Der Tag
7. Oktober 2026
imageHeute mit Friederike Zörner und Alexander Schultze
Zum Archiv
22:16 Uhr

Das war Mittwoch, der 7. Oktober 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

puh, was für ein Tag. Eigentlich sollte der besonders vom Gedenken an die 1200 Opfer des Angriffs der islamistischen Hamas auf israelische Zivilisten vor drei Jahren geprägt sein, wurde dann aber doch von den Geschehnissen des Vortags in Deutschland massiv überlagert.

In der Causa um Ex-BND-Chef August Hanning wurde heute U-Haft angeordnet. Hanning soll als Pensionär Geheimdienstdokumente im großen Stil ins Ausland - unter anderem Aserbaidschan wird vermutet - verkauft haben. Und das, weil er Geldsorgen hatte. Länger wurde schon im Zusammenhang mit einer möglichen Verstrickung in den Block-Fall gegen ihn ermittelt. Eine in vielerlei Hinsicht wirklich dubiose Geschichte, wie Frauke Niemeyer bei uns kommentiert. Wir dürfen gespannt bleiben, was da noch so alles an Licht kommt.

Im zweiten großen Nachrichtenkomplex des Dienstags gibt es in der Sache wenig Neues, dafür aber zahlreiche Wortmeldungen. Die Rede ist vom Abstimmungsverhalten im sachsen-anhaltischen Landtag bei der Wahl des Landtagspräsidenten und seiner Vize. Da wird noch immer gerätselt, woher die Stimmen kamen, die über die Zahl der Abgeordneten von AfD und BSW hinausgingen. Da es in der Landes-CDU schon länger rumort, wird vielfach spekuliert, dass einige Abgeordnete hier Denkzettel verteilen wollten. Und in dieser Frage gab es durch eine MDR-Recherche nun auch ein wenig neues Futter. Demnach überlegen einige CDU-Abgeordnete ihre Fraktion zu verlassen. Grund soll die Unzufriedenheit mit dem gescheiterten Spitzenkandidaten Sven Schulze sein. Der hatte trotz deutlicher Niederlage den Fraktionsvorsitz beansprucht und sich den Unmut einiger in seinen Reihen zugezogen. Es ist gut möglich, dass der in Stimmen für die AfD-Kandidaten Rausch und Tillschneider umschlug. Die CDU im Bund will davon nichts wissen.

Was heute sonst noch wichtig war?

Das war es für den Moment dann auch. Ich wünsche Ihnen einen geruhsamen Abend. Der Tag ist morgen früh wieder für Sie da, bis ich um 14 Uhr erneut übernehme. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.

Das war Mittwoch, der 7. Oktober 2026
22:12 Uhr

18-Jähriger wollte bis zu 60 Menschen töten - FBI greift rechtzeitig zu

Die US-Bundespolizei FBI hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Anschlag in einem Einkaufszentrum in Bloomington bei Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) vereitelt. Ein Mann habe für Ende des Monats geplant, in der "Mall of America" 30 bis 60 Menschen zu töten, sagte der Staatsanwalt des Bezirks Minnesota, Dan Rosen, auf einer Pressekonferenz.

Nach Angaben des Weißen Hauses handelt es sich um einen 18-Jährigen, der mit Hilfe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag geplant haben soll. Rosen zufolge war der Mann am Dienstag festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sich ein Sturmgewehr vom Typ AK-47 sowie 200 Schuss Munition beschafft zu haben, um einen Terroranschlag zu begehen. Zudem wird er beschuldigt, einer "als terroristisch eingestuften ausländischen Organisation materielle Unterstützung" leisten zu wollen.

Bei der "Mall of America" handelt es sich nach eigenen Angaben um das größte Shoppingcenter in Nordamerika. Das Einkaufszentrum zählt mehr als 500 Geschäfte.

18-Jähriger wollte bis zu 60 Menschen töten - FBI greift rechtzeitig zu
21:43 Uhr

Mit Hubschraubern und Pferden: Suche nach vermisstem Mann hat Erfolg

Mit Hubschraubern, Drohnen, Rettungshunden und sogar Polizeipferden haben Einsatzkräfte bei Ebersburg in Osthessen nach einem vermissten Mann gesucht. Der 79-Jährige war seit Dienstagvormittag verschwunden, wie die Polizei mitteilte. "Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Mann in einer hilflosen Lage befindet", hieß es heute Früh. Der Senior wollte demnach zur Ruine Ebersburg laufen und wurde zuletzt in Oberrod gesehen. An der intensiven Suchaktion beteiligten sich nach Polizeiangaben viele Einsatzkräfte. Mit Erfolg. Der Senior konnte inzwischen wohlbehalten im Bereich von Aschaffenburg angetroffen werden, hieß es von der Polizei.

Mit Hubschraubern und Pferden: Suche nach vermisstem Mann hat Erfolg
21:29 Uhr

Zweijährige verschluckt Cannabisreste und muss ins Krankenhaus

Ein Kleinkind hat in einem Park in Neumünster in Schleswig-Holstein Cannabisreste gefunden und verschluckt. Wie die örtliche Polizei mitteilte, wurde das zweijährige Mädchen nach dem Vorfall in der vergangenen Woche in einem Krankenhaus behandelt. Demnach zeigte es im Kindergarten untypisches Verhalten. Laut Polizei schlug ein Cannabistest bei der Zweijährigen positiv an. Das Kind wurde später gesund aus der Klinik entlassen.

Zweijährige verschluckt Cannabisreste und muss ins Krankenhaus
21:04 Uhr

Messerangreifer verletzt acht Menschen an Schule

Ein Messerangriff an einer Berufsschule im polnischen Ostroleka trifft Schüler und Lehrkräfte. Die Polizei nimmt einen 19-jährigen Schüler als Tatverdächtigen fest. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Messerangreifer verletzt acht Menschen an Schule
20:55 Uhr

Absurd: Iran wirft Frankreich "Menschenrechtsverletzungen" vor

Also, Fakt ist, bei den Schülerprotesten in Frankreich geht es hoch her, es gibt Gewalt, Verletzten und zahlreiche Festnahmen. Dabei gibt es durchaus auch Kritik am Vorgehen der Polizei - ein Polizist wurde sogar angeklagt, weil er einem 14-Jährigen aus kurzer Distanz eine Tränengaskartusche ins Gesicht schoss. Dass nun aber ausgerechnet von iranischen Behörden das staatliche Vorgehen in Frankreich kritisiert wird, ist schon ein starkes Stück. Konkret bestellte die iranische Republik den französischen Botschafter ein, um ihm die "eklatanten Menschenrechtsverletzungen" in seinem Heimatland vorzuwerfen.

Nun reagierte Paris und bestellte den iranischen Botschafter ein. Ihm sei mitgeteilt worden, dass die Behörden seines Landes "irreführende Inhalte" verbreitet hätten, die "absolut inakzeptabel" seien. Das Außenministerium sprach sogar von einer Desinformationskampagne Teherans.

Zum Vergleich: In Frankreich soll es bisher etwa 5000 Festnahmen gegeben haben. Hunderte Schüler und Polizisten sind verletzt worden. Als die Menschen zum Jahreswechsel im Iran gegen die Führung auf die Straße gingen, waren nach der "Reaktion" der iranischen Führung laut Menschenrechtsorganisation HRANA mehr als 7000 Menschen tot.

Absurd: Iran wirft Frankreich "Menschenrechtsverletzungen" vor
20:24 Uhr

Explosion, Feuer und tote Haustiere erschüttern Madrid

Nach einer Explosion steht eine Wohnung in Valdemoro bei Madrid in Flammen. Menschen kommen nicht zu Schaden. Die Einsatzkräfte holen vier Hunde mit Rauchgasvergiftungen aus dem Gebäude und reanimieren sie. Trotz der medizinischen Sofortmaßnahmen überleben nicht alle Tiere das Feuer.

Explosion, Feuer und tote Haustiere erschüttern Madrid
20:04 Uhr

Heiße Spur in millionenschwerem Renoir-Diebstahl

Nach dem Diebstahl von zwei Renoir-Gemälden aus einem Museum im Südfrankreich vor rund einem Monat sind fünf Menschen festgenommen worden. Das wurde aus mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen bekannt. Die für die Ermittlungen in dem Fall zuständige Staatsanwaltschaft von Marseille wollte sich zunächst nicht äußern. Laut der Tageszeitung "Nice Matin", die auch über die Festnahmen berichtet hatte, wurden insgesamt sechs Verdächtige festgenommen, darunter die beiden mutmaßlichen Einbrecher. Über den Verbleib der beiden verschwundenen Gemälde ist bisher nichts bekannt.

Bei dem Einbruch in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer in der Nähe von Nizza waren am frühen Morgen des 8. September vier Gemälde im Wert von insgesamt neun Millionen Euro aus dem Gebäude entwendet worden. Die Diebe durchtrennten die Halterungen der Bilderrahmen mit Metallsägen. Zwei der Bilder ließen sie auf der Flucht vor der durch die Alarmanlage herbeigerufenen Polizei im Garten des Museums zurück, die beiden anderen nahmen sie mit.

Heiße Spur in millionenschwerem Renoir-Diebstahl
19:31 Uhr

Mann in Psychiatrie totgeschlagen - Täter muss jahrelang in Haft

Nach einem tödlichen Angriff auf einen Mann im Aufenthaltsraum einer Psychiatrie im brandenburgischen Nauen hat das Landgericht Potsdam einen 25-Jährigen zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, wurde zudem die Unterbringung des Manns in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Der Mann soll seinem 25-jährigen Opfer laut Anklage im Januar mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Dieses sei an den Verletzungen gestorben. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren, die Verteidigung plädierte auf höchstens dreieinhalb Jahre. Beide sprachen sich für eine Unterbringung in der Psychiatrie aus. 

Mann in Psychiatrie totgeschlagen - Täter muss jahrelang in Haft
19:02 Uhr

Zappenduster - Zwei deutsche Urlaubsinseln über Stunden ohne Strom

Auf Sylt und Rügen ist für je mehrere Stunden der Strom ausgefallen. Auf Rügen, Deutschlands größter Insel, waren schätzungsweise etwa 10.000 Kundinnen und Kunden betroffen, wie der Netzbetreiber E.DIS mitteilte. Kabelfehler hätten den Stromausfall ausgelöst - zwei Fehlerstellen seien auf Tiefbauarbeiten zurückzuführen, hieß es. Betroffen waren mehrere Orte.

Plötzlich dunkle Straßen gab es auch in Westerland auf der größten deutschen Nordseeinsel Sylt: In mehreren Straßen des Ortes war der Strom am späten Dienstagabend weg. Am Mittwochnachmittag wurde die Stromversorgung wieder hergestellt, wie die Energieversorgung Sylt (EVS) mitteilte. "Der Schaden am defekten Mittelspannungskabel konnte mittlerweile behoben werden, sodass alle betroffenen Haushalte und Gewerbebetriebe wieder versorgt sind."

Zappenduster - Zwei deutsche Urlaubsinseln über Stunden ohne Strom
18:31 Uhr

Zweiter Fall von Lungenpest? Russland spielt Risiken herunter

Nach Berichten über einen möglicherweise zweiten Lungenpest-Fall in Sibirien gerät Russland verstärkt unter Druck. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus forderte die Führung in Moskau auf, "Licht in die Medienberichte über einen zweiten Mitarbeiter zu bringen, der an einer Lungenentzündung ungeklärter Ursache erkrankt ist". Auch die USA und die EU drängten auf Aufklärung. Die russische Gesundheitsbehörde erklärte, es gebe "keinerlei epidemische Risiken".

Nach dem Tod einer Wissenschaftlerin an einem Pest-Forschungszentrum in Sibirien haben die russischen Behörden die Reihenuntersuchungen möglicher Kontaktpersonen fast abgeschlossen. 90 Prozent der Personen unter Beobachtung seien untersucht worden, teilte die für Seuchenbekämpfung zuständige Behörde Rospotrebnadsor mit. Es seien keine Gesundheitsbeeinträchtigungen im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten festgestellt worden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass aus der Mitteilung. "Die Ergebnisse von fast 5000 Labortests haben keinerlei gefährliche pathogene (krankheitserregende) Mikroorganismen gezeigt", hieß es. Nicht gesagt wurde, wie viele mögliche Kontaktpersonen der gestorbenen Wissenschaftlerin untersucht wurden. In Presseberichten waren Zahlen bis zu 200 Personen genannt worden.

Zweiter Fall von Lungenpest? Russland spielt Risiken herunter
17:58 Uhr

William Shatner legt sich mit Aldi an: Wisst nicht, wie man Kalender benutzt

Als Kapitän des Raumschiffs Enterprise drang er in ferne Galaxien vor und bekämpfte Spezies aller möglicher Art - doch nun hat sich William Shatner auf einen sehr irdischen Kampf eingelassen. Den gegen den britischen Ableger von Aldi. In einem Post auf X schreibt Shatner an den Discounter gewandt: "Hey AldiUK. Sagt eurem CEO, dass er sich seine Buchhaltung ansehen sollte, denn die Abteilung weiß offensichtlich nicht, wie man zählt oder einen Kalender benutzt". Aber, was war passiert?

Shatner teilt zuvor einen Post des britischen Radio-Moderators Chris Brooks, der wiederum einen Brief von Aldi an seinen Sohn veröffentlicht hatte. Brooks' Sohn hatte bei Aldi gearbeitet und mit seinem letzten Lohn offenbar zu viel Geld überwiesen bekommen. Es geht um 98 Pfund, also etwa 115 Euro. Diesen Betrag forderte das Unternehmen in seinem Brief nun zurück. Und drohte direkt mit Maßnahmen, sollte Brooks' Sohn dem nicht nachkommen. Das Problem: Zum einen hatte das Unternehmen zuvor nie mitgeteilt, zu viel Geld überwiesen zu haben, zum anderen lag der Stichtag für die geforderte Zahlung bereits zwei Wochen vor dem Tag, an dem der Brief überhaupt verschickt wurde. Ergo konnte Brooks' Sohn nie rechtzeitig aktiv werden, was seinen Vater mächtig aufregte. "Ihr habt den Fehler gemacht, nicht er", schreibt er auf X. Der Kundenservice von Aldi reagierte wenig lösungsorientiert und erklärte, er könne nicht helfen. Dann trat Shatner auf den Plan, schleuderte Aldi seine Meinung dazu entgegen und sorgt damit für weitere Verbreitung des Vorfalls.

Mittlerweile rudert AldiUK zurück. Das Unternehmen bedauere die Sorge, die das Schreiben ausgelöst habe. Die Supermarktkette bestätigte zudem, das Geld nicht weiter einzufordern, die Akte sei geschlossen.

William Shatner legt sich mit Aldi an: Wisst nicht, wie man Kalender benutzt
17:19 Uhr

500 Milliarden Liter weg - Luftaufnahmen zeigen dramatisches Bodensee-Niedrigwasser

Der extreme Wassermangel am Bodensee stellt die Schifffahrt vor große Probleme - und zwar Privat- und Geschäftsleute. In Radolfzell geht zum Beispiel bereits nicht mehr - ein riesiger Schaden für den Tourismus in der Region. Ein ehemaliger Kapitän eines Ausflugsschiffes gibt erstaunt zu, so etwas in seinen 22 Jahren hinterm Ruder in den Sommermonaten noch nie erlebt zu haben. Aber wo ist das ganze Wasser hin? ntv-Wetterexperte Paul Heger erklärt, wie der Klimawandel dazu führt, dass es förmlich aufgesogen wird.

500 Milliarden Liter weg - Luftaufnahmen zeigen dramatisches Bodensee-Niedrigwasser
16:33 Uhr

Bericht: Abgeordnete denken über Verlassen der CDU-Fraktion nach

Der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt könnte eine Spaltung drohen. MDR Investigativ gegenüber bestätigten mehrere Abgeordnete, sie spielen mit dem Gedanken, die Fraktion zu verlassen und womöglich eine eigene parlamentarische Gruppe zu bilden. Ob das so kommt, hänge offenbar vor allem davon ab, wie sich Noch-Ministerpräsident Sven Schulze verhält. Der hatte keinen guten Wahlkampf gemacht und war bei der Landtagswahl deutlich gescheitert. Einige fordern demnach bereits seinen Rücktritt, unter anderem Marco Tullner, der einst sogar Bildungsminister im Land war. "Ich denke zumindest darüber nach, dass das eine Option ist", sagte Tullner demnach MDR Investigativ. "Wenn sich diese Konfliktlagen nicht verbessern, würde ich zum Jahresende in mich gehen und überlegen, wie man sich dazu verhalten kann. Und da sind alle Optionen offen."

Ein anonymes CDU-Mitglied sagte MDR Investigativ zudem, dass Tullner offenbar kein Einzelfall ist: "Ich weiß, dass es einige Kollegen gibt, die das in Erwägung ziehen". Schulze besitze in der CDU-Fraktion kaum noch Autorität, nachdem er trotz krachender Wahlniederlage nach dem Fraktionsvorsitz gegriffen hatte. Aber, so der CDU-Politiker weiter: "Ob ein Rücktritt von Schulze überhaupt dazu führen könnte, dass die Fraktion wieder zusammenfindet, da bin ich nicht sicher. Sicher ist aber: Ohne Schulzes Rücktritt wird es keinesfalls gehen".

Dass offenbar Uneinigkeit in der CDU-Fraktion besteht, zeigte sich bereits bei der Wahl des Landtagsabgeordneten Tobias Rausch von der AfD. Vor der Wahl hatte CDU-Fraktionsschef Schulze gesagt, er empfehle seiner Partei, sich der Stimme zu enthalten. Die CDU verfügt über 15 Abgeordnete, bei Rauschs Wahl fehlte einer krankheitsbedingt. Von den verbliebenen 14 Abgeordneten enthielten sich aber maximal 5 der Stimme. Das Ergebnis nährte Spekulationen, Rausch könne auch mit CDU-Stimmen gewählt worden sein. Überprüfbar ist dies nicht, da die Wahl geheim stattfand.

Bericht: Abgeordnete denken über Verlassen der CDU-Fraktion nach
16:01 Uhr

Zu spät zum Termin - Fachkräftemangel in Berlin bremst Kanzler Merz aus

Kanzler Friedrich Merz ist auf dem Weg zu einer Rede nach eigenen Angaben vom Hauptstadtverkehr ausgebremst worden - und von einer Tunnelsperrung aus speziellem Grund. "Ich bitte um Nachsicht, dass ich ein wenig zu spät bin", sagte er beim "Deutschland-Gipfel" von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche". Aber das liege an den Berliner Verkehrsverhältnissen "und an einem gesperrten Tiergartentunnel, der gesperrt ist, weil angeblich das Personal für die Überwachung fehlt", sagte Merz und fügte hinzu: "Na ja."

Der Tunnel, der auch unter dem Regierungsviertel entlangführt, wird nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale in dieser Woche jeweils ab mittags aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung fehlt derzeit Personal für die rund um die Uhr vorgeschriebene Überwachung.

Zu spät zum Termin - Fachkräftemangel in Berlin bremst Kanzler Merz aus
15:32 Uhr

7000 Jahre altes Skelett in Leipzig verzückt Archäologen

Bei einer Grabung in Leipzig stoßen Archäologen nicht nur auf jede Menge Überreste einer jungsteinzeitlichen Siedlung. Sie machen auch einen außergewöhnlichen Fund, der einiges über die Vergangenheit verraten dürfte: Ein Grab samt gut erhaltenem Skelett. 

7000 Jahre altes Skelett in Leipzig verzückt Archäologen
14:53 Uhr

Vier Tonnen Gold in Türkei geschmuggelt - Polizei nimmt Bande hoch

Mit Durchsuchungen in mehreren Bundesländern ist die Polizei gegen eine international operierende Goldschmuggler-Bande vorgegangen. Drei Verdächtige seien festgenommen und neben Gold auch Zehntausende Euro Bargeld sichergestellt worden, teilten die federführende Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln mit. Es gehe um den Verdacht der Geldwäsche. Am Morgen durchsuchten Ermittler den Angaben zufolge rund 40 Objekte - vor allem Juweliere - in mehreren nordrhein-westfälischen Städten sowie in Berlin und den Niederlanden.

Nach bisherigen Ermittlungen sollen Mitglieder einer Bande mit Geld, das vor allem aus Drogengeschäften stammte, bei involvierten Juwelieren Altgold angekauft haben. Das Gold soll anschließend eingeschmolzen und zu Schmelzgoldbarren verarbeitet worden sein, die dann in die Türkei gebracht worden seien. Auf diese Weise sollen in einem Zeitraum von sechs Jahren bis zu vier Tonnen Gold mit einem Wert bis zu 210 Millionen Euro in die Türkei geschmuggelt worden sein.

Vier Tonnen Gold in Türkei geschmuggelt - Polizei nimmt Bande hoch
14:25 Uhr

34.500 Geldstrafe - Jimi Blue Ochsenknecht geht gegen Urteil vor

Im Betrugsprozess gegen Jimi Blue Ochsenknecht geht das juristische Tauziehen weiter. Der Schauspieler und Reality-TV-Star legte gegen seine Verurteilung beim Landesgericht Innsbruck Berufung "wegen Nichtigkeit und Strafe" ein, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Jetzt muss das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) über die Berufung entscheiden. Ochsenknecht war jüngst wegen einer jahrelang nicht bezahlten Hotelrechnung über 14.000 Euro zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro verurteilt worden. Ochsenknecht hatten bis zu drei Jahre Haft gedroht.

Der in Dubai lebende Angeklagte habe ohne Betrugsvorsatz gehandelt, so sein Verteidiger beim Prozess vor einer Woche. Ochsenknecht habe zum Zeitpunkt des Hotelaufenthalts über flüssige Finanzmittel verfügt. Ende 2021 hatte Ochsenknecht in einem Vier-Sterne-Hotel im österreichischen Tirol seinen 30. Geburtstag gefeiert. Die Rechnung betrug knapp 14.000 Euro. Die Summe wurde aber erst im Sommer 2025 beglichen - finanziert von Yeliz Koc, Ochsenknechts Ex-Freundin und Mutter der gemeinsamen Tochter.

34.500 Geldstrafe - Jimi Blue Ochsenknecht geht gegen Urteil vor
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Friederike begibt sich in den Feierabend und genießt die letzten Sonnenstrahlen, bevor es in den kommenden Tagen deutlich grauer wird. Ich übernehme derweil das Tag und begleite Sie bis in den Abend. Mein Name ist Alexander Schultze und wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Schichtwechsel
13:53 Uhr

Möglicherweise freilaufender Puma nahe Münchner Flughafen

Wildschwein, ick hör dir trapsen? In der Nähe des Münchner Flughafens ist möglicherweise eine freilaufende Raubkatze unterwegs. "Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding. Laut der Kreisbehörde ist die mutmaßliche Raubkatze im Notzinger Moos in der Gemeinde Oberding gesichtet worden. Dies liegt nur wenige Kilometer vom Airport München entfernt. Woher die Katze stammen könnte, ist nach Angaben der Pressesprecherin völlig unklar. Derzeit gebe es auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region.

Von dem Tier gebe es eine Aufnahme, vorläufig könne diese aber nicht veröffentlicht werden, sagte die Kreissprecherin. Die Polizei berichtete, dass sie über die Sichtung informiert sei. Nähere Informationen lägen aber nicht vor, meinte eine Polizeisprecherin. Das Landratsamt rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Wer das Tier sehe oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe, soll sich sofort bei der Polizei in Erding melden. Die Menschen in der Region wurden aufgerufen, Hunde nicht frei laufen zu lassen. "Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen", informierte das Landratsamt auf Facebook.

Möglicherweise freilaufender Puma nahe Münchner Flughafen
13:38 Uhr

Ex-BND-Präsident Hanning wegen Spionageverdachts in U-Haft

Unter anderem wegen Spionageverdachts muss Ex-BND-Präsident August Hanning in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe habe den Haftbefehl gegen den 80-Jährigen in Vollzug gesetzt, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Die oberste Anklagebehörde in Deutschland wirft Hanning geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung, Auskundschaften von Staatsgeheimnissen und versuchten Landesverrat vor.

Ex-BND-Präsident Hanning wegen Spionageverdachts in U-Haft
13:11 Uhr

Manöver in Thüringen: Höckes AfD scheitert mit Antrag zu Landtagsauflösung

Die AfD ist in Thüringen mit einem Vorstoß für Neuwahlen gescheitert. Für einen Antrag der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Partei zur Auflösung des Landtags stimmten in Erfurt 34 Abgeordnete - mindestens 59 Stimmen wären notwendig gewesen. Die AfD um ihren Fraktions- und Parteichef Björn Höcke hatte den Vorstoß mit dem Ziel einer Neuwahl unter anderem damit begründet, dass die CDU-geführte Landesregierung nach dem Zerfall der BSW-Fraktion keine Legitimation mehr habe. Außerdem spielte die Plagiatsaffäre von CDU-Ministerpräsident Mario Voigt eine Rolle.

Höcke warf Voigt im Zusammenhang mit der Aberkennung seines Doktortitels durch die TU Chemnitz unehrenhaftes Verhalten vor. "Sie müssten zurücktreten." Voigt hatte kurz vor der Sondersitzung des Parlaments erklärt, dass er seine Klage gegen die Aberkennung seines Doktortitels zurückgenommen habe, um seine volle Aufmerksamkeit Thüringen und seinen Bürgern zu geben. Höcke verwies auf geänderte Mehrheitsverhältnisse durch den Kollaps des BSW. Es gebe eine "Legitimationskrise des Parlaments". Die Fraktionschefs von CDU, Thüringen.Gerecht, SPD sowie der oppositionellen Linke wiesen den AfD-Antrag zurück. "Sie wollen den Landtag nicht auflösen, weil er handlungsunfähig ist, sondern weil sie eine Bühne brauchen", erklärte CDU-Fraktionschef Andreas Bühl.

Manöver in Thüringen: Höckes AfD scheitert mit Antrag zu Landtagsauflösung
12:36 Uhr

Bericht: Trump plant ein neues Camp David

Seit vielen Jahren ist der Präsidenten-Landsitz im US-Bundesstaat Maryland, Camp David, eine feste Instanz im Leben der amtierenden Staatschefs. Doch anders als seine Vorgänger verbringt Donald Trump nicht viel Zeit dort - er zieht einen anderen Ort vor: seinen Golfclub Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. Daher ist es wenig überraschend, dass genau an diesem Ort ein neues Camp David geschaffen werden soll, wie die "Washington Post" berichtet. Der Plan sieht demnach vor, ein Grundstück des Privatclubs als dauerhaften, offiziellen Rückzugsort für ausländische Staats- und Regierungschefs sowie künftige US-Präsidenten auszuweisen. Wie der Ort heißen soll, sei noch nicht klar. Er soll für die Ausrichtung internationaler Gipfeltreffen und als Unterkunft für Präsidenten während ihres Urlaubs in Florida dienen. Dies geht laut der Zeitung aus einem Vorschlag hervor, den die Rechtsvertretung des Trump International Golf Club den Behörden von Palm Beach County vorgelegt haben soll. Künftigen Präsidenten würden zudem kostenlose Mitgliedschaften im Trump-Club angeboten. Noch ist das Vorhaben nicht abgesegnet. Sollte es genehmigt werden, dürfte es aber bis nach Trumps aktueller Amtszeit dauern, bis Mar-a-Lago entsprechend umgebaut wird.

Bericht: Trump plant ein neues Camp David
12:05 Uhr

Plastik im Kochkäse möglich - Rückruf in sechs Bundesländern

Käsefans aufgepasst: Wegen möglicher Kunststofffremdkörper ruft die Käserei Schneider aus dem niedersächsischen Bodenfelde Kochkäse zurück. Käuferinnen und Käufer sollten das betroffene Produkt wegen Verletzungsgefahr nicht essen, wie das Unternehmen mitteilte.

Betroffen ist "Schneiders hausgemachter Kochkäse mit Kümmel" im 200-Gramm-Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. November 2026. Käuferinnen und Käufer können den Käse in dem Markt zurückgeben, in dem sie ihn gekauft haben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Nach Angaben des Portals lebensmittelwarnung.de betrifft die Warnung Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In einzelnen Packungen der betroffenen Charge können sich nach Angaben des Herstellers Fremdkörper aus Kunststoff befinden.

Plastik im Kochkäse möglich - Rückruf in sechs Bundesländern
11:53 Uhr

Nobelpreis für Chemie geht an Forscher aus Frankreich und Japan

Der diesjährige Nobelpreis für Chemie geht an den französischen Forscher Henri Kagan und seinen japanischen Kollegen Kenso Soai. Dies gab das Nobelkomitee in Stockholm bekannt. Mit der Auszeichnung solle die Forschung der beiden Wissenschaftler zur "asymmetrischen organischen Synthese" gewürdigt werden.

Nobelpreis für Chemie geht an Forscher aus Frankreich und Japan
11:46 Uhr

Israel hat seit dem Hamas-Massaker 100.000 Ziele angegriffen

Seit dem Hamas-Überfall im Süden Israels vor drei Jahren haben die israelischen Streitkräfte nach eigenen Angaben rund 100.000 Ziele in der Region angegriffen. Davon seien 65.000 im Gazastreifen gewesen, 28.000 im Libanon und in Syrien sowie 4500 in Iran, berichtete das israelische Radio unter Berufung auf das Militär. 970 israelische Soldaten seien in den vergangenen drei Jahren im Dienst getötet worden.

Bei dem Überfall am 7. Oktober 2023 wurden rund 1200 Menschen getötet und 251 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Nach israelischen Angaben kamen damals rund 6000 Terroristen der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppierungen nach Israel. Bei dem auf den Überfall folgenden Krieg wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 74.000 Palästinenser getötet. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Montag mitgeteilt, dass von den 6000 Terroristen bisher 4000 getötet worden seien. Das Militär sei angewiesen, auch die verbliebenen 2000 zu verfolgen und zu töten.

Israel hat seit dem Hamas-Massaker 100.000 Ziele angegriffen
11:07 Uhr

AfD-Mann Rausch: CDU-Stimmen halfen bei Wahl zum Landtagspräsidenten

Der sachsen-anhaltische Landtagspräsident Tobias Rausch ist nach eigener Einschätzung auch mit Stimmen der CDU ins Amt gekommen. Bei der rechtspopulistischen Plattform "Nius" sagte Rausch auf die Frage, ob er auch von CDU-Abgeordneten gewählt worden sei: "Ja." Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur, ob Ulrich Siegmund bei der Wahl zum Ministerpräsidenten im Dezember ebenfalls mit diesen vier Stimmen aus der CDU-Fraktion rechnen könne, sagte Rausch, dies sei so abgesprochen. "Schlauer sind wir erst, wenn es passiert." Man warte zudem den Landesparteitag der CDU am 5. Dezember ab. Näher darauf eingehen wollte er nicht.

Die AfD, die in Sachsen-Anhalt gesichert rechtsextrem ist, stellt mit Rausch erstmals in Deutschland einen Landtagspräsidenten. Bei der Abstimmung in Magdeburg erhielt er am Dienstag 48 Ja-Stimmen. 29 Abgeordnete stimmten gegen ihn. Zudem gab es 5 Enthaltungen. Zusammen kommen die Fraktionen von AfD und BSW auf 44 Abgeordnete. Rausch erhielt damit bei der geheimen Abstimmung wohl vier Stimmen aus anderen Reihen. SPD, Grüne und Linke hatten angekündigt, mit Nein zu stimmen. Die CDU-Fraktionsspitze empfahl ihren Abgeordneten, sich bei der Wahl zu enthalten. Wenn alle dieser Empfehlung gefolgt wären, hätte es 14 Enthaltungen geben müssen. Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion im Bundestag, Catarina dos Santos-Wintz, mahnte eine Aufarbeitung des Votums an. "Die Aufklärung ist in der Landtagsfraktion dazu zu leisten. Es ist nicht meine Aufgabe als Bundespolitikerin, diese Aufklärung voranzutreiben", sagte dos Santos-Wintz im Frühstart von RTL und ntv. In der CDU-Landtagsfraktion sei vor der Wahl angekündigt worden, mit Nein zu stimmen oder sich zu enthalten. Mögliche Abweichler müssten sich hinterfragen. "Man muss sich die Frage stellen, wie man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, so eine Entscheidung zu treffen", erklärte dos Santos-Wintz: "Ich könnte das jedenfalls nicht." Den Vorwurf, die Union habe einem AfD-Politiker an die Spitze des Landtags verholfen, wies sie zurück. "Das will ich noch mal wirklich strikt von mir weisen. Es ist eine geheime Wahl gewesen. Woher diese Stimmen kommen, weiß ich nicht."

AfD-Mann Rausch: CDU-Stimmen halfen bei Wahl zum Landtagspräsidenten
10:37 Uhr

Szene geht viral: Bürgermeister zwischen Polizei und Schülern

Die Schülerproteste in Frankreich wachsen sich mittlerweile zu einer landesweiten Protestwelle aus. Immer wieder kommt es dabei zu Krawallen und teils heftigen, gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. Die Proteste hatten vor zwei Wochen in den Vororten von Paris begonnen und sich danach auf das ganze Land ausgeweitet. Die Demonstranten klagen über unhaltbare Zustände an den Schulen, die von Wasserschäden bis hin zu Rattenplagen reichen. Sie fordern unter anderem, dass fehlende Lehrkräfte nachbesetzt und die langen Schultage von 8 bis 18 Uhr hinterfragt werden. Nun wird eine Szene des Bürgermeisters von Saint-Denis nun zu einer Art viralem Sinnbild der Eskalation.

Szene geht viral: Bürgermeister zwischen Polizei und Schülern
09:52 Uhr

Ärztin von Königin Camilla tot aufgefunden

Ein mutmaßliches Verbrechen erschüttert die englische Gemeinde Dersingham: Am Sonntagmorgen wurde dort übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge die Ärztin Hannah Cain tot auf ihrem Grundstück aufgefunden. Die 45-Jährige arbeitete unter anderem auch mit dem britischen Königshaus zusammen, deren Sitz Sandringham in unmittelbarer Nähe liegt. Demnach sei Cain, die ihren Beruf unter dem Namen Hannah Terry ausgeübt hat, für Royals wie Königin Camilla zuständig gewesen sein. Als Tatverdächtiger wurde ihr Ehemann Mark Cain festgenommen. Ihm wird Mord vorgeworfen. Wie die "Sun" berichtet, wurden sowohl Camilla als auch König Charles über den Tod der Ärztin informiert. Hannah Cain hinterlässt drei kleine Kinder.

Ärztin von Königin Camilla tot aufgefunden
09:18 Uhr

Nicole Scherzinger zeigt Verbrennungen an ihrem Bein

Wer sich selbst schon mal an einem heißen Gegenstand oder mit einer heißen Flüssigkeit verbrannt hat, weiß, wie sehr das weh tut und wie lange es dauert, bis die Haut wieder verheilt ist: Vergangene Woche zog sich Nicole Scherzinger kurz vor einem Auftritt mit den Pussycat Dolls in Düsseldorf schwere Verbrennungen zu. Jetzt zeigt die Sängerin erstmals, wie deutlich die Verletzungen noch immer zu sehen sind. Auf Instagram veröffentlichte Scherzinger mehrere Fotos ihres verletzten Beins. Auf den Aufnahmen sind großflächige Rötungen, Blasen und verkrustete Stellen zu sehen. Dazu stellte sie Bilder von sich im Bühnenoutfit gegenüber. "Was sie sehen und was sie nicht sehen", schrieb sie dazu.

Die Verletzung hatte sich Scherzinger am 26. September zugezogen. Rund eine Stunde vor dem Auftritt der Pussycat Dolls in Düsseldorf sei ihr kochendes Wasser über das Bein gelaufen. Trotzdem stand sie wenig später auf der Bühne. "Nichts wie kochendes Wasser eine Stunde vor dem Auftritt auf dem Bein", schrieb sie damals in einer Instagram-Story. "Aber die Show muss weitergehen."

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Eines der Bilder, das Nicole Scherzinger auf Instagram veröffentlichte. (Foto: Nicole Scherzinger/Instagram)
Nicole Scherzinger zeigt Verbrennungen an ihrem Bein
08:59 Uhr

Grünen-Chef Banaszak sieht "schleichende Normalisierung der rechtsextremen Landnahme"

"Aber unsere Angst bekommen sie nicht und unseren Fatalismus und unsere Resignation auch nicht, sondern unseren demokratischen Widerstand: furchtlos und unerschrocken." Der Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, sieht in der Wahl des AfD-Abgeordneten Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt eine Normalisierung des Rechtsextremismus und ein Vorzeichen für die Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten. "Das erste Mal seit 1945 ist ein Abgeordneter einer rechtsextremen Partei an die Spitze eines deutschen Parlaments gewählt worden", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Das ist nicht normal, und das darf auch nicht bagatellisiert werden. Es ist eine schleichende Normalisierung der rechtsextremen Landnahme, die wir hier wieder mal erleben - und das nicht nur, wie angekündigt, durch die Abgeordneten des BSW. Offenbar können auch einige Abgeordnete der anderen Fraktionen zwischen der Demokratie und der Bedrohung der Demokratie nicht unterscheiden."

Grünen-Chef Banaszak sieht "schleichende Normalisierung der rechtsextremen Landnahme"
08:35 Uhr

Shakira und Ex-Partner Piqué streiten vor Gericht

Sie waren einst das Traumpaar der Pop- und Sportwelt: Shakira und Gerard Piqué. Ihre Trennung im Juni 2022 schlug ein wie eine Bombe, Fremdgehgerüchte inklusive. Nun sind der Popstar und der ehemalige spanische Fußballer erstmals in einem Prozess um die Besuchsregelungen für ihre beiden Kinder vor Gericht erschienen. Die Sängerin will die Zahl der Transatlantikflüge ihrer zwei Söhne zwischen Miami in den USA, wo sie mit den Kindern lebt, und Barcelona in Spanien, wo Piqué wohnt, reduzieren, wie ihr Anwaltsteam mitteilte.

Shakira begründet die geforderte Reduzierung der Reisen ihrer Kinder den Angaben zufolge damit, dass häufiges Reisen das emotionale, körperliche und schulische Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigen könnte. Nach ihrem Vorschlag soll Piqué während kürzerer Schulferien nach Miami reisen, sodass die Kinder mehr Zeit in ihrem gewohnten Umfeld verbringen und ihre Routinen beibehalten können. Damit solle nicht die Zeit verringert werden, die die Kinder mit ihrem Vater verbringen, erklärten ihre Anwälte. Die 49-jährige Shakira und der 39-jährige frühere Abwehrspieler des FC Barcelona waren im Jahr 2011 zusammengekommen. Nach ihrer Trennung zog die aus Kolumbien stammende Sängerin mit den beiden gemeinsamen Söhnen nach Miami. Piqué blieb in Barcelona, verbringt aber jeden Monat und in den Schulferien Zeit mit den Kindern.

Shakira und Ex-Partner Piqué streiten vor Gericht
08:04 Uhr

"L.A. zerstören"? Trump will es nicht so gemeint haben

Zu Wochenbeginn sorgt US-Präsident Donald Trump mit Äußerungen zu möglichen Angriffen des Iran auf die US-Metropolen Los Angeles und San Diego für Empörung und Irritation. "Sollen sie doch Los Angeles auslöschen, sollen sie doch San Diego auslöschen", sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung. Dies sei "ein sehr kleiner Preis". Die oppositionellen Demokraten, die den Bundesstaat Kalifornien regieren, in dem Los Angeles und San Diego liegen, warfen dem Republikaner daraufhin vor, Teheran zu einem Angriff auf die beiden Städte zu ermutigen.

Doch jetzt wiegelt das Weiße Haus ab: Trump habe das alles gar nicht so gemeint. Vielmehr habe der US-Präsident über die vom Iran ausgehende Bedrohung gesprochen. "Er stellte eindeutig klar, dass US-Städte bedroht worden wären, wenn ein atomar bewaffneter Iran nicht gestoppt worden wäre", erklärte Kommunikationschef Steven Cheung auf X. Und das Weiße Haus betonte auf X: "Er sagte, die USA kämpfen dafür, den Iran daran zu hindern, überhaupt die Fähigkeit zu haben, Los Angeles und San Diego mit einer Atomwaffe auszuschalten - was sie tun würden, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten."

"L.A. zerstören"? Trump will es nicht so gemeint haben
07:32 Uhr

Erste Militärhinrichtung seit über 60 Jahren im Dezember geplant

Die von Präsident Donald Trump genehmigte Hinrichtung eines früheren Psychiaters des US-Heeres, der 2009 ein Massaker auf einem Militärstützpunkt verübte, ist für Anfang Dezember angesetzt. Nidal Hasan solle durch ein Erschießungskommando auf der Militärbasis Fort Hood im Bundesstaat Texas hingerichtet werden, teilte der kommissarische Staatssekretär des US-Heeres, Adam Telle, auf der Plattform X mit.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre es laut US-Medien die erste Militärhinrichtung in den USA seit mehr als 60 Jahren. Hasan hatte auf der Militärbasis Fort Hood 13 Menschen getötet und 32 verletzt. Pentagon-Sprecher Sean Parnell hatte bereits am Montag (Ortszeit) auf X mitgeteilt, dass US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die Hinrichtung empfohlen und Trump sie genehmigt habe. US-Militärangehörige können laut "New York Times" nur dann hingerichtet werden, wenn der Präsident das Todesurteil bestätigt. Zuletzt habe das US-Militär im Jahr 1961 einen Armeeangehörigen hingerichtet, der für die Vergewaltigung und den versuchten Mord an einer Elfjährigen während seines Einsatzes in Österreich zum Tode verurteilt worden war.

Erste Militärhinrichtung seit über 60 Jahren im Dezember geplant
06:57 Uhr

Kind fällt in Berlin aus drittem Stock - Passant packt zu

Ein Mann bemerkt in Berlin-Neukölln einen Jungen am geöffneten Fenster im dritten Stock einer Unterkunft für Wohnungslose. Vorsorglich stellt er sich darunter - und kann das Kind so auffangen, als es schließlich abstürzt. In dem Zimmer entdeckt die Polizei weitere Kinder.

Kind fällt in Berlin aus drittem Stock - Passant packt zu
06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

drei Jahre ist es her, dass die Hamas und weitere islamistische Verbündete Israel überfielen und 1221 Menschen töteten sowie 251 Opfer als Geiseln in den Gazastreifen verschleppten. In ganz Israel wird heute der Opfer gedacht. Am Gedenkort des Nova-Musikfestivals nahe des Kibbuz Reim im Süden des Landes hielten die Anwesenden um genau 06.29 Uhr, dem Beginn der brutalen Massaker vor drei Jahren, eine Schweigeminute ab und neigten inmitten der Porträts ihrer getöteten Familienangehörigen und Freunde ihre Köpfe.

Mit Gedenkveranstaltungen und einem Gottesdienst wird auch in Berlin an den Terrorangriff auf Israel erinnert. Beim zentralen Gedenken sprechen ab 15 Uhr der israelische Botschafter Ron Prosor und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Diese Themen stehen heute ebenfalls auf der Agenda:

  • Zum ersten Mal seit gut drei Monaten kommen die Spitzen von Union und SPD zu einer Sitzung des Koalitionsausschusses zusammen, um über den weiteren Reformkurs zu beraten. Konkrete inhaltliche Beschlüsse zu umstrittenen Vorhaben werden nicht erwartet, aber möglicherweise ein Zeitplan für die Umsetzung.

  • Der unter Spionageverdacht stehende Ex-BND-Präsident August Hanning soll in Karlsruhe einem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Dieser werde den Haftbefehl verkünden und über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden, teilte die Bundesanwaltschaft als oberste Anklagebehörde in Deutschland mit.

  • In Stockholm werden die diesjährigen Chemie-Nobelpreisträger verkündet. Frühestens um 11.45 Uhr wird die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften (KVA) bekannt geben, wem sie die prestigeträchtige Auszeichnung in diesem Jahr zuspricht.

  • Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird ab 15 Uhr eine Entscheidung zum nationalen Luftreinhalteprogramm verkünden.

  • Im Bundestag stellt sich gegen 14 Uhr Wirtschaftsministerin Katherina Reiche Fragen der Abgeordneten.

  • Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gehen die Bemühungen um die Bildung einer Regierung weiter.

  • Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche stellt um 9 Uhr auf einem Kapitalmarkttag seine Strategie für die kommenden Jahre vor.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist an auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach Paris.

  • Vorstellung einer Studie zur Sicherheit von künstlicher Intelligenz in der deutschen Wirtschaft um 10 Uhr in Berlin.

  • In Ludwigsburg beginnen um 14 Uhr die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:25 Uhr

Russischer Geschäftsmann: Trumps Sohn hat Kosten für Hochzeitsfeier beglichen

Dieser Vorgang hatte offenbar sogar für Donald Trump ein Geschmäckle: Der russische Geschäftsmann Umar Kremlew finanzierte Feierlichkeiten nach der Hochzeit seiner "lieben Freunde" Donald Trump Jr. und Bettina Trump in Höhe von Hunderttausenden Dollar. Nun bestätigte Kremlew, dass der älteste Sohn von US-Präsident Trump ihm die Kosten zurückerstattet hat. "Er hat das Geld zurückgezahlt, das ich für das Geschenk ausgegeben habe." Er betonte zugleich, er sehe keinen Grund, warum das Geld überhaupt habe zurückgezahlt werden müssen. Kremlew verglich die Übernahme der Kosten der Hochzeitsfeierlichkeiten damit, Freunde in sein Landhaus einzuladen. Es wäre "lächerlich", hinterher eine Rückzahlung zu verlangen. "Warum können wir nicht befreundet sein", fragte der russische Geschäftsmann. "Wir sind einfach Freunde."

US-Präsident Trump hatte bereits zuvor erklärt, dass sein Sohn das Geld an den russischen Geschäftsmann für die Feierlichkeiten auf den Bahamas zurückgezahlt habe. Zugleich betonte er, die Vorgänge seien "völlig erlaubt" gewesen. Es sei "sehr verbreitet", dass Freunde Hochzeitspartys finanzierten. So so. Kremlew ist der Präsident des Internationalen Boxverbandes IBA, zu dem das Internationale Olympische Komitee die Beziehungen abgebrochen hatte. Laut einer Mitteilung der IBA verlieh der russische Präsident Wladimir Putin Kremlew im April 2026 den "Orden der Freundschaft". Auf der IBA-Website waren zudem Fotos von Donald Trump Jr. zu sehen, wie er im September 2025 gemeinsam mit Kremlew bei einer Veranstaltung in Istanbul auf der Bühne stand.

Russischer Geschäftsmann: Trumps Sohn hat Kosten für Hochzeitsfeier beglichen
05:57 Uhr

Oscar-Preisträgerin Eva Marie Saint in stolzem Alter gestorben

Die US-Schauspielerin Eva Marie Saint, die gleich mit ihrer ersten Filmrolle in dem Drama "Die Faust im Nacken" einen Oscar gewann, ist tot. Sie starb im Alter von 102 Jahren in ihrem Haus in Los Angeles eines natürlichen Todes, wie ihr Sprecher Jeff Sanderson mitteilte. Ihre Familie sei an ihrer Seite gewesen, hieß es weiter. Die Schauspielerin, die ihre Karriere mit Theaterauftritten und Fernsehrollen begann, hatte ihren ersten Filmauftritt in den 1950er Jahren an der Seite von Marlon Brando in dem berühmten Hollywood-Drama "On the Waterfront" ("Die Faust im Nacken") unter der Regie von Elia Kazan. Der Film gewann 1955 acht Oscar-Trophäen, darunter als bester Film, für Regie, Hauptdarsteller Brando und Nebendarstellerin Saint.

1959 glänzte sie an der Seite von Cary Grant in dem Hitchcock-Thriller "North by Northwest" ("Der unsichtbare Dritte"). In ihrer langen Hollywood-Laufbahn stand die Schauspielerin unter anderem mit Stars wie Montgomery Clift, Henry Fonda, Paul Newman, Gregory Peck, Richard Burton, Warren Beatty und Burt Lancaster vor der Kamera.

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Eva Marie Saint und Jeffrey Hayden im Jahr 1957: Die Schauspielerin und der Regisseur heirateten 1951. Sie hatten zwei Kinder und waren 65 Jahre bis zu Haydens Tod im Jahr 2016 zusammen. (Foto: AP Photo/Harold P. Matosian)
Oscar-Preisträgerin Eva Marie Saint in stolzem Alter gestorben