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HessenAb auf die Wärmplatte - Zootiere und der Herbst

11.10.2026, 09:56 Uhr
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(Foto: ---/Zoo Frankfurt/dpa)

Nach dem Sommer muss sich auch der Frankfurter Zoo umorganisieren. Empfindliche Tiere müssen nach drinnen, doch es gibt auch andere Strategien zum Umgang mit kühleren Temperaturen.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Erdmännchen auf der Wärmeplatte, Faultiere mit Hausarrest: Im Frankfurter Zoo laufen die Vorbereitungen auf Herbst und Winter. Einige Tierarten dürfen bei niedrigeren Temperaturen nicht mehr nach draußen, neben den Faultieren gilt dies beispielsweise für die Ameisenbären, wie eine Sprecherin des Zoos mitteilte. Andere hätten draußen Wärmeplatten oder Wärmelampen zur Verfügung.

Diese seien in einigen Gehegen bereits eingeschaltet, darunter bei den Erdmännchen und bei den an Meerschweinchen erinnernden Klippschliefern. So könnten sich die Tiere auch bei Kälte im Freien aufhalten, wie die Zoo-Sprecherin erklärte.

Für Reiher ist es draußen zu kalt

Die Tiere des Zoos dürften in der Regel jederzeit selbst entscheiden, ob sie sich innen oder auf der Außenanlage aufhalten wollen - ab Herbst gilt dies jedoch nur noch eingeschränkt: Für die Faultiere sei die Frischluftsaison bereits beendet. Auch einige Vogelarten, wie die Kahnschnäbel, seien zum Schutz vor Kälte bereits nach drinnen umgezogen.

Auf besondere Art gehen die San-Francisco-Strumpfbandnattern mit Kälte um: Sie fahren ihren Stoffwechsel herunter und überwintern hinter den Kulissen bei Temperaturen im einstelligen Bereich.

Seehunde dürfen sich Winterspeck anfuttern

Wird es kühl, muss bei einigen Arten die Nahrung umgestellt werden. Dem Frischlaub etwa für Mhorrgazellen und Schopfhirschen werde Stück für Stück eine größere Menge Silage beigemengt, da im Winter kein Frischlaub zur Verfügung steht, teilte die Sprecherin mit. Gut haben es die Seehunde: Sie bekommen nun etwas mehr Futter, damit sie sich wärmenden Winterspeck zulegen können.

Quelle: dpa

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