Der Sport-TagFüllkrug konnte sich Jubel "nicht verkneifen"
Niclas Füllkrug hatte bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte schon vor dem Anpfiff so eine Ahnung. "20.30 Uhr, Signal Iduna Park, da kommt der Champions-League-Fülle raus", sagte der Ex-Dortmunder nach seinem späten Tor beim 2:2 (0:0) von Werder Bremen beim BVB am Sky-Mikrofon und lachte, "es hat sich ein bisschen so angefühlt, eine ganz tolle Atmosphäre, ein tolles Stadion."
Eigentlich war sein Ex-Klub auf dem Weg zum fünften Sieg im fünften Bundesligaspiel, als Füllkrug in der Nachspielzeit noch ausglich - mit seinem allerersten Tor gegen die Borussia, das er ausgiebig feierte. Ganz anders als viele Profis, die sich bei Treffern gegen die alten Kollegen zurückhalten. "Den Jubel konnte ich mir nicht verkneifen", sagte er und erläuterte: "Ich mach das Tor ja für uns und nicht gegen sie." Er habe "den BVB sehr gern", betonte er, schaue "viele Spiele" und habe sich vor dem Anpfiff auch "kurz bei der Gelben Wand bedankt".