hat Sinner viele Punkte zu verteidigen.
Italiens abgestürzter Fußball feiert "kleines Wunder"
Roberto Mancini gab sich gelassen, doch der nächste starke Auftritt der Squadra Azzurra unter seiner Leitung löste in der Heimat eine lange nicht dagewesene Euphorie aus. "Das ist das wahre Italien!", schrieb die "Gazzetta dello Sport" nach dem 1:1 in der Nations League in Frankreich: "Die neue Squadra Azzurra zeigt, dass sie mit Zidanes Bleus Schritt halten kann."
Für den "Corriere dello Sport" habe Mancini sogar "ein kleines Wunder" vollbracht und "mental hervorragende Arbeit geleistet. Die Mannschaft hat ein wirklich ermutigendes Selbstvertrauen entwickelt, das nicht mehr durch die Vergangenheit belastet zu sein scheint." Nach einem enttäuschenden 0:2 gegen Belgien bei Mancinis Rückkehr auf die Trainerbank überzeugten die Italiener beim 4:1 in der Türkei wie auch beim 1:1 gegen das französische Starensemble in Paris.
Ein besonderes Lob erhielt auch Torhüter Gianluigi Donnarumma, der die französischen Angriffe mehrfach entschärfte. "Er ist eine Mauer, an der jeder Angriff der Franzosen zerschellt", schrieb "Tuttosport". Mancini selbst zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft. "Ich wollte, dass es ein weiterer Schritt in unserer Entwicklung wird."
Belgiens furiose Teufel zerlegen die Türkei
Kevin De Bruyne prägt den Nations-League-Abend in Lüttich. Der Kapitän trifft gegen die Türkei doppelt und bringt Belgien früh auf Kurs. Romelu Lukaku macht den 3:0-Erfolg perfekt.
Bayern-Star fliegt vom Platz und reist sofort vom Nationalteam ab
Der französische Fußball-Nationalspieler Dayot Upamecano kehrt aufgrund seiner Sperre für das nächste Nations-League-Spiel vorzeitig zum FC Bayern zurück. Der Innenverteidiger ist nach seiner Gelb-Roten Karte im Heimspiel gegen Italien (1:1) bereits von der Équipe Tricolore abgereist, wie der Betreuerstab der Franzosen am Samstag bekannt gab. "Er wird Clairefontaine heute Morgen (Samstag) um 9.30 Uhr verlassen", lautete die Mitteilung zu Upamecanos Rückkehr nach München.
In der Schlussphase im Stade de France war Upamecano nach einem Foul an Moise Kean vom Platz gestellt worden. Vor dem Heimspiel gegen Belgien am Montag (20.45 Uhr live bei DAZN und im Liveticker bei ntv.de) befinden sich somit nur noch 21 Spieler im Kader von Nationaltrainer Zinédine Zidane, da zuvor bereits Superstar Kylian Mbappé am vergangenen Wochenende nach einer Kapselverletzung am linken Knie zur Behandlung bei Real Madrid abgereist war.
Rugby-Finale: 18-Jähriger fährt in Menge und verletzt kleines Mädchen schwer
Ein schwerer Unfall hat das anstehende Rugby-League-Finale in Australien schon weit vor dem Spiel überschattet. In Newcastle im Bundesstaat New South Wales verlor ein 18-Jähriger die Kontrolle über sein Auto und fuhr während einer Fanveranstaltung in eine Menschenmenge. Zehn Personen, darunter mehrere Kinder, wurden verletzt. Ein fünfjähriges Mädchen und ein 67 Jahre alter Mann befanden sich nach Polizeiangaben in kritischem Zustand. Der Fahrer wurde in Gewahrsam genommen.
Tausende Fans hatten sich in der ost-australischen Stadt versammelt, um die Newcastle Knights vor ihrem Grand Final gegen die Sydney Roosters am Sonntag zu verabschieden. Nach Angaben der Polizei war der 18-Jährige selbst Rugby-Fan und zuvor mit seinem Fahrzeug auffällig gefahren. "Er ließ den Motor aufheulen, er war aufgeregt, er war ein Fan, er war wegen der Freude des Augenblicks dort", sagte Newcastles Bürgermeister Gavin Morris dem australischen Sender ABC: "Irgendwie verlor er die Kontrolle über das Auto und ist in die Menge gefahren."
Bayern-Star Michael Olise schießt das perfekte Tor
Französisches Spektakel in der Nations League gegen Italien, Michael Olise sorgt für einen magischen Moment: Nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Rayan Cherki zirkelt der Bayern-Star den Ball aus spitzem Winkel über die Mauer und direkt unter die Latte. Gianluigi Donnarumma ist bei diesem Kunstschuss chancenlos.
Tuchel schweigt lieber: "Niemand braucht mein Halbwissen"
Manchester City ist das ganz große Thema in England - und natürlich auch in der Kabine der "Three Lions": Teammanager Thomas Tuchel hat bestätigt, dass der Finanzskandal um den Topklub der Premier League seine Profis vor dem Nations-League-Duell in Kroatien (Samstag, 18 Uhr, DAZN und im Liveticker bei ntv.de) schwer beschäftigt. "Ich denke schon. Wir hatten zwischen den Spielen etwas Zeit und es ist ein großes Thema", sagte Tuchel, der sich selbst nicht äußern wollte: "Niemand braucht mein Halbwissen zu diesem Thema."
Unter den Profis ist es aber eines der ganz großen Themen. "Natürlich reden die Spieler darüber. Die Spieler von City reden darüber. Wir sprechen mit ihnen, aber nur kurz", sagte Tuchel, der mit Marc Guehi und Elliot Anderson zwei City-Profis im Kader hat: "Sie sind bereit für morgen. Aber natürlich ist es ein großes Thema im Team."
DFB-Neuling will gegen die Griechen "in die Schlacht ziehen"
Said El Mala spricht im exklusiven RTL/ntv-Interview über sein erfolgreiches Debüt im DFB-Trikot. Außerdem verraten der DFB-Neuling und sein Mittelfeld-Kollege Florian Wirtz, wie sie Griechenland schlagen wollen.
Nach dieser Szene dreht Klopp völlig frei
Mitte der ersten Halbzeit zeigt DFB-Kapitän Serge Gnabry vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp ein Super-Tackling gegen seinen serbischen Gegenspieler. Vom Bundestrainer wird er dafür in gewohnter, emotionaler Manier gefeiert.
Reißt Klopp sein "Superteam" auseinander?
Jürgen Klopp steht vor seinem vierten Länderspiel als Bundestrainer vor einer kniffligen Aufgabe: Reißt er seine Erfolgself nach dem teils begeisternden 2:0 gegen Serbien gleich wieder auseinander und schaut sich auch noch die letzten verbliebenen Neulinge an? Oder vertraut er im wichtigen Rückspiel in der Nations League gegen Griechenland am Sonntag (ab 19.05 Uhr bei RTL, Anpfiff 20.45 Uhr) in Thessaloniki dem wiedererstarkten Zauberer Florian Wirtz mit dessen Nebenleuten?
Sicher scheint zumindest der Wechsel im Tor: Nach Marc-André ter Stegen bei Klopps Premiere in den Niederlanden (1:1), Alexander Nübel im Hinspiel gegen die Griechen (0:1) und Jonas Urbig in seinem Münchner "Wohnzimmer" gegen Serbien dürfte Klopp noch einmal einen Novizen bringen. Finn Dahmen und Noah Atubolu können auf ihr Debüt hoffen.
Auf der rechten Abwehrseite dürfte der von Klopp bislang nicht eingesetzte Leipziger Ridle Baku beginnen. Im Zentrum wäre ein weiteres Debüt möglich, sofern Klopp sein super aggressives Abwehr-Duo Malick Thiaw/Waldemar Anton sprengt: Der einstige U17-Welt- und Europameister Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart steht bereit. Links wird Bakus Klubkollege David Raum erwartet, der unter Klopp ebenfalls noch ohne Spielminute ist.
Mögliche Aufstellung: Dahmen - Baku, Jeltsch, Anton, Raum - Janelt - Bischof, Wirtz - Karl, Burkardt, El Mala.




