Kompany zu Neuers Patzer: "... dann hätte ich jetzt ein bisschen Arbeit"
Vincent Kompany macht sich nach dessen Patzern beim 2:2 in Augsburg keine Sorgen um Manuel Neuer. Schönreden will der Trainer des FC Bayern nichts, sieht aber auch kein großes Problem.
Rekordmann Fellhauer bekommt ganz besondere Grüße
"Unbeschreiblich, Teil von etwas so Großem zu sein" sagt Robin Fellhauer nach seinem Rekordtor. 8,5 Sekunden nach Anpfiff - und das gegen die Bayern. Fellhauer bekommt Videogrüße von den Ex-Rekordlern Karim Bellarabi und Kevin Volland.
Allein ohne Bruder: Franz Wagner genießt es "auch ein bisschen"
Basketballstar Franz Wagner gewöhnt sich Stück für Stück an den Alltag ohne seinen Bruder und langjährigen Mitbewohner Moritz. Nach dessen Wechsel in der NBA von Orlando Magic zu den Brooklyn Nets sei es "ein bisschen komisch erstmal. Ich bin jetzt natürlich alleine, wir haben vorher zusammen gelebt", sagte der Welt- und Europameister in einer Medienrunde: "Aber ich muss sagen, ich genieße es auch ein bisschen. Man kann ganz gut abschalten."
Die Umstellung bringe ihm mehr Zeit für sich selbst, "ein bisschen mehr Alone-Time". Der gemeinsame Kontakt bleibt dennoch eng. "Wir sind aber fast jeden Tag irgendwie in Kontakt", sagte Wagner, entweder per Videoanruf oder per Textnachricht.
"Es sieht absolut beschissen aus": HSV bezahlt Sieg wohl sehr teuer
Der Hamburger SV hat das 3:2 (1:1) am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei der TSG Hoffenheim wohl teuer erkauft. Kapitän Nicolai Remberg erlitt während der Partie möglicherweise eine schwere Verletzung und könnte lange ausfallen.
"Es sieht absolut beschissen aus. Der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung ist definitiv da", sagte HSV-Trainer Merlin Polzin: "Das ist ein bitterer Moment - nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für uns als Mannschaft. Wir hoffen auf das Beste, aber es sieht nicht gut aus." Weitere Untersuchungen sollen Klarheit bringen.
Der 26 Jahre alte Remberg musste nach einem Zweikampf mit dem Hoffenheimer Neu-Nationalspieler Bambasé Conté behandelt werden (35.) und spielte zunächst weiter. Sechs Minuten später wurde der Mittelfeldspieler ausgewechselt. Noch während der Begegnung kehrte Remberg mit einer Bein-Bandage und auf Krücken gehend an den Spielfeldrand zurück.
"Eine Weile raus": Siegemund lässt Rückkehr offen
Die Rückkehr von Laura Siegemund auf die WTA-Tour ist auch knapp zwei Monate nach der Ankündigung ihrer Auszeit nicht absehbar. "Jetzt bin ich erst mal einfach eine Weile raus", sagte Siegemund im Interview mit RTL/Sky Sport. Sie wolle sich Zeit nehmen, um ihre körperlichen Probleme "in der Tiefe auszukurieren". Auch mental sei die zurückliegende Zeit strapaziös gewesen, sagte die 38-Jährige.
Ob und wann sie auf die Tennis-Profitour zurückkehrt, will die dreimalige Grand-Slam-Siegerin im Frauen-Doppel bzw. Mixed von ihrem körperlichen Zustand und ihrer Motivation abhängig machen. "Ich möchte einfach mal schauen, wie sich die Dinge jetzt entwickeln und tatsächlich dann auch ein bisschen entscheiden, wie ich mich fühle, wie der Körper mitmacht, ob die Sachen dann wirklich auch auskuriert sind, sich besser anfühlen. Und auch dann natürlich ein bisschen, wie die Lust ist, wie viel Drive ich spüre und dann schauen", sagte die einstige Top-30-Spielerin, die 2025 noch überraschend das Viertelfinale von Wimbledon erreicht hatte.
Manuel Neuer verschuldet schnellstes Tor der Bundesliga-Geschichte
Was für ein bitterer Start für Manuel Neuer in den 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga: Im Duell beim FC Augsburg bekommt der Weltmeister den Anstoß zurückgespielt, legt sich den Ball einen Tick zu weit vor - und chippt den Rettungsversuch an den Rücken des heranstürmenden Augsburgers Robin Fellhauer. Der reagiert blitzschnell, überläuft Neuer - und schiebt nach acht Sekunden ein. Es ist das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte.
Fellhauer ist damit der neue Rekord-Torschütze: Er löst Karim Bellarabi (2014, für Bayer Leverkusen bei Borussia Dortmund) und Kevin Volland (2015, für die TSG Hoffenheim gegen Bayern München) ab. Beide waren jeweils eine Sekunde langsamer als Fellhauer.
Aus gutem Grund: FC Bayern verzichtet kurzfristig auf Allzweckwaffe
Österreichs Nationalspieler Konrad Laimer fehlte dem FC Bayern im Bundesliga-Derby beim FC Augsburg - aus gutem Grund: Der 29-Jährige ist Vater geworden und reiste deshalb nicht mit nach Augsburg. Für Laimer ist es das zweite Kind, er hat bereits eine Tochter. Zuletzt hatte die "Allzweckwaffe", die seit 2023 in München spielt, seinen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister bis 2029 verlängert.
Neben Laimer muss Trainer Vincent Kompany gegen den FCA noch auf Jamal Musiala verzichten. Der Nationalspieler fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel aus.
Füllkrug erfüllt Busfahrer ganz besonderen Geburtstagswunsch
Durch seinen späten Treffer in Dortmund sicherte Niclas Füllkrug seinem Herzensverein Werder Bremen einen wichtigen Auswärtspunkt - und bescherte dabei einer Person eine ganz besondere Freude. "Bussi hat heute Geburtstag und der hat sich ein Tor in der 93. Minute von Fülle gewünscht", berichtete der Stürmer nach der Partie.
Wie bestellt, so geliefert: Füllkrug erfüllte dem Bremer Busfahrer Andreas Graßmann mit dem Spitznamen "Bussi" seinen speziellen Geburtstagswunsch, natürlich in der Nachspielzeit. "Das gibts doch gar nicht, oder? Das ist doch unfassbar. Da habe ich dem Bussi heute ein Geschenk gemacht", sagte Füllkrug nach dem Spiel mit einem Lachen. Nach dem Spiel lagen sich Füllkrug und "Bussi" vor dem Bremer Auswärtsblock in den Armen.
Bericht: Entscheidung über Zukunft von Woltemade gefallen
So richtig angekommen ist Nationalspieler Nick Woltemade bei Juventus Turin noch nicht. Die Leihgabe von Newcastle United kommt beim italienischen Team kaum zum Zug. Juve soll sich sogar nach Alternativen umschauen. Eine Rückkehr zu Newcastle United in die Premier League scheint ebenfalls keine Option zu sein.
Wie das britische Portal "Teamtalk" berichtet, wird Newcastle einem vorzeitigen Abbruch der Leihe im Winter nicht zustimmen. Die Leihe läuft bis zum Sommer 2027. Woltemade soll also auch in Turin bleiben, selbst wenn er dort kaum Einsatzminuten sammeln würde.
Der Leihvertrag enthält dem Bericht zufolge keine Möglichkeit für Juventus, die Zusammenarbeit einseitig vorzeitig zu beenden. Eine Rückkehr wäre nur mit Zustimmung von Newcastle möglich.
Für diese 12-Minuten-Rede ehrt Söder Bayern-Coach Kompany
Bei einer Pressekonferenz im Februar spricht Vincent Kompany über Rassismus, eigene Erfahrungen und den Umgang mit Betroffenen. Nun erhält der Bayern-Trainer beim Bayerischen Sportpreis Söders Persönlichen Preis - auch für seine klare Haltung gegen Rassismus.
Verstappen profitiert von Russell-Crash und holt ersten Sprint-Sieg
Max Verstappen hat im Regenchaos von Singapur die Nerven bewahrt und den letzten Sprint des Jahres gewonnen. Im Kurzrennen, das mit einer 30-minütigen Verspätung begann, gewann der Red-Bull-Star vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari und dessen Teamkollegen Charles Leclerc. Nach seinem ersten Saisonsieg in Malaysia setzte Verstappen damit seinen starken Lauf fort und geht als Topfavorit in die Qualifikation für den Grand Prix (15.00 Uhr MESZ/Sky).
Einen bitteren Rückschlag kassierte derweil einmal mehr George Russell. In Führung liegend verlor er auf nasser Strecke die Kontrolle über seinen Mercedes und schied aus.
Wieder Regen-Chaos: Russell crasht sich aus dem Sprint-Rennen
Der letzte Sprint des Jahres in der Formel 1 hat aufgrund heftiger Regenfälle mit einer 30-minütigen Verspätung begonnen. Der ursprünglich für 17.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) angesetzte Start in Singapur war kurzfristig verschoben worden, da sich in den Kurven zwei und drei des Stadtkurses zu viel Wasser auf der Strecke befunden hatte. Angeführt von Polesetter Max Verstappen rollte das Feld schließlich um 11.30 Uhr los und absolvierte zwei Formationsrunden.
Den besten Start erwischte Mercedes-Pilot George Russell, der die Führung von Max Verstappen übernahm. Doch kurz darauf war das Rennen für den Engländer schon beendet. Russell verlor in der letzten Kurve das Auto und schlug in die Mauer ein. Er stieg frustriert aus und schlug auf seinen Renner.
Olise schließt offenbar eine Wechsel-Option aus
Bayern-Star Michael Olise hat offenbar eine wichtige Entscheidung für seine Zukunft getroffen. Wie "Teamtalk" unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Spielerlagers berichtet, sei eine Premier-League-Rückkehr des 24 Jahre alten Franzosen so gut wie ausgeschlossen.
Vor allem FC Liverpool, FC Arsenal sowie Manchester City werden in dem aktuellen Bericht als Interessenten erwähnt. Die englischen Klubs sollen bereits über Olises Tendenz unterrichtet sein. Für den Flügelstürmer gibt es demnach nur zwei Optionen: entweder den Verbleib beim FC Bayern, oder ein Wechsel nach Spanien, wo Real Madrid seit Monaten als möglicher Abnehmer gehandelt wird, aber auch der FC Barcelona seine Fühler ausstrecken soll.
Füllkrug zurück ins DFB-Team? "Wenn mein Land mich braucht ..."
Wieder ein Treffer, wieder in den Schlagzeilen: Niclas Füllkrug rettet Werder in der Nachspielzeit einen Punkt in Dortmund. Mit Blick auf eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft gibt sich der Werder-Stürmer zurückhaltend, ausschließen aber will er nichts.
Spanische Fans wünschen Bayern-Leihgabe den Tod
Hässliche Szenen in Spanien: Bayerns Leihgabe Bryan Zaragoza ist im Spiel von Espanyol Barcelona beim FC Malaga (1:1) aufs Übelste beschimpft worden. Einige Anhänger skandierten "Bryan, stirb".
Zaragoza hatte in der 13. Minute die Führung für Espanyol erzielt und anschließend ausgiebig und mit Hand am Ohr gejubelt. Das nahmen die Fans der Andalusier offenbar zum Anlass, ihn anzugehen, pfiffen ihn fortan bei Ballkontakten aus. Als er in einem Zweikampf zu Boden ging und es zu hitzigen Szenen auf dem Rasen kam, begannen die skandalösen Rufe.
Zaragoza wurde in Malaga geboren, spielte aber nie für den Profiklub. "Ich habe keine Botschaft an die Fans geschickt. Ich respektiere Malaga, weil es der Verein meiner Heimatstadt ist, aber wenn ich ein Tor schieße, warum sollte ich dann nicht jubeln dürfen?", sagte der 25-Jährige nach der Partie. Beim FC Bayern hat sich der Spanier nicht durchsetzen können. Die Leihe zu Espanyol ist die vierte binnen zwei Jahren.
"Dann hat man das fürs Leben": Kompany prophezeit neue Musiala-Stärke
Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist überzeugt davon, dass Jamal Musiala nach seiner neuerlichen Verletzung wieder zu alter Stärke finden wird. "Ich teile natürlich ein bisschen diese Geschichte mit Rückschlägen. Das hatte ich auch ganz oft in meiner Karriere. Und wenn man irgendwann die Kraft findet, um seinen Weg zurückzufinden auf Top-Niveau, dann bleibt das auch in dir. Das ist auch eine Stärke von Jamal", sagte Kompany vor dem Bundesliga-Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg.
Musiala hatte sich unmittelbar vor dem Anpfiff des ersten Länderspiels verletzt. Beim Aufwärmen für die Nations-League-Partie in den Niederlanden (1:1) erlitt er einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Am Donnerstag hatte der 23-Jährige eine erste Laufeinheit absolviert. In der vergangenen Saison war Musiala bereits mehrere Monate verletzt ausgefallen.
Kompany hofft deshalb, "dass er in den nächsten Jahren einfach wieder glücklich Fußball spielen kann. Ich glaube auch, dass es so sein wird. Wenn man einmal lernt, wie man zurückkommt aus diesen Momenten, dann hat man das fürs Leben. Jamal weiß, wie er sich zurückkämpfen muss", sagte der Bayern-Coach.
Schreck-Momente: Eishockeyhalle vor Spielstart evakuiert
Panik und Stress vor dem Anpfiff beim Eishockey-Zweitligaspiel in Dresden. Als eine Sirene aufheulte, wurde die Feuerwehr gerufen. "Wir haben eine technische Störung. Bitte verlassen Sie das Gebäude zügig, aber ohne Hast, auf den gekennzeichneten Fluchtwegen und begeben Sie sich ins Freie", lautete die vom Signalton eingeläutete Durchsage in der Joynext-Arena.
Die rund 3.000 Zuschauer verließen die Spielstätte in Dresden. Dann stellte sich um 19.41 Uhr heraus, dass es nur ein Fehlalarm war. Jubel brach unter den Fans aus. So war statt des ursprünglich geplanten Starts um 19.30 Uhr der DEL2-Partie zwischen den Dresdner Eislöwen und den Blue Devils Weiden erst um 20.00 Uhr Spielbeginn. Die Elbestädter gewannen das Spiel gegen den Vorletzten der Tabelle mit 5:1 (2:0, 2:0, 1:1)
Füllkrug konnte sich Jubel "nicht verkneifen"
Niclas Füllkrug hatte bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte schon vor dem Anpfiff so eine Ahnung. "20.30 Uhr, Signal Iduna Park, da kommt der Champions-League-Fülle raus", sagte der Ex-Dortmunder nach seinem späten Tor beim 2:2 (0:0) von Werder Bremen beim BVB am Sky-Mikrofon und lachte, "es hat sich ein bisschen so angefühlt, eine ganz tolle Atmosphäre, ein tolles Stadion."
Eigentlich war sein Ex-Klub auf dem Weg zum fünften Sieg im fünften Bundesligaspiel, als Füllkrug in der Nachspielzeit noch ausglich - mit seinem allerersten Tor gegen die Borussia, das er ausgiebig feierte. Ganz anders als viele Profis, die sich bei Treffern gegen die alten Kollegen zurückhalten. "Den Jubel konnte ich mir nicht verkneifen", sagte er und erläuterte: "Ich mach das Tor ja für uns und nicht gegen sie." Er habe "den BVB sehr gern", betonte er, schaue "viele Spiele" und habe sich vor dem Anpfiff auch "kurz bei der Gelben Wand bedankt".




