Berlin & BrandenburgIm Dienst gestorben: Woidke gedenkt toter Einsatzkräfte

Jedes Jahr wird in einem Gottesdienst der toten Einsatzkräfte gedacht. Auch in diesem Jahr zeigte Brandenburgs Ministerpräsident seine Anteilnahme.
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat der im vergangenen Jahr gestorbenen Einsatzkräfte gedacht. "Unsere Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte sind immer da, wenn andere Hilfe brauchen. Sie schützen, retten und geben uns allen Sicherheit - oft unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit und ihres eigenen Lebens", sagte Woidke laut einer Mitteilung des Innenministeriums. Der sogenannte Blaulichtgottesdienst sei ein besonderer Moment, um innezuhalten, Danke zu sagen und derer zu gedenken, die verstorben sind.
Im zurückliegenden Jahr sind 104 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren, Notfallseelsorge, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz im Dienst gestorben. Insgesamt waren zehn Brandenburger Polizeibedienstete ums Leben gekommen. Außerdem starben 85 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, sieben der Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sowie zwei Mitglieder der Notfallseelsorge. Der sogenannte Blaulichtgottesdienst findet seit 2011 jährlich statt.
"Mit großem Mut, unermüdlichem Einsatz und viel Mitgefühl haben sich Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte in den Dienst unserer Gesellschaft gestellt", sagte Innenminister Jan Redmann (CDU). Menschen zu schützen, Leben zu retten und Hilfe zu leisten, sei für sie nicht nur Beruf, sondern Berufung gewesen - oft weit über den Dienst hinaus.