Einblick ins Klosterleben: Schottische Nonnen werben um Neueinsteigerinnen
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"Es ist aufregend, in diesen Zeiten hier zu sein", sagt Schwester Mary Gianna (im Bild hinten links).Bild 1 von 33 | Foto: REUTERSDie 41-jährige Nonne der Dominikanerinnen von St. Cecilia unterrichtet in Schottland Kinder und Erwachsene im katholischen Glauben.Bild 2 von 33 | Foto: REUTERS"Manchmal fühle ich mich wie die ersten Apostel - als sie hingingen und den Namen Jesus aussprachen. Die Leute hatten noch nie von ihm gehört."Bild 3 von 33 | Foto: REUTERSSie und drei weitere Nonnen leben im Greyfriars Convent in Elgin im Nordosten Schottlands, einem Kloster, das bis auf das Jahr 1479 zurückgeht.Bild 4 von 33 | Foto: REUTERSDie Nonnen bieten Exerzitien für katholische Jugendpfarrer und Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren an, ...Bild 5 von 33 | Foto: REUTERS... die mehr über Gott und das Leben als Nonne erfahren möchten.Bild 6 von 33 | Foto: REUTERSSchwester Gianna versucht der wachsenden Säkularisierung mit kreativem Spiel und Musik für Kinder entgegenzuwirken.Bild 7 von 33 | Foto: REUTERS"Es gibt jetzt eine Generation, die noch nie von Jesus gehört hat, weil niemand ihre Eltern unterrichtet hat, sie nicht in die Kirche mitgenommen oder mit ihnen die Bibel gelesen hat."Bild 8 von 33 | Foto: REUTERSDie Dominikanerinnen von St. Cecilia wurden 2013 auf Ersuchen des örtlichen katholischen Bischofs eingeladen, in Greyfriars zu leben.Bild 9 von 33 | Foto: REUTERSZuvor hatte eine andere Gruppe von Nonnen das Kloster verlassen, weil ihre Zahl stetig schrumpfte.Bild 10 von 33 | Foto: REUTERSDie 25-jährige Caitlyn Stewart aus Glasgow entwickelte während ihres Studiums der Religionswissenschaften Interesse am Christentum.Bild 11 von 33 | Foto: REUTERSSie erwägt, katholisch zu werden und dem Orden beizutreten.Bild 12 von 33 | Foto: REUTERSSie weiß, dass dies das Ende der sechsjährigen Beziehung mit ihrem Freund bedeuten würde.
Manche in ihrer Familie seien unterstützend, andere weniger, sagt sie.Bild 13 von 33 | Foto: REUTERSBei der älteren Generation sehe sie generell eine gewisse Feindseligkeit gegenüber dem Ordensleben, Nonnen und Priestern, aufgrund der zahlreichen Sex- und Kindesmissbrauchsskandale.Bild 14 von 33 | Foto: REUTERSJüngere Menschen seien eher bereit zu glauben, dass es Missstände durch bestimmte Personen gegeben habe und die Kirche nicht grundsätzlich schlecht sei.Bild 15 von 33 | Foto: REUTERSDie 22-jährige Catherine aus Washington, D.C., die in Schottland studiert, ist zum sechsten Mal mit den Nonnen auf Exerzitien. Sie steht kurz davor, in den Orden einzutreten.Bild 16 von 33 | Foto: REUTERSLaut dem Center for Applied Research in the Apostolate, einem US-amerikanischen Forschungsinstitut, ...Bild 17 von 33 | Foto: REUTERS... ist die Zahl der Nonnen weltweit von über eine Million im Jahr 1970 auf knapp 600.000 gesunken.Bild 18 von 33 | Foto: REUTERSIn Schottland gab es 1980 1200 Ordensschwestern, 2021 waren es noch 300.Bild 19 von 33 | Foto: REUTERSDie 34-jährige Schwester Miriam Ruth stammt ebenfalls aus einem in den USA gegründeten Orden, den Religious Sisters of Mercy of Alma.Bild 20 von 33 | Foto: REUTERSSie ist für mehrere Jahre nach Edinburgh gekommen, um dort mit zwei weiteren Nonnen zusammenzuleben, während sie online Erwachsene im Katholizismus unterrichtet und Videos aufnimmt.Bild 21 von 33 | Foto: REUTERSDie Kirche möchte ihre Botschaft digital verbreiten und nutzt soziale Medien, um junge Menschen anzusprechen. Studien haben gezeigt, ...Bild 22 von 33 | Foto: REUTERS... dass insbesondere jüngere Erwachsene seit der Pandemie Trost in Traditionen gefunden haben, was zu einer Wiederbelebung des Katholizismus beigetragen hat.Bild 23 von 33 | Foto: REUTERSBrynna Bailey, eine 59-jährige Jugendgruppenleiterin, die sich den Dominikanerinnen zu einem Retreat anschloss, sagt: ...Bild 24 von 33 | Foto: REUTERS... "Es ist eine Kirche, die seit den Tagen Jesu besteht … Sie hat viele Stürme überstanden, das hat mich angezogen."Bild 25 von 33 | Foto: REUTERSWährend sich einige religiöse Orden auf das Unterrichten konzentrieren, ist die 29-jährige Chemieabsolventin Schwester Catherine Farrelly in Glasgow Mitglied der Sisters of the Gospel of Life.Bild 26 von 33 | Foto: REUTERSDie Pro-Life-Gruppe unterstützt werdende Mütter und bietet unter anderem Babykleidung oder Wohngeld an.Bild 27 von 33 | Foto: REUTERSDas "wunderschöne" Leben im Kloster, das sie mit zwei anderen Nonnen teilt, habe seine einzigartigen Vorzüge und Eigenheiten, sagt sie.Bild 28 von 33 | Foto: REUTERS"Die Leute denken, man kniet den ganzen Tag nur und betet, …Bild 29 von 33 | Foto: REUTERS… aber wir machen Witze miteinander, wir ziehen uns gegenseitig auf, wir lachen", sagt Schwester Catherine.Bild 30 von 33 | Foto: REUTERS"Wir sind echt und kämpfen, aber wir unterstützen uns auch gegenseitig."Bild 31 von 33 | Foto: REUTERSSchwester Roseann Reddy, die den Orden im Jahr 2000 gründete, fürchtet, manche Menschen könnten das klösterliche Leben romantisieren.Bild 32 von 33 | Foto: REUTERSDiejenigen, die über einen Ordenseintritt nachdenken, müssten sich der Tragweite einer solchen Entscheidung voll bewusst sein, sagt die 61-Jährige. (sba/rts)Bild 33 von 33 | Foto: REUTERS