Der Sport-Tag
2. Oktober 2026
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22:39 Uhr

Zweites Comeback: Weltverband gibt Ski-Superstar eine Wildcard

Der langjährige Weltcup-Dominator Marcel Hirscher darf auch in der neuen Saison mit einer Wildcard im alpinen Ski-Weltcup antreten. Wie das Council des Ski- und Snowboard-Weltverbands Fis bestätigte, kann der inzwischen 37-Jährige bei den Rennen mit Startnummer 31 antreten. Er muss damit nicht zunächst bei unterklassigen Rennen oder ganz weit hinten in der Weltcup-Startreihenfolge beginnen, um sich bessere Nummern zu verdienen.

Der für die Niederlande fahrende Österreicher will nach fast zweijähriger Verletzungspause nochmal im Weltcup starten. Der achtmalige Gesamtsieger im Weltcup hatte nach seinem Nationenwechsel schon 2024 ein Comeback gegeben, damals ebenfalls dank einer eigens für ihn eingeführten Wildcard. Dann aber riss er sich nach nur drei Rennen im Training das Kreuzband und verpasste sowohl jene Saison als auch den folgenden Olympia-Winter.

Zweites Comeback: Weltverband gibt Ski-Superstar eine Wildcard
22:15 Uhr

Italiens Ski-Asse trainieren mit Feuer im Rücken

Während die italienischen Speedfahrer an ihrer Form für die Saison feilen, spuckt der Nevados de Chillán ganz in der Nähe Feuer und Asche. Die Piste bleibt verschont, also heißt es für die Azzurri weiter Vollgas.

Italiens Ski-Asse trainieren mit Feuer im Rücken
21:07 Uhr

Wie Klopp die jungen Wilden um Wirtz und El Mala anzündet

Florian Wirtz zaubert und lächelt wieder unter Jürgen Klopp. Traumtor gegen Serbien und herzliche Umarmung vom Bundestrainer. Was er gesagt hat? Weiß Wirtz gar nicht mehr. "Ich habe nur seine Umarmung gespürt." Said El Mala verrät im exklusiven RTL/ntv-Interview, wie Klopp die Nationalspieler "anzündet".

Wie Klopp die jungen Wilden um Wirtz und El Mala anzündet
20:03 Uhr

Darum ist Gnabry aus dem DFB-Lager abgereist

Nach dem Nations-League-Spiel gegen Serbien verlässt Serge Gnabry den DFB-Homeground in Herzogenaurach. ntv-Reporter Marc Gabel ordnet die Personalie ein und erklärt, welcher Teamkollege davon profitieren könnte. 

Darum ist Gnabry aus dem DFB-Lager abgereist
19:07 Uhr

Deutsche Politik gibt 30 Millionen Euro für Olympia-Angriff frei

Auf dem Weg zum erhofften Medaillen-Aufschwung bei Olympia erhalten die Wintersport-Spitzenverbände im kommenden Jahr rund 30,6 Millionen Euro an Fördermitteln vom Bund. Mit dem Geld solle die Vorbereitung auf die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen unterstützt werden, teilte das Bundeskanzleramt mit. Demnach werden gezielt Sportarten und Disziplinen mit den größten Erfolgsperspektiven gestärkt.

"Wir wollen im Medaillenspiegel bei Winterspielen wieder unter die Top-Drei im Nationenranking kommen. Dafür haben wir heute eine gute Grundlage geschaffen", sagte Sport-Staatsminister Ronald Rauhe. 

Deutsche Politik gibt 30 Millionen Euro für Olympia-Angriff frei
18:06 Uhr

Französischer Radprofi nach Sturz im künstlichen Koma

Schock-Moment im Radsport. Der französische Radprofi Ronan Augé ist bei der 6. Etappe der Tour de Langkawi in Malaysia gestürzt und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Wie sein Team Unibet Rose Rockets mitteilte, wurde der 22-Jährige ins künstliche Koma versetzt. Sein Zustand sei aber stabil und nicht lebensbedrohlich.

Konkrete Diagnosen nannte das Team nicht. Man stehe im Austausch mit den Ärzten und Augés Familie und werde weitere Informationen veröffentlichen, sobald dies möglich sei, hieß es im Statement weiter. Auch Informationen zum Unfallhergang sind bisher nicht bekannt.

Französischer Radprofi nach Sturz im künstlichen Koma
17:32 Uhr

City-Whistleblower fürchtet um seine Sicherheit

Er trug maßgeblich zur Aufdeckung der Finanzaffäre von Manchester City bei - nun sorgt sich Whistleblower Rui Pinto um seine Sicherheit. Seine Anwälte kritisierten am Freitag das nahende Ende des Zeugenschutzprogramms für den 37 Jahre alten Portugiesen, der hinter den Enthüllungen der "Football Leaks" über das Fußballgeschäft steckt. Man sei darüber informiert worden, dass dieses am 10. Oktober auslaufen werde, hieß es.

"In wenigen Tagen würde er, ohne zuvor angehört worden zu sein, wie es das Gesetz vorschreibt, die ihm zugewiesene geschützte und vertrauliche Unterkunft verlieren und wäre gezwungen, dringend eine neue Bleibe zu finden – ohne Garantie dafür, dass der polizeiliche Schutz aufrechterhalten wird", schrieben seine Anwälte. Sie warnten vor einer "Entscheidung mit dramatischen Folgen".

Bedrohungen gegen ihren Mandanten, der 2019 festgenommen worden war und über ein Jahr später ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde, seien "keineswegs rein theoretischer Natur". 

City-Whistleblower fürchtet um seine Sicherheit
16:24 Uhr

Bei dieser Gnabry-Aktion geht Klopp vor Freude steil

Mitte der ersten Halbzeit zeigt DFB-Kapitän Serge Gnabry vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp ein Super-Tackling gegen seinen serbischen Gegenspieler. Vom Bundestrainer wird er dafür in gewohnter, emotionaler Manier gefeiert.

Bei dieser Gnabry-Aktion geht Klopp vor Freude steil
15:19 Uhr

Fiese Klatsche: Werder Bremen geht im Testspiel richtig baden

Werder Bremen hat in einem Testspiel beim niederländischen Erstligisten FC Twente Enschede ein Debakel erlebt. Die in der Fußball-Bundesliga mit sieben Punkten aus vier Spielen erstaunlich gut gestarteten Grün-Weißen kassierten beim Europapokal-Teilnehmer eine 0:7 (0:6)-Klatsche und zeigten dabei eine desolate Leistung.

Schon nach einer Viertelstunde lagen die Bremer in der Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 0:3 zurück, zur Pause führten die Gastgeber gar mit 6:0. Werder-Coach Daniel Thioune verfolgte den desolaten Auftritt seines Teams, bei dem Felix Agu erstmals seit der Sommervorbereitung für rund 40 Minuten zum Einsatz kam, mit versteinerter Miene.

Fiese Klatsche: Werder Bremen geht im Testspiel richtig baden
14:41 Uhr

ManCity legt Berufung gegen Schuldspruch ein

Manchester City geht gegen den Schuldspruch im historischen Verfahren um schwerwiegende Finanzverstöße wie erwartet juristisch vor. Der schwer in die Bedrängnis geratene englische Spitzenklub bestätigte, fristgerecht Berufung gegen das Urteil der unabhängigen Kommission der Premier League eingelegt zu haben. 

City teilte mit, dass am Donnerstag eine "umfassende Berufung" eingereicht worden sei. "Der Klub vertritt die feste Auffassung, dass das Gutachten aus mehreren Gründen klare wesentliche Fehler in Bezug auf Recht, Prinzipien und Tatsachen enthält und daher unsicher ist", hieß es in einem Statement: "Der Verein ist unschuldig in Bezug auf die Anschuldigungen der Premier League, und es existiert eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die alle seine Positionen in diesem Fall stützen."

Am Dienstag hatte die Liga bestätigt, dass die Citizens für schuldig befunden wurden. Es geht um einen Zeitraum von neun Jahren von 2009 bis 2018 und insgesamt 115 Anklagepunkte. Sollte der Klub keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar. 

ManCity legt Berufung gegen Schuldspruch ein
13:20 Uhr

FC Bayern muss für Urbigs DFB-Debüt blechen

Das Debüt von Jonas Urbig im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kostet den FC Bayern offenbar eine stattliche Summe Geld. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, muss der deutsche Rekordmeister 1,2 Millionen Euro an Urbigs früheren Verein 1. FC Köln überweisen. Auf die Summe hätten sich die Klubs bei Urbigs Wechsel an die Säbener Straße im Januar 2025 für den Fall geeinigt, dass der Torwart erstmals für Deutschland spielt. Auch der "Kölner Stadt-Anzeiger" schreibt von einer Summe von mehr als einer Million Euro.

Urbig war in der Vorsaison für eine Sockel-Ablöse von sieben Millionen Euro plus möglicher Boni von drei Millionen Euro nach München gewechselt. Beim FC Bayern soll er das Erbe des langjährigen Nationaltorwarts Manuel Neuer antreten und schon in der laufenden Saison mehr Einsatzzeiten bekommen als noch 2025/26.

FC Bayern muss für Urbigs DFB-Debüt blechen
12:50 Uhr

Däne jubelt wie Ronaldo - will von Verhöhnung aber nix wissen

Im Nations-League-Spiel zwischen Dänemark und Portugal jubelt Stürmer Rasmus Højlund nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer wie Cristiano Ronaldo - aber nur aus Hochachtung, wie er sagt.

Däne jubelt wie Ronaldo - will von Verhöhnung aber nix wissen
12:16 Uhr

Formel-1-Primus Antonelli schwächelt zum Malaysia-Auftakt schon wieder

Die Formel 1 geht ohne klaren Favoriten in das Rennwochenende in Malaysia - Kimi Antonelli scheint im runderneuerten Mercedes allerdings noch nach seinem Tempo zu suchen. Der junge WM-Spitzenreiter hatte in den freien Trainings am Freitag nichts mit den Spitzenpositionen zu tun, fuhr auf die Plätze fünf und acht. Charles Leclerc im Ferrari drehte in der zweiten Session in 1:37,528 Minuten die schnellste Runde, im ersten Training war Max Verstappen (1:37,520) noch etwas schneller unterwegs gewesen und hielt damit die Tagesbestzeit.

Überhaupt machte Red Bull insgesamt einen starken Eindruck, auch in den Rennsimulationen überzeugte Verstappens Auto. Mercedes dagegen dominierte weder auf eine schnelle Runde noch in den Longruns. Die Blicke richten sich auch an diesem Wochenende vor allem auf die Silberpfeile: Antonelli geht mit 66 WM-Punkten Vorsprung auf George Russell an den Start, der Engländer hatte am vergangenen Wochenende in Baku gewonnen und wieder Hoffnung im Titelkampf geschöpft. In Malaysia lag er nun in beiden Sessions erneut vor Antonelli, insgesamt schien das Team nach den umfangreichen Upgrades am Mercedes aber noch nach dem richtigen Weg zu suchen. Sepang ist am Sonntag (9 Uhr MESZ/Sky) Schauplatz des Großen Preises von Bahrain, diese ungewöhnliche Konstellation ergibt sich aus der durch den Irankrieg bedingten Absage im Frühjahr 2026. 

Formel-1-Primus Antonelli schwächelt zum Malaysia-Auftakt schon wieder
11:44 Uhr

Skandal um ManCity holt plötzlich Großbritanniens Premier ein

Der Finanzskandal um Manchester City hat nun auch dem britischen Premierminister Andy Burnham Kritik eingebracht. Der Regierungschef hatte in dieser Woche in einem BBC-Interview die Besitzer des Premier-League-Vereins für deren Investitionen gelobt. Auf die Frage, ob er besorgt sei, dass sich die Geldgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wegen des Skandals zurückziehen und den Ex-Serienmeister verkaufen könnten, antwortete er: "Ich würde mir große Sorgen machen, sie zu verlieren."

Der Labour-Politiker war von 2017 bis Sommer 2026 Bürgermeister von Greater Manchester. Eine unabhängige Kommission sprach Man City in mehr als 100 Anklagepunkten wegen Verstößen gegen Finanzregeln der Premier League zwischen 2009/10 und 2017/18 schuldig. Der Verein bestreitet die Vorwürfe; eine offizielle Berufung musste bis zum (heutigen) Freitag eingereicht werden.

Für sein Lob in Richtung der City-Besitzer erntete Burnham Kritik. Der Parlamentarier Louie French von den oppositionellen Tories sagte: "Der Klub sieht sich mit beispiellosen Vorwürfen konfrontiert, und Fans sind erschüttert über das, was sie in den Zeitungen lesen. Aber Burnham unterstützt die Eigentümer öffentlich auch noch während der Ermittlungen. Die Anhänger fragen sich zu Recht, ob hier nicht politischer Druck ausgeübt wird."

Skandal um ManCity holt plötzlich Großbritanniens Premier ein
11:10 Uhr

Wolfsburg-Legende kommt auf der Bank die Galle hoch

Wolfsburgs Kapitän Maximilian Arnold schiebt wegen seiner Reservistenrolle beim Erstliga-Absteiger mächtig Frust. "Ich bin mit der Situation einfach nicht zufrieden, klipp und klar: 0,0 zufrieden. Das ist nicht mein Anspruch", sagte Arnold nach dem 4:1 im Test gegen den Drittligisten TSV Havelse, bei dem er endlich mal wieder über 90 Minuten zum Einsatz kam, im Gespräch mit Wolfsburger Medien.

In der Zweiten Liga stand der Routinier in der laufenden Saison erst einmal in der Startelf, musste sich ansonsten mit Kurzeinsätzen begnügen. Eine Rolle, die dem Wolfsburger Rekordspieler nicht gefällt. "Ich habe Mehrwert für die Mannschaft", sagte der 32-Jährige. "Und ich hoffe, dass der Trainer das schnellstmöglich auch sieht."

Arnold hatte sich gegen Ende der vergangenen Saison mit langwierigen Leistenbeschwerden herumgeplagt und musste deshalb auch in der Vorbereitung noch kürzertreten. Dass er seinen Stammplatz beim VW-Club verlieren würde, hatte der Mittelfeldspieler aber nicht erwartet. "Damit habe ich nicht gerechnet", sagte Arnold, der seine Unzufriedenheit auch in einem Gespräch mit Trainer Tobias Strobl zum Ausdruck gebracht hat. Strobl setzt im defensiven Mittelfeld bislang auf Vinicius Souza.

Wolfsburg-Legende kommt auf der Bank die Galle hoch
10:38 Uhr

Berater von Barca-Star enthüllt Absage an den FC Bayern

Dani Olmo thront mit dem FC Barcelona derzeit ungeschlagen an der Spitze in La Liga. Einen Stammplatz hat der Weltmeister im Team von Hansi Flick allerdings nicht, was unweigerlich Wechsel-Gerüchte hervorruft. Auch der FC Bayern soll einmal mehr seinen Hut in den Ring geworfen haben und das nicht zum ersten Mal. Olmos Berater enthüllt nun die Umstände um den bereits mehrfach geplatzten Wechsel zum deutschen Rekordmeister.

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2020 war Olmo zwar in die Bundesliga, gewechselt sein Ziel war damals aber nicht der FC Bayern, sondern RB Leipzig. Für Olmo, der seinerzeit bei Dinamo Zagreb spielte, war dies ganz offenbar der bessere Schritt in seiner jungen Karriere. "Er hat Bayern auf meine Initiative hin abgelehnt, als er noch bei Dinamo war", sagte Olmo-Berater Andy Bara im Podcast "Incubator". "Ich sagte ihm: 'Du brauchst einen weiteren Schritt nach vorn' und so kam es dann auch. Später bekam er als Leipziger Spieler erneut ein Angebot von Bayern", so Bara.

Erneut entschied sich Olmo für einen Wechsel, dieses Mal jedoch zurück nach Barcelona, wo er bis 2014 in der Jugend gespielt hatte, ehe er sein Glück in Kroatien suchte. Dort will Olmo irgendwann auch wieder seine Karriere beenden, verriet sein Berater. 

Berater von Barca-Star enthüllt Absage an den FC Bayern
09:55 Uhr

Manchester City droht der nächste gewaltige Ärger

Manchester City droht nach dem Schuldspruch durch die Premier League im Finanzskandal nun offenbar auch Ärger mit dem Finanzamt. Die Erkenntnisse aus dem Verfahren gegen den Klub sollen nach Ansicht der Vorsitzenden eines parteiübergreifenden Ausschusses britischer Abgeordneter von der Steuerbehörde HM Revenue and Customs (HMRC) geprüft werden. 

Laut eines Berichts der Organisation Tax Policy Associates könnte City durch Scheinverträge Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt haben. Meg Hillier, Vorsitzende des Finanzausschusses, erklärte, sie würde "eine Zusicherung der HMRC begrüßen, dass Ihnen die Bedeutung dieser Fragen und das öffentliche Interesse an diesem Fall bewusst sind". 

Die Premier League hatte zuletzt nach einem jahrelangen Verfahren festgestellt, dass Manchester City über einen Zeitraum von neun Spielzeiten "schwerwiegende Verstöße gegen die Finanzregeln" der Liga begangen habe. Unter anderem sollen über Scheinverträge Kosten von rund einer Milliarde Euro verschleiert worden seien. Der Klub weist die Vorwürfe zurück.

Manchester City droht der nächste gewaltige Ärger
09:04 Uhr

Jürgen Klopp kann sein Glück kaum fassen

Jürgen Klopp hat nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer ein breites Grinsen im Gesicht. Vor allem die Mentalität seiner DFB-Elf und ihr Gegenpressing begeistern ihn. Wie er das Spiel gegen Serbien bewertet.

Jürgen Klopp kann sein Glück kaum fassen
08:33 Uhr

Eigener Coach beschimpft Legende Rodgers: "Verdammtes Arschloch"

NFL-Altmeister Aaron Rodgers hat mit seinen Pittsburgh Steelers eine knappe Auswärtsniederlage in Cleveland kassiert - und dabei vor allem mit einem kurzen Wortgefecht für Aufsehen gesorgt. Im ersten Viertel der Partie war zu sehen, wie der Quarterback genervt in Richtung Chefcoach Mike McCarty an der Seitenlinie brüllte: "Was zur Hölle! Sag was an!" Die TV-Kameras fingen auch die Antwort des Trainers ein: "Verdammtes Arschloch." Am Ende unterlagen die Steelers um den 42 Jahre alten Rodgers mit 24:27.

"Was auf dem Feld gesagt wird, bleibt auf dem Feld, so bin ich aufgewachsen. Aber ich verstehe, dass das heute nicht mehr der Fall ist", schilderte der Coach danach. "Ich wünschte, ich hätte nicht diese Worte benutzt." Rodgers hatte in dem spannenden Match drei Touchdowns geworfen, aber auch zwei Interceptions verursacht. Nachdem die Gäste aus Pittsburgh einen zwischenzeitlichen 7:21-Rückstand aufgeholt hatten, stand es in einer spannenden Schlussphase 24:24. Dann entschied ein Field Goal aus 56 Yards von Browns-Kicker Andre Szmyt zehn Sekunden vor Schluss die Partie.

Eigener Coach beschimpft Legende Rodgers: "Verdammtes Arschloch"
07:54 Uhr

Klopp rückt flapsige Aussagen zu Kimmich gerade

Jürgen Klopp hat sich vor dem Heimspiel gegen Serbien in die Diskussion um den Verzicht auf Kapitän Joshua Kimmich nach den ersten beiden Partien der Nationalmannschaft eingeschaltet.

Kimmich hatte nach dem 0:1 gegen die Griechen am vergangenen Sonntag in Augsburg gesagt, dass er bis zum Ende gehofft habe, doch beim Team bleiben zu können. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp im BR24-Interview und schob grinsend nach: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Weil die Sätze danach diskutiert wurden, stellte Klopp im ZDF später klar, wie sie gemeint waren: "Es ist überhaupt nicht gegen ihn. Dass er so unbedingt dabeibleiben wollte, das zeichnet ihn aus. Ich wollte ihm gar keine Message senden."

Klopp rückt flapsige Aussagen zu Kimmich gerade
07:32 Uhr

Portugal spielt sich Ronaldo-Schock aus den Kleidern

Im ersten Spiel nach dem Knall um den bockigen Superstar Cristiano Ronaldo fährt Portugal in der Nations League einen überzeugenden Sieg gegen Dänemark ein. Die Highlights im Video.

Portugal spielt sich Ronaldo-Schock aus den Kleidern
06:50 Uhr

Klopp genervt: "Wollt ihr wieder ein Thema aufmachen, wo keins ist"

Topleistung für das DFB-Team gegen den Liverpool-Frust: Angesprochen auf den starken Spielmacher Florian Wirtz findet der Bundestrainer Jürgen Klopp deutliche Worte gegenüber den Medien.

Klopp genervt: "Wollt ihr wieder ein Thema aufmachen, wo keins ist"
06:25 Uhr

Klopp: "Gegen den Ball waren wir ein Monster"

Jürgen Klopp hat nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer ein breites Grinsen im Gesicht. Vor allem die Mentalität seiner DFB-Elf und ihr Gegenpressing begeistern ihn.

Klopp: "Gegen den Ball waren wir ein Monster"
05:44 Uhr

Mertesacker bekommt überragendes Geschenk zum ZDF-Abschied

Bei Per Mertesackers Abschied als TV-Experte durfte auch die berühmte Eistonne nicht fehlen. In Erinnerung an den legendären Wutausbruch des früheren Profis bei der WM 2014 brachte ihm sein damaliger Interviewpartner Boris Büchler ein Kunststoff-Fass ins Münchner Stadion. "Das wird einen tollen Platz finden zu Hause. Wenn es mal wieder hitzig wird, dann kann ich auch ganz tief rein", versprach der künftige DFB-Geschäftsführer Mertesacker am Ende seines letzten Auftritts als ZDF-Fachmann beim Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und Serbien.

Sein Eistonnen-Interview von 2014 ist längst zum Fernseh-Kult geworden. Der nach dem mühsamen 2:1-Achtelfinalsieg in der Verlängerung gegen Algerien sichtlich abgekämpfte Mertesacker geriet bei Büchlers eigentlich harmlosen Fragen schnell in Rage. "Was wollen Sie jetzt von mir?", pampte der damalige DFB-Abwehrhüne und erklärte nach einigen patzigen Antworten: "Ich lege mich jetzt drei Tage in die Eistonne, und dann werden wir das Spiel in Ruhe analysieren."

Mertesacker bekommt überragendes Geschenk zum ZDF-Abschied