Der Sport-Tag
30. September 2026
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22:06 Uhr

Fortuna befördert Ex-Bundesliga-Profi

Der frühere Bundesliga-Profi Patrick Fabian wird Sportdirektor bei Fortuna Düsseldorf. Der 38-Jährige hatte zuvor für das Nachwuchsleistungszentrum des Fußball-Drittligisten gearbeitet. Seine Beförderung ist Teil einer neuen sportlichen Struktur. Fabian ist als Sportdirektor für den Profifußball verantwortlich, Lisa Weiß für den Mädchen- und Frauenfußball und Stefan Vollmerhausen für das Nachwuchsleistungszentrum.

"Die neue Struktur schafft die Grundlage für klare Entscheidungen, kurze Wege und eine nachhaltige sportliche Entwicklung der Fortuna", sagte Sportvorstand Samir Arabi laut Vereinsmitteilung. "Patrick hat uns durch seine Klarheit und seine Führungsqualitäten überzeugt."

Fortuna befördert Ex-Bundesliga-Profi
21:46 Uhr

Werder-Kaderplaner schmeißt überraschend hin

Nach nur vier Monaten verlässt Kaderplaner Markus Pilawa überraschend den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen. Der 49-Jährige scheide aus persönlichen Gründen und mit sofortiger Wirkung aus, teilte der Verein mit. "Markus hat uns seine Entscheidung offen mitgeteilt. Wir respektieren sie, auch wenn wir seinen Abschied bedauern", sagte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz laut Mitteilung.

Pilawa habe sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement eingebracht und wichtige Impulse gesetzt. "Dafür danken wir ihm und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute", so Fritz. Pilawa war erst im vergangenen Mai zum SV Werder gekommen. Er folgte Chefscout Johannes Jahns, den die Bremer nach der vergangenen verkorksten Saison freigestellt hatten. Pilawa genießt in der Branche einen guten Ruf. Unter anderem hatte er als Chefscout bei Borussia Dortmund und beim FC Bayern München gearbeitet.

Werder-Kaderplaner schmeißt überraschend hin
21:16 Uhr

Magdeburg fügt Kiel erste Niederlage zu und stürmt an Tabellenspitze

Der SC Magdeburg hat dem THW Kiel eine empfindliche erste Saisonniederlage zugefügt und ist an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga gestürmt. Die Meister von Trainer Bennet Wiegert gewannen das Duell gegen den Rekordmeister mit 32:26 (15:9) und lieferten dabei vor allem mit ihrer Abwehrleistung eine echte Machtdemonstration.

Omar Ingi Magnusson war mit elf Toren Magdeburgs bester Werfer in der ursprünglich für Dezember angesetzten Partie, die wegen einer anderweitigen Belegung der Halle vorgezogen wurde. Für den THW von Trainer Börge Lund traf vor 6600 Zuschauern im siebten Saisonauftritt Domen Makuc neun Mal.

Magdeburg fügt Kiel erste Niederlage zu und stürmt an Tabellenspitze
20:50 Uhr

Sammer wartet "sehnsüchtig" auf neuen DFB-Sportchef Mertesacker

Für den ehemaligen DFB-Sportdirektor Matthias Sammer ist der designierte DFB-Sport-Geschäftsführer Per Mertesacker die Schlüsselfigur für eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Fußballs und der deutschen Nationalmannschaft. "Ich warte sehnsüchtig auf Per Mertesacker. Per Mertesacker muss die führende Rolle für die Zukunft des deutschen Fußballs übernehmen", sagte der Europameister von 1996 bei der Podiumsdiskussion "Sky Sport Impuls" in München. 

Nachwuchschef Hannes Wolf und der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hätten bereits Richtlinien vorgegeben, sagte Sammer, Mertesacker müsse "das jetzt vollenden" und "den Mut haben, die Dinge zu benennen. Wir sind nicht mehr mutig, wir sind Feiglinge geworden". Deshalb müsse sich der Weltmeister von 2014 auch "brutal durchsetzen, wenn er es nicht schafft, war er der falsche Mann". 

Sammer wartet "sehnsüchtig" auf neuen DFB-Sportchef Mertesacker
19:49 Uhr

Finanz-Skandal: Warum Klopp keine City-Titel abstauben will

Manchester City drohen wegen mutmaßlicher Finanzverstöße empfindliche Sanktionen. Jürgen Klopp aber möchte im Nachhinein keine Titel zugesprochen bekommen. Der frühere Liverpool-Coach hat sogar noch ein Lob für den Erzrivalen übrig.

Finanz-Skandal: Warum Klopp keine City-Titel abstauben will
18:51 Uhr

Infantino erhält bittere Nachricht aus der Schweiz

Der Schweizerische Fußballverband zieht seine Unterstützung für den in der Schweiz geborenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino zurück. Das beschloss der Zentralvorstand des SFV. Im Juni dieses Jahres hatte der Verband noch erklärt, die Kandidatur des Amtsinhabers zu unterstützen. 

"Der Schweizerische Fußballverband erwartet von der Führung der FIFA höchste Standards in Bezug auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und institutionelle Verantwortung", erklärte SFV-Präsident Peter Knäbel. Er bezog sich auf ein Schreiben Infantinos an alle Nationalverbände, in dem dieser seinen Gegnern erstmals Gespräche angeboten hatte über mögliche Reformen in der FIFA. 

Infantino erhält bittere Nachricht aus der Schweiz
18:10 Uhr

Kurios: Schere, Stein, Papier entscheidet über Marathon-Start

Der prestigeträchtige London-Marathon findet 2027 erstmals an zwei Tagen statt. Die Entscheidung darüber, wann die Elite-Frauen und wann die Elite-Männer laufen, fiel auf kuriose Art und Weise. Die Schweizer Rollstuhl-Weltrekordlerin Catherine Debrunner setzte sich in einem Blitz-Spiel von Schere, Stein Papier gegen Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe durch und sicherte den Frauen den traditionellen Sonntag, wie der Veranstalter mitteilte.

Durch die Trennung der Rennen sollen die jeweiligen Elitefelder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Grund für das außergewöhnliche Zwei-Tages-Format ist die enorme Nachfrage: 1,33 Millionen Menschen hatten sich für einen Startplatz beworben. 2027 sollen 100.000 Teilnehmer starten.

Kurios: Schere, Stein, Papier entscheidet über Marathon-Start
17:07 Uhr

Werder Bremen löst Vertrag mit Stürmer sofort auf

Dawid Kownacki und Fußball-Bundesligist Werder Bremen haben ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Der Klub und der 29 Jahre alte Stürmer verständigten sich einvernehmlich auf eine Auflösung des bestehenden Vertrags, dies teilte Werder mit.

"Wir haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Dawid über seine sportliche Situation und seine Perspektive bei Werder gesprochen. Dabei sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die Auflösung des Vertrages für beide Seiten die beste Lösung ist", sagte Bremens Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz.

Werder Bremen löst Vertrag mit Stürmer sofort auf
16:07 Uhr

Aus für Formel-1-Fahrer besiegelt

Formel-1-Pilot Esteban Ocon hat die Spekulationen über seine Zukunft beendet und wird Haas am Ende des Jahres verlassen. Das teilte der Franzose am Mittwoch bei Instagram mit. Ocon, seit 2025 beim US-Rennstall unter Vertrag, soll Gerüchten zufolge vom brasilianischen Ferrari-Junior Rafael Camara ersetzt werden.

"Ich verlasse dieses Projekt mit hoch erhobenem Kopf und bin stolz auf meine Leistungen – und das unter Umständen, die aus verschiedenen Gründen und aufgrund von Faktoren, die außerhalb meiner Kontrolle lagen, nicht immer einfach waren", schrieb Ocon: "Ich werde weiterhin hart mit dem Team zusammenarbeiten, jede Gelegenheit optimal nutzen und weiterhin das Maximum an Leistung aus dem Auto herausholen. In dieser Saison stehen noch viele Rennen an, und wie immer werde ich hinter dem Steuer für mich selbst und für mein Team alles geben."

Aus für Formel-1-Fahrer besiegelt
14:55 Uhr

Deutliche Ansage: Guardiola meldet sich im City-Skandal zu Wort

Der langjährige City-Trainer Pep Guardiola hat sich nach dem Urteil der englischen Premier League gegen seinen Ex-Klub mit deutlichen Worten gemeldet. "Ich möchte, dass jeder einzelne @ManCity-Fan weiß, dass ich hier bin – mehr denn je. Ich stehe hinter meinem Verein, meinem Eigentümer, meinem Vorsitzenden, Ferran, den Spielern, den Mitarbeitern, Enzo und euch, unseren einzigartigen Fans – das war schon immer so und wird auch immer so bleiben", schrieb der Katalane bei X und schwor City die Treue.

Tags zuvor hatte die Premier League bestätigt, dass Manchester City wegen schwerwiegender Verstöße gegen Finanzregeln offiziell für schuldig befunden wurde. Es geht um einen Zeitraum von neun Jahren von 2009 bis 2018. 

"Lasst mich eines klarstellen: Wir werden das gemeinsam durchstehen. Ich liebe euch alle", beendete er seine Botschaft. Guardiola hatte den englischen Klub von 2016 bis zur vergangenen Saison trainiert und viele Erfolge gefeiert.

Deutliche Ansage: Guardiola meldet sich im City-Skandal zu Wort
13:55 Uhr

"Muss harte Strafen geben": Fußballwelt reagiert auf Citys Finanzskandal

Manchester City löst den größten Skandal in der Geschichte der Premier League aus. Wegen über 100 Verstößen gegen die Finanzregeln wird der Klub schuldig gesprochen.

"Muss harte Strafen geben": Fußballwelt reagiert auf Citys Finanzskandal
13:41 Uhr

Schock fürs DFB-Team: Schlotterbeck bricht Training nach Zusammenprall ab

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bangt vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien um den Einsatz von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund zog sich beim Abschlusstraining in Herzogenaurach eine Knöchelverletzung zu. Schlotterbeck wurde danach direkt zu einer MRT-Untersuchung gebracht.

Schlotterbeck hatte im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste bereits eine schwere Sprunggelenksverletzung erlitten und fiel danach mehrere Monate aus. Im Sommer war das linke Sprunggelenk betroffen, nun hat er sich am rechten verletzt.

Die DFB-Auswahl trifft am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF und im Liveticker auf ntv.de) in München auf Serbien. Es ist nach dem 1:1 in den Niederlanden und dem 0:1 gegen Griechenland das dritte Spiel unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp.

Schock fürs DFB-Team: Schlotterbeck bricht Training nach Zusammenprall ab
12:58 Uhr

Helmer sieht "überhaupt keinen Fortschritt zur WM"

Der frühere Fußball-Europameister Thomas Helmer zieht eine kritische Zwischenbilanz der noch kurzen Ära Jürgen Klopp bei der deutschen Nationalmannschaft. "Mein Eindruck ist, dass die Jungs noch nicht verinnerlicht haben, was Jürgen ihnen mitgeben will", sagt Helmer bei ran, beim 0:1 in der Nations League gegen Griechenland am vergangenen Sonntag in Augsburg habe er "überhaupt keinen Fortschritt zur WM gesehen".

Helmer hatte "nicht das Gefühl, dass dieser unbedingte Willen da war, das Spiel mit aller Macht auf die eigene Seite zu ziehen". Die DFB-Kicker spielten "ordentlich, schieben den Ball hin und her", erarbeiteten sich "aber wenig Chancen. Und dann liegen wir zurück – und spielen so weiter."

Das Spiel habe "bestätigt, dass wir im Moment in einer Phase sind, wo wir nicht zu den besten Teams der Welt gehören". Einer der Gründe dafür liegt laut Helmer in der seit längerer Zeit fehlenden Achse "vom Torwart über einen Innenverteidiger und zentralen Mittelfeldspieler bis zum Stürmer. So ein Gerüst braucht jede Mannschaft, und das wird auch Jürgen brauchen."

Außerdem vermisst der 61-Jährige "die Basics, gerade im Zweikampfverhalten, wo wir ganz schlechte Statistiken haben". Klopp versuche "wirklich alles", aber: "Man sieht eben, dass es nicht alles auf einmal geht."

Helmer sieht "überhaupt keinen Fortschritt zur WM"
12:31 Uhr

Frauen-Bundesliga verfolgt umstrittene Pläne weiter

Die Frauen-Bundesliga (FBL) nimmt die umstrittenen Pläne für Playoffs und Playins in die Ausschreibung der Medienrechte ab der Saison 2027/28 auf, hat sich auf das Modell aber nicht konkret festgelegt. Wie die FBL mitteilte, geht sie mit zwei Szenarien in die Verhandlungen: Neben dem bisherigen Modus sieht ein "revolutionäres" Modell sieben zusätzliche Entscheidungsspiele vor, darunter Halbfinals und Finale um die deutsche Meisterschaft sowie drei Playin-Partien um einen weiteren Auf- und Abstiegsplatz.

Die aktuellen TV-Verträge mit ARD, ZDF, MagentaTV, DAZN, Sport1 und Sky laufen seit der Saison 2024/25 und bringen den 14 Klubs jährlich 5,2 Millionen Euro ein. Die nächsten TV-Rechte werden nur für zwei statt wie bisher für vier Saisons verkauft. Interessierte Medienunternehmen können bis zum 6. Oktober ihre Teilnahme anzeigen, verbindliche Angebote sollen im November vorliegen. Die finale Entscheidung über die Rechtevergabe ist am 30. November auf der Mitgliederversammlung der Klubs vorgesehen.

Frauen-Bundesliga verfolgt umstrittene Pläne weiter
11:40 Uhr

Nächstes Milliarden-Beben um Man City?

Wegen des Schuldspruchs im Finanzskandal ist die Zukunft von Manchester City völlig offen. Kommt es zu einem Milliarden-Beben am Etihad Stadium? Wie der X-Account "Indykaila News", bei dem es sich nach eigenen Angaben um einen Zusammenschluss von fünf renommierten Reportern handelt, berichtet, bringen sich US-Investoren in Stellung, um ManCity zu kaufen, sollten sich die derzeitigen Eigner aus Abu Dhabi dazu entschließen, ihre Anteile zu veräußern.

Die Berichterstattung beruft sich auf Quellen aus den Vereinigten Staaten. Sollte ManCity tatsächlich verkauft werden, kann von einem XXL-Deal ausgegangen werden. 2026 bezifferte Forbes den Wert des Klubs auf 5,5 Milliarden US-Dollar (rund 4,8 Mio. Euro). Durch die jüngsten Entwicklungen dürfte dieser Betrag inzwischen zwar etwas niedriger ausfallen, sogar im Fall des Premier-League-Ausschlusses aber noch im zehnstelligen Bereich liegen.

Nächstes Milliarden-Beben um Man City?
10:54 Uhr

Das ist der heißeste Kandidat für die Kimmich-"Nachfolge"

Vor dem dritten Spiel als Bundestrainer steht Jürgen Klopp vor der interessanten Frage: Wer führt den zweiten Kader als Kapitän an? Unser Reporter Jonas Gerdes hat die Eindrücke von vor Ort.

Das ist der heißeste Kandidat für die Kimmich-"Nachfolge"
10:23 Uhr

Spanien-Gigant Yamal zerlegt Kroatien im Alleingang

Spanien gewinnt 4:1 gegen Kroatien, dabei brilliert vor allem Wunderkind Lamine Yamal mit einem Doppelpack und Assist. England und Harry Kane mühen sich derweil zu einem Arbeitssieg gegen Tschechien. 

Spanien-Gigant Yamal zerlegt Kroatien im Alleingang
09:46 Uhr

Ex-DFB-Profi: Gerüchte um Torwart-Hammer beim FC Bayern

Wie sieht das Torwartgespann beim FC Bayern ab dem nächsten Sommer aus? Eine berechtigte Frage, schließlich brechen mit Manuel Neuer und Sven Ulreich voraussichtlich zwei langjährige Stützen weg. Am Dienstag brachte die "Bild"-Zeitung mit Bernd Leno einen alten Bekannten aus der Bundesliga an der Säbener Straße ins Spiel.

Der mittlerweile 34-Jährige steht nur noch bis Ende Juni in der Premier League beim FC Fulham unter Vertrag und kennt die Bundesliga aus seiner Zeit in Leverkusen in- und auswendig. In München wäre der erfahrene Schlussmann allerdings nur Backup für Jonas Urbig oder eine andere Nummer eins. Zudem könnte Fulham das Arbeitspapier dank einer Klausel noch verlängern, wobei der ehemalige DFB-Keeper auch dann nicht sonderlich teuer werden dürfte.

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Nach Informationen von "Münchner Merkur/tz" wäre der neunfache Nationalspieler, der zwischen 2016 und 2024 regelmäßig den Sprung ins DFB-Aufgebot schaffte, dort aber meist nur auf der Bank saß, durchaus offen für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister. Würde der FC Bayern die Gespräche über einen Transfer mit ihm aufnehmen wollen, dann würde sich Leno ein Angebot "auf jeden Fall anhören", heißt es.

Ex-DFB-Profi: Gerüchte um Torwart-Hammer beim FC Bayern
09:21 Uhr

In der Nations League hagelt es Traumtore

Die Nations League liefert Traumtore am Fließband: Freistoßtore, die an Toni Kroos erinnern, Distanzschüsse aus jeder Lage und immer wieder schlägt der Ball im Winkel ein. 

In der Nations League hagelt es Traumtore
08:42 Uhr

Verwirrung um Trainer-Knall beim 1. FC Köln

Beim 1. FC Köln kommt es wohl vorerst doch nicht zu einem Trainerwechsel. Laut "Express" kam es zwar in den vergangenen Tagen am Geißbockheim zu einem Treffen des Gemeinsamen Ausschusses, in dem unter anderem Präsident Jörn Stobbe sowie Aufsichtsratschef Lionel Souque sitzen. Das Gremium habe demnach auch über die Zukunft von Chefcoach René Wagner beraten.

Hieß es in einer ersten Version der Meldung am Dienstagnachmittag allerdings noch, das rheinische Derby gegen Borussia Mönchengladbach nach der laufenden Länderspielpause könnte zum Job-"Endspiel" für den 38-Jährigen werden, nahm das Blatt kurze Zeit später eine Änderung an seinem Text vor. Demnach stellte sich der Gemeinsame Ausschuss in der Sitzung geschlossen hinter Wagner. Ein Rauswurf zeichnet sich also offenbar vorerst nicht ab.

Damit dürften auch Gerüchte um eine vermeintliche mündliche Einigung des 1. FC Köln mit einem Wagner-Nachfolger ins Leere laufen. In diesem Zusammenhang wurde Horst Steffen genannt, der nach seiner Freistellung bei Werder Bremen im vergangenen Februar zu haben wäre, auch wenn er am Osterdeich noch einen gültigen Vertrag besitzt.

Verwirrung um Trainer-Knall beim 1. FC Köln
08:01 Uhr

Formel-1-Posse: Schumacher zählt "peinlichen" Horner an

Ralf Schumacher hat Christian Horner für dessen Aussagen über einen möglichen Ferrari-Job scharf kritisiert. Der Sky-Experte bezeichnet Horners Vorgehen als "peinlich" und brachte mit Andreas Seidl einen potenziellen Kandidaten ins Gespräch.

Formel-1-Posse: Schumacher zählt "peinlichen" Horner an
07:27 Uhr

Nächster Oranje-Star lästert über Kimmich

Nach dem 1:1 gegen die Niederlande stand Joshua Kimmich beim Gegner in der Kritik. Die Oranje-Stars warfen dem deutschen Nationalspieler vor, vor dem Führungstreffer des DFB-Teams unsportlich gehandelt zu haben, als er trotz der offenkundigen Verletzung von Brian Brobbey weiterspielte. Ein Holland-Ass erkannte beim Bayern-Profi sogar ein Muster.

"Wir kennen Kimmich. Ein Weltklasse-Spieler, aber wir kennen seine Mätzchen", deutete Denzel Dumfries nach dem Schlusspfiff in Amsterdam an, dass der Kapitän der Nationalmannschaft nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen ist. Dabei habe "der Linksaußen", gemeint war Nadiem Amiri", ihn zuvor "so angesehen, als wollte er stehenbleiben", berichtete der Verteidiger der Elftal. Doch Kimmich sei dann an den Ball gekommen und habe sich anders entschieden. "So etwas sollte uns nicht passieren", beschwerte sich Dumfries, der es als Konsequenz aus der Szene mit dem Fairplay in Zukunft nicht mehr so eng sehen will: "Wahrscheinlich sollten wir solche Dinge auch tun."

Aus seinem Ärger heraus sei er auf Kimmich zugegangen, "um ihn zur Rede zu stellen", erklärte der 30-Jährige, der im Sommer von Inter Mailand zu Real Madrid gewechselt war: "Am Ende bleibt das Gefühl, dass das nicht ganz in Ordnung war." Vor Dumfries hatte Oranje-Kapitän Virgil van Dijk schon Dampf abgelassen. Den Treffer von Felix Nmecha nannte der Routinier eine "Schande".

Nächster Oranje-Star lästert über Kimmich
07:02 Uhr

Ex-Bundestrainer Sturm feiert spektakulären NHL-Sieg

Der ehemalige Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat mit den Boston Bruins dank dreier Tore binnen 75 Sekunden den Auftakt in die NHL-Saison gewonnen. Beim 3:0 gegen die New York Rangers zählte auch Neuzugang JJ Peterka zu den Torschützen. Der Nationalspieler traf in seinem ersten Hauptrundenspiel für die Bruins zum 2:0. Sturm ist in seiner zweiten Saison Chefcoach der Bruins, in der vergangenen Saison führte er das Team in die Playoffs. 

Vor den eigenen Fans mussten die Bruins lange um den Sieg zittern. Erst 3:46 Minuten vor dem Ende erzielte Fraser Minten das 1:0, keine Minute danach traf Peterka nach einem feinen Solo zum 2:0. Er war zuvor auch für den Puckgewinn seiner Mannschaft verantwortlich. Den Schlusspunkt setzte Mark Kastelic nur 23 Sekunden später, als die Rangers volles Risiko gingen, ohne Torwart spielten und er ins leere Tor traf.

Ex-Bundestrainer Sturm feiert spektakulären NHL-Sieg
06:22 Uhr

ManCitys geschockter Ex-Boss fordert Zwangsabstieg

Im Finanzskandal um Englands Fußball-Vizemeister Manchester City hat der frühere Vereinsvorsitzende David Bernstein für den Fall eines endgültigen Schuldspruchs den Zwangsabstieg der Himmelblauen gefordert. "Die Sanktionen dürfen nicht nur finanzieller Natur sein, sie müssen weit darüber hinausgehen. Wenn die Berufung des Klubs scheitert, kann City nicht in der Liga bleiben", sagte Bernstein der britischen BBC.

Für die Einordnung der Vorgänge beim früheren Champions-League-Gewinner fand Bernstein, Citizens-Boss von 1998 bis 2003 und später zwei Jahre lang an der Spitze des englischen Verbands FA, nur drastische Worte. "Es ist sehr, sehr ernst. Ich finde es schrecklich. Es geht um einen Fußballverein, der Teil einer Liga ist, und die gesamte Glaubwürdigkeit der Liga steht auf dem Spiel", meinte der 83-Jährige: "Es handelt sich um eine tief verwurzelte Form von Betrug, und wenn es so ist, ist dies etwas so Ernstes, dass es über die Fußballbehörden hinausgeht."

ManCitys geschockter Ex-Boss fordert Zwangsabstieg
05:37 Uhr

Matthäus reagiert auf scharfe Schweinsteiger-Kritik

Ist das DFB-Team sportlich nur noch "Mittelmaß"? Lothar Matthäus sieht das anders als Bastian Schweinsteiger. "Unsere Nationalmannschaft ist kein Mittelmaß!", betonte Matthäus gegenüber "Bild". "Wir haben genügend Unterschiedsspieler, die bei Topklubs wie dem FC Bayern, Barcelona oder Arsenal Woche für Woche unter Beweis stellen, dass sie hohe Qualität haben."

Schweinsteiger hatte nach der 0:1-Pleite in der Nations League gegen Griechenland in seiner Rolle als "ARD"-Experte ein vernichtendes Urteil über das derzeitige Potenzial der DFB-Elf gefällt. "Wir sind keine Topmannschaft mehr. Wir sind im Mittelmaß angekommen. Wir haben nicht mehr diese Spieler, die den Unterschied ausmachen", sagte die Vereinsikone des FC Bayern. "Wenn wir von hinten herausspielen müssen, ist der Einzige, der kreative Pässe spielen kann, Kimmich. Das ist der Einzige", kritisierte Schweinsteiger. "Wenn der nicht da ist, dann wird es schwierig."

Matthäus gab zwar zu, Deutschland habe "vielleicht nicht in der Breite die Qualität wie Frankreich". Aber: "Ein Kai Havertz spielt nicht umsonst im Sturm beim englischen Meister und Champions-League-Finalisten Arsenal London. Karim Adeyemi zeigt sich beim FC Barcelona in der Form seines Lebens. Das Duo Musiala/Wirtz hat einen gemeinsamen Marktwert von über 200 Millionen Euro. Und mit Joshua Kimmich haben wir in der Zentrale einen echten Leader." Die DFB-Stars hätte "kein Qualitäts-, sondern ein Mentalitätsproblem", urteilte Matthäus.

Matthäus reagiert auf scharfe Schweinsteiger-Kritik