Der Tag
6. Oktober 2026
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22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 06. Oktober 2026

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Generalprobe für das diesjährige Festival of Lights" in Berlin-Mitte. (Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" schließt für heute. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion ans Herz legen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Auf Wiedersehen!

Das war Dienstag, der 06. Oktober 2026
22:10 Uhr

"Unter uns"-Star Marie Zielcke lässt die Hüllen fallen

Seit vergangenem April spielt Marie Zielcke in der RTL-Serie "Unter uns" die Anna Weigel. Nun ist die Schauspielerin der Coverstar der November-Ausgabe des "Playboy".

Bei ihrer Premiere im Magazin zeigt sich die 47-Jährige jetzt so freizügig wie nie zuvor - und versteht das ausdrücklich als Statement gegen den Perfektions- und Jugendwahn, der ihr in der Schauspielbranche und auch abseits davon ständig begegne.

"Ich liebe mich und ich liebe meinen Körper. Aber als Frau und vor allem auch als Schauspielerin wird man jeden Tag verglichen", sagt Zielcke dem "Playboy". Bereits seit sie 15 ist, arbeitet sie als Schauspielerin auf der Theaterbühne sowie in Film und Fernsehen. Die Abwertung von Körpern, "die nicht ins Schema F passen", habe sie dabei in jeder Altersstufe zu spüren bekommen.

"Unter uns"-Star Marie Zielcke lässt die Hüllen fallen
21:19 Uhr

Prominente von CDU, Grünen und SPD warnen vor Rot-Rot-Grün in Berlin

Aus der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus geht die Linke als stärkste Kraft hervor. Kommt es nun zu einer Koalition mit Grünen und der SPD in der Hauptstadt? Dutzende Menschen aus Politik und Zivilgesellschaft warnen in einem "Berliner Appell für Verantwortung" vor einem solchen Bündnis.

Unter den rund 80 Erstunterzeichnern sind prominente Stimmen, darunter der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und der einstige Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU). 

"Es muss nach einer Regierungsmehrheit gesucht werden, die die Interessen möglichst breiter Teile der Gesellschaft abbildet und die gemeinsame Grundüberzeugungen zu Rechtsstaat und Demokratie hat. Das sehen wir bei einer rot-grün-roten Regierung nicht gegeben", heißt es in dem Appell.

"Wir befürchten, dass eine Regierung unter Führung der Berliner Linken ein Klima erzeugt, in dem nicht mehr die Sicherheit von Jüdinnen und Juden in Berlin garantiert werden kann."

Prominente von CDU, Grünen und SPD warnen vor Rot-Rot-Grün in Berlin
20:29 Uhr

Michael Douglas spricht über vergangene Ehekrise

Mehr als zehn Jahre waren Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones verheiratet, als sie 2013 beschlossen, vorerst getrennt zu leben. In seiner Autobiografie "One Helluva Ride", die gerade erschienen ist, beschreibt der Schauspieler nun, wie es zu dieser Ehekrise kam.

Nach einem Urlaub hätten die beiden ein ernstes Gespräch geführt, zitiert das US-Magazin "Entertainment Weekly" aus dem Buch. "Wir hatten gerade eine Phase hinter uns, in der viele Herausforderungen gleichzeitig auf uns einprasselten", schreibt Douglas demnach. Also habe sich das Paar für eine Auszeit entschieden.

Douglas zog daraufhin aus dem gemeinsamen Zuhause aus und mietete eine Unterkunft in der Nähe, um nah bei den Kindern zu bleiben. Am Ende habe der Nachwuchs das Paar wieder zusammengebracht.

Bei Schulveranstaltungen, beim Bringen und Abholen und bei Freizeitaktivitäten der Kinder hätten sich die beiden häufiger gesehen und dabei gemerkt, wie sehr sie einander vermissten. "Die Zeit getrennt hat geholfen, den Funken neu zu entfachen, der uns einst zusammengebracht hat."

Michael Douglas spricht über vergangene Ehekrise
20:03 Uhr

 Ex-BND-Chef Hanning soll Analyse für Aserbaidschan erstellt haben

Der unter Spionageverdacht festgenommene frühere BND-Präsident August Hanning soll einem Medienbericht zufolge eine Analyse für den Geheimdienst von Aserbaidschan erstellt haben. Wie der "Spiegel" berichtete, gehen Ermittler dem Verdacht nach, dass Hanning mit einem Agenten der Kaukasusrepublik Aserbaidschan in Verbindung stand.

Hanning soll nach Angaben der Bundesanwaltschaft von D. geheime Informationen bekommen und daraus eine Analyse für einen ausländischen Geheimdienst erstellt haben. Um welchen Staat es sich dabei handelte, teilte die Anklagebehörde aber nicht mit.

Laut "Spiegel" handelte es sich bei dem mutmaßlichen Auftraggeber Hannings um einen aserbaidschanischen Geheimdienstmann. Ob die vom Ex-BND-Chef erstellte Analyse den Adressaten tatsächlich erreichte, ist demnach Gegenstand laufender Ermittlungen.

 Ex-BND-Chef Hanning soll Analyse für Aserbaidschan erstellt haben
19:37 Uhr

Frankreich testet neue Atomrakete

Ein Raketentest als Machtdemonstration: Frankreich hat vor der Küste der Bretagne seine modernisierte Atomrakete M51.3 getestet. Präsident Macron betont anschließend die Stärke der französischen Abschreckung - und schickt klare Worte nach Russland.

Frankreich testet neue Atomrakete
19:00 Uhr

Lufthansa-Passagier randaliert während Flug und macht sich an Tür zu schaffen

Turbulenzen der etwas anderen Art: Während eines Lufthansa-Fluges vom kolumbianischen Bogotá nach Frankfurt ist ein Passagier mit aggressivem Verhalten aufgefallen.

Nach Angaben der Frankfurter Polizei soll der 33-Jährige randaliert und unter anderem mehrfach an der Flugzeugtür gerüttelt haben. Die Aufforderung des Flugpersonals, das zu unterlassen, soll er ignoriert haben. Bordpersonal und zwei Passagiere hätten das Verhalten schließlich unterbunden. 

Nach der Landung sei der Mann festgenommen und aufgrund seines Zustandes in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden. Gegen ihn wurde den Angaben zufolge zudem ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingeleitet.

Lufthansa-Passagier randaliert während Flug und macht sich an Tür zu schaffen
18:10 Uhr

Gemeinde in Hessen setzt Kopfgeld auf Waschbären aus

Waschbären plündern Gärten, nisten sich in Wohnungen ein und bedrängen heimische Tierarten. Die hessische Gemeinde Selters greift deshalb zu einer drastischen Maßnahme und lobt eine Prämie aus. Tierschützer schlagen eine ganz andere Lösung vor.

Gemeinde in Hessen setzt Kopfgeld auf Waschbären aus
17:31 Uhr

Nackte Trump-Statue ziert EU-Parlament

Erst lag ein orangefarbenes Tuch über der Skulptur, nun ist zu sehen, was darunter steckt: Im Trubel des Europaparlaments steht nun ein nackter, vergoldeter Donald Trump. Der dänische Künstler Jens Galschiøt stellt in Straßburg seine satirische Skulptur "Orange Plague" (Orangefarbene Plage) aus, auch als "King of Injustice" (König der Ungerechtigkeit) bezeichnet. 

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Künstler Galschiøt bezeichnet Trump als eines der größten Hindernisse für die Lösung des Klimawandels. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Figur zeigt den US-Präsidenten nackt auf den Schultern eines Mannes. In der Hand hält er einen überlangen Golfschläger. Mit Sockel ist die Statue rund 2,5 Meter hoch und den Angaben zufolge mit 23-karätigem Gold überzogen.

Die Skulptur soll noch bis einschließlich Donnerstag im Parlament ausgestellt werden.

Nackte Trump-Statue ziert EU-Parlament
16:39 Uhr

CDU in Sachsen-Anhalt rätselt über Stimmen für AfD-Kandidaten

Mit vier Stimmen mehr als erwartet ist der AfD-Politiker Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden. Noch-Ministerpräsident Schulze zeigt sich überrascht.

Es sei eine geheime Wahl und daher nicht nachvollziehbar, woher die Stimmen gekommen seien, sagte Schulze. Die Fraktionsspitze der CDU hatte den insgesamt 15 Abgeordneten empfohlen, sich bei der Wahl des Landtagspräsidenten zu enthalten. 

Am Morgen sei klar gewesen, dass aber nicht alle der Empfehlung nachgehen wollten. Einige hätten angedeutet, mit "Nein" stimmen zu wollen, sagte Schulze. "Es war aber keiner dabei von uns, der gesagt hat, dass er mit 'Ja' abstimmt", betonte der Noch-Ministerpräsident.

Rausch wurde bei 82 abgegebenen Stimmen mit 48 Ja-, 29 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gewählt. Vor der Wahl hatte lediglich das BSW erklärt, für den AfD-Kandidaten zu stimmen. Zusammen mit der AfD wären das 44 Stimmen gewesen. 

CDU in Sachsen-Anhalt rätselt über Stimmen für AfD-Kandidaten
15:57 Uhr

Chaoten bringen Boot mit Kindern zum Kentern

An der Ostküste Australiens pflügen zwei Teenager auf ihren Jetskis so rücksichtslos durchs Wasser, dass ein Boot mit zwei 10- und 14-jährigen Jungen kentert. Die Insassen des Boots bleiben unbeschadet, den Teenagern auf den Jetskis drohen trotzdem Strafen. 

Chaoten bringen Boot mit Kindern zum Kentern
15:15 Uhr

22 verletzte Polizisten bei Schulprotesten in Lüttich

Seit mehreren Tagen demonstrieren Schüler in Frankreich gegen schlecht ausgestattete Schulen. Doch auch im französischsprachigen Teil des Nachbarlands Belgien gehen junge Menschen auf die Straße. Auch dort kommt es zu Ausschreitungen.

In Lüttich seien am Montag 22 Polizeibeamte leicht verletzt worden, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Teilnehmer hätten die Polizei etwa mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen. 

Den Berichten zufolge kam es zu Straßenblockaden, kleinen Bränden und eingeschlagenen Fensterscheiben. Gegen die Demonstranten seien ein Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt worden.

Den Angaben nach versammelten sich mehr als tausend Demonstrantinnen und Demonstranten, um ihren Unmut über das Schulsystem auszudrücken. 

22 verletzte Polizisten bei Schulprotesten in Lüttich
15:00 Uhr

Paramount schließt Warner-Übernahme ab

Der Unterhaltungskonzern Paramount hat die Übernahme des Hollywood-Konkurrenten Warner Brothers abgeschlossen. Die Aktie des neuen Dachkonzerns Skydance soll ab heute an der New Yorker Börse gehandelt werden, wie das Unternehmen mitteilt. Zu Warner gehört auch das US-Nachrichtenmedium CNN.

Paramount schließt Warner-Übernahme ab
14:38 Uhr

Historikerin sieht Menschheit auf des Messers Schneide

"Wenn die Menschheit vor dem Maschinenstaat kapituliert, verlieren wir nicht nur unsere Freiheit, sondern auch unseren Verstand." Die US-Historikerin Jill Lepore sieht die Menschheit "auf des Messers Schneide der Geschichte". Die Menschheit müsse sich entscheiden, ob sie zulasse, "dass Maschinen das Lesen und Schreiben und sogar des Denkens für uns übernehmen", sagte die US-amerikanische Historikerin und Autorin zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse.

Künstliche Intelligenz bedrohe die Kunst und das Schreiben, die Freiheit des Denkens, die demokratischen Gesellschaften und - wie die Tech-Unternehmen selbst warnen - sogar die Menschheit selbst, sagte die Harvard-Professorin in ihrer Rede auf der Pressekonferenz kurz vor der Eröffnung. "Die Summe des menschlichen Wissens, die in den Büchern dieser Welt steckt, wurde komplett verschluckt", sagte Lepore. "Wir müssen uns fragen, wie viel von dem, was die Menschheit erreicht hat, schon verloren ist - vielleicht nicht verloren, sondern aufgegeben."

Historikerin sieht Menschheit auf des Messers Schneide
14:18 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine geschätzte Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:54 Uhr

Früherer Stasi-Offizier und AfD-Politiker kommt mit "Preußischer Allgemeiner" in den Landtag

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Frank-Ronald Bischoff im Landtag - vor ihm auf dem Tisch eine Ausgabe der "Preußischen Allgemeinen". (Foto: dpa)

Provokation ist in den Reihen der AfD kein Fremdwort. Während Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit einer Tasse mit dem Aufdruck "Linke Tränen" bei der ersten Sitzung des neuen Landtags in Sachsen-Anhalt erschienen ist, hat sein Parteikollege eine Zeitung im Gepäck: Frank-Ronald Bischoff platzierte die aktuelle Ausgabe der "Preußischen Allgemeine" auf seinem Tisch. Die Zeitung ist hervorgegangen aus der Vertriebenenzeitung "Das Ostpreußenblatt", die Redaktion fühlt sich nach eigenen Angaben "dem traditionellen preußischen Wertekanon verpflichtet".

Thema der Woche der aktuellen Ausgabe ist "der Triumph der AfD in den östlichen Bundesländern". Dieser spiegele die mitteldeutsche Identität wider, die den Niedergang eines Staatssystems erlebt hat und die politischen Kontinuitäten des Westens infrage stellt, heißt es im Teaser. An der Landtagskandidatur des 78-jährigen Bischoff gab es in den vergangenen Monaten Kritik. Er war von 1977 bis 1989 als Stasi-Offizier "im besonderen Einsatz", wie er 2017 öffentlich eingeräumt hatte.

Früherer Stasi-Offizier und AfD-Politiker kommt mit "Preußischer Allgemeiner" in den Landtag
13:23 Uhr

Papst-Stollen wurde per Dienstauto von Dresden nach Rom chauffiert

Ungewöhnlicher und vermutlich teurer Aufwand für ein Gebäck: Der Christstollen aus dem Erzgebirge für Papst Leo XIV. ist extra per Dienstwagen von Dresden nach Rom chauffiert worden. Das etwa vier Kilogramm schwere Gebäck sei für den Flug zu zerbrechlich gewesen, wie die sächsische Staatskanzlei mitteilte. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte Ende September das besondere Gastgeschenk zur Privataudienz in den Vatikan mitgebracht. Das Gebäck sei für die Mitnahme in der Kabine zu groß und für den Gepäckraum im Flugzeug zu zerbrechlich gewesen, hieß es aus der Staatskanzlei weiter. Der Stollen sollte schließlich nicht als Konfekt ankommen. In dem Dienstwagen wurden weitere Gastgeschenke und Unterlagen transportiert. Zu den Kosten wurden keine Angaben gemacht. Auch ist nicht überliefert, ob der Pontifex den Stollen bereits gegessen und wie er ihm geschmeckt hat.

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Papst Leo XIV. schüttelt Michael Kretschmer die Hand. Vor ihnen auf dem Tisch: der stattliche, aber fragile Christstollen. (Foto: dpa)
Papst-Stollen wurde per Dienstauto von Dresden nach Rom chauffiert
12:52 Uhr

Augenzeugin filmt, wie Wanderer an Berg in Tatra herunterrutschen

Schnee und Eis machen das Tatra-Gebirge in Polen gefährlich für Wanderer. Zufällige Aufnahmen zeigen, wie zwei Männer einen Hang hinabstürzen. Die Bergwacht rückt mit einem Helikopter an: Beide Wanderer kommen mit leichten Verletzungen davon.

Augenzeugin filmt, wie Wanderer an Berg in Tatra herunterrutschen
12:40 Uhr

Bundesweit erster AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt gewählt

Jetzt ist es amtlich: Erstmals in Deutschland stellt die AfD einen Landtagspräsidenten. Das Landesparlament von Sachsen-Anhalt hat den 35 Jahre alten Tobias Rausch im ersten Wahlgang in das höchste Amt des Landes gewählt.

Bundesweit erster AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt gewählt
12:07 Uhr

Masern: US-Bundesstaat ruft Notstand aus

New York zieht die Notbremse: Wegen steigender Zahlen von Maserninfektionen in ländlichen Gebieten des US-Bundesstaates hat Gouverneurin Kathy Hochul den Notstand ausgerufen. Dies ermögliche dem Bundesstaat, schneller auf den Ausbruch zu reagieren und gestatte medizinischem Fachpersonal, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um mehr Einwohner New Yorks bei Bedarf impfen und testen zu lassen, hieß es in einer Mitteilung. Unter anderem kann mit dieser Exekutivorder der Kreis derjenigen ausgeweitet werden, die eine Impfung verabreichen dürfen, etwa auf Rettungskräfte und Apotheker. "Niemand sollte durch eine durch Impfung vermeidbare Krankheit schwer erkranken oder sterben", sagte Hochul. "Deshalb habe ich Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der medizinischen Fachkräfte zu erhöhen, die Impfungen und Tests durchführen können."

Bis 3. Oktober wurden der Mitteilung zufolge seit Jahresbeginn insgesamt 108 Masernfälle im Bundesstaat New York verzeichnet - sieben davon in der Millionenstadt New York City und 101 im übrigen Gebiet. Zugleich steigen USA-weit und auch global die Fallzahlen, wie es weiter heißt. Der von US-Präsident Donald Trump ernannte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. steht schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Er hatte immer wieder Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Impfungen geäußert.

Masern: US-Bundesstaat ruft Notstand aus
11:54 Uhr

Physik-Nobelpreis an Geisterteilchen-Forscher aus den USA

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den belgisch-amerikanischen Teilchenforscher Francis Halzen für entscheidende Beiträge zum Neutrino-Observatorium "IceCube" und zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit. Halzen erkannte demnach, dass sich das Eis am Südpol zur Verfolgung von Teilchen nutzen lässt, die als Neutrinos bekannt sind. Seine Vision und seine wissenschaftliche Führungsrolle seien von grundlegender Bedeutung für "IceCube" gewesen - ein Kubikkilometer Eis, der mit Sensoren ausgestattet ist. Mit dem Observatorium können Forscher Neutrinos aus extrem energiereichen Prozessen im fernen Universum erfassen.

Neutrinos - auch Geisterteilchen genannt - zählen zu den geheimnisvollsten Elementarteilchen. Sie besitzen keine elektrische Ladung und fast keine Masse und reagieren nur sehr schwach mit normaler Materie. Daher ist der Nachweis äußerst schwierig. Ein Neutrino sei ein geisterhafter Bote aus dem Weltraum, sagte der Vorsitzende des Physik-Nobelkomitees, Mark Pearce.

Physik-Nobelpreis an Geisterteilchen-Forscher aus den USA
11:44 Uhr

Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten: Protest vor Magdeburger Landtag

Schon vor Beginn der konstituierenden Landtagssitzung in Sachsen-Anhalt, die momentan läuft, haben Hunderte Menschen vor dem Parlament in Magdeburg demonstriert. Seit dem frühen Morgen kamen die Menschen auf dem Domplatz zusammen. Sie lasen unter anderem laut aus dem Grundgesetz vor. Der Protest richtet sich vor allem gegen die voraussichtliche Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten. Die vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestufte Partei könnte mit ihrem Kandidaten Tobias Rausch erstmals in Deutschland einen Landtagspräsidenten stellen. Der Landtagspräsident ist der oberste Repräsentant des Parlaments und damit auch des Bundeslandes. Er leitet unter anderem die Sitzungen des Landtags und ist zudem Chef der Landtagsverwaltung.

Zu den Demonstranten auf dem Platz vor dem Landtag mischten sich auch mehrere AfD-Politiker, darunter Co-Fraktionschef Ulrich Siegmund, der sich im Dezember zum Ministerpräsidenten lassen will. Der Auftritt der AfD-Politiker wurde von Pfiffen begleitet.

Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten: Protest vor Magdeburger Landtag
11:04 Uhr

"Größter Fehler meiner Karriere": Republikanischer Senator bereut Wahl von Hegseth und Kennedy

Er hat nichts zu verlieren: Der republikanische Senator für North Carolina, Thom Tillis, stellt sich nicht zur Wiederwahl. In einem neuen Buch resümiert er daher ganz ungefiltert seine Erfahrungen der vergangenen Monate in Washington. Dass er der Nominierung von Pete Hegseth als Verteidigungsminister und der von Robert F. Kennedy Jr. als Gesundheitsminister zum Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit zugestimmt hat, bezeichnet Tillis inzwischen als "größten Fehler meiner Karriere". Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf das Buch "How to Lose Friends and Antagonize Presidents" (etwa: Wie man Freunde verliert und Präsidenten gegen sich aufbringt) berichtet, verteidigt der 66-Jährige seine damalige Entscheidung, nicht "die einsame Stimme in der Wildnis" zu sein, die Trumps Nominierte an der Bestätigung hindert.

Tillis macht demnach jedoch deutlich, dass er den Vorwürfen über Hegseths turbulenten Führungsstil, seinen Umgang mit Frauen und seinen exzessiven Alkoholkonsum schon immer skeptisch gegenüberstand. Hegseth bestritt alle Vorwürfe. "Ich weiß mit Sicherheit, dass es andere wie mich gibt", schreibt Tillis, "Republikaner, die bereit waren, den frühen Forderungen des Trump-Teams zuzustimmen, egal wie lächerlich sie waren, weil sie glaubten, dass es das Ende ihrer politischen Karriere bedeuten würde, wenn sie nicht kooperierten." Diese würden nun sehen, "dass die Dinge viel zu weit gegangen sind". Bei den anstehenden Kongresswahlen erwartet er für die Republikaner ein "Blutbad".

"Größter Fehler meiner Karriere": Republikanischer Senator bereut Wahl von Hegseth und Kennedy
10:29 Uhr

Tödlicher Unfall in Hessen: Mann auf Autobahn überfahren

Auf einer Autobahn in Hessen ist ein 65-jähriger Mann überfahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in Wiesbaden berichtete, hatte der Mann zuvor in der Nacht nach einem Unfall auf der A3 kurz vor der Anschlussstelle Limburg-Süd sein Auto verlassen. Der Fahrer eines nachfolgenden Wagens erkannte das quer stehende Fahrzeug des 65-Jährigen zu spät und stieß mit diesem zusammen. Dabei wurde der 65-Jährige überfahren. Dieser war mit seinem Wagen zuvor auf einen Kleintransporter geprallt und hatte sich auf den Fahrstreifen quergestellt, weshalb er überhaupt aus seinem Auto gestiegen war.

Die beiden Insassen des Kleintransporters blieben unverletzt. Vier Mitfahrende des anderen, in den Unfall verwickelten Autos wurden leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht. Wegen der Spurensicherung und der Bergungsarbeiten war das Teilstück der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg Süd für sechs Stunden voll gesperrt.

Tödlicher Unfall in Hessen: Mann auf Autobahn überfahren
10:13 Uhr

Ex-BND-Präsident Hanning wegen Spionageverdacht festgenommen

Der ehemalige BND-Präsident August Hanning ist am Morgen unter Spionageverdacht festgenommen worden. Außer Hanning wurde demnach ein ehemaliger enger Mitarbeiter von ihm festgenommen.

Ex-BND-Präsident Hanning wegen Spionageverdacht festgenommen
09:55 Uhr

Sorgerechtsstreit von Halle Berry und Ex eskaliert weiter

Das familiäre Drama geht weiter: Halle Berry will vor Gericht die ursprüngliche Sorgerechtsregelung für ihren Sohn Maceo wiederherstellen lassen. Wie US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichten, die dem Magazin "People" vorliegen, beantragt die Schauspielerin die Rückkehr zum 50:50-Modell, das sie und ihr Ex-Mann Olivier Martinez im Zuge ihrer Scheidung vereinbart hatten. Damit hätte sie bei strittigen Erziehungsfragen wieder das letzte Wort.

Der Antrag folgt auf einen drastischen Schritt von Martinez. Der französische Schauspieler hatte in der vergangenen Woche eine einstweilige Verfügung gegen Berry erwirkt. Er wirft ihr vor, Maceo, der am Montag 13 Jahre alt wurde, körperlich misshandelt zu haben. Der Junge soll ihn angerufen und erzählt haben, seine Mutter habe ihn angegriffen und in den Würgegriff genommen. Nun dreht Berry den Spieß um. Sie beschuldigt Martinez, den gemeinsamen Sohn gegen sie aufzubringen. Maceo gebe die Sicht seines Vaters auf private Gespräche der Eltern wieder und kehre aus dessen Obhut häufig "wütend und streitlustig" zurück.

Sorgerechtsstreit von Halle Berry und Ex eskaliert weiter
09:10 Uhr

AfD-Politiker Tobias Rausch: "Könnten darüber nachdenken, das Parlament aufzulösen"

Tobias Rausch, den die AfD heute zum Landtagspräsidenten wählen lassen möchte, schließt nicht aus, dass es in Sachsen-Anhalt noch einmal Neuwahlen geben könnte. "Wenn wir im ersten Wahlgang keine Mehrheit haben, haben wir auch auf die Dauer der Periode keine Mehrheit - dann ist es vom Parlament nicht gewollt, dass wir regieren", sagte Rausch im Frühstart von RTL/ntv. Dann werde die AfD, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch gilt, dementsprechend die Konsequenzen daraus ziehen, das hieße "dass wir darüber nachdenken könnten, das Parlament aufzulösen oder dass wir darüber nachdenken könnten, die Verantwortung an alle Parteien zu stellen, die der Meinung sind, dass wir nicht regieren sollen, weil sie mit uns nicht sprechen wollen". Dass die Regierungsbildung bis zu 100 Tage dauern könnte, wenn sich Ulrich Siegmund wie geplant erst im Dezember zur Wahl stellt, hält er für unproblematisch: "Da sind wir theoretisch voll im Soll."

Er ist zuversichtlich, heute Vormittag auch mit den dafür nötigen Stimmen des BSW zum Landtagspräsidenten gewählt zu werden. Dass das BSW allerdings angekündigt hat, den AfD-Kandidaten für den Stellvertreterposten, Hans-Thomas Tillschneider, nicht zu wählen, möchte er erst einmal abwarten: "Gegenwärtig sind wir zuversichtlich, dass sowohl ich als auch der Kollege Tillschneider gewählt werden", sagt Rausch im Frühstart von RTL/ntv.

AfD-Politiker Tobias Rausch: "Könnten darüber nachdenken, das Parlament aufzulösen"
08:47 Uhr

Übler Gestank in Siegen stellt Behörden vor Rätsel

In der gesamten Innenstadt von Siegen ist einer metallischer, brandähnlicher Geruch wahrnehmbar - zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen. Feuerwehr und Umweltamt seien die Nacht hindurch im Einsatz gewesen, sagte ein Sprecher. Seit Montagabend hätten zahlreiche Menschen den Notruf gewählt und zunächst vermutet, dass es in ihrem Haus ein Gasleck gebe. Bislang sei es den Einsatzkräften aber nicht gelungen, die Ursache für den unangenehmen Gestank zu finden. Die Bevölkerung wurde über die Warn-App Nina informiert. Es gebe allerdings keine Hinweise darauf, dass gesundheitsgefährdende Stoffe in der Luft seien.

Vor zwei Wochen hatte sich derselbe Geruch schon einmal in Siegen ausgebreitet. "Auch da haben wir leider nichts gefunden", sagte der Sprecher. "Das Umweltamt ist die heimische Industrie abgefahren und hat die Kanalisation überprüft - aber ohne Ergebnis." Wie damals gebe es auch diesmal wegen einer Inversionswetterlage nur wenig Luftbewegung, sodass der unangenehme Geruch nur sehr langsam abziehe. Die Menschen müssten aber keine besonderen Vorkehrungen treffen, betonte die Feuerwehr. Der Geruch sei zwar sehr unangenehm, aber wohl ungefährlich.

Übler Gestank in Siegen stellt Behörden vor Rätsel
08:10 Uhr

König Haakon und Ingrid Alexandra: Rätsel um Marathon-Start

Norwegens König Haakon VIII. und Kronprinzessin Ingrid Alexandra waren offenbar für einen Marathon in Dänemark gemeldet. Wie die norwegische Zeitung "VG" berichtet, standen ihre Namen auf der Teilnehmerliste des Skagen Marathon, der am vergangenen Samstag ganz im Norden Dänemarks ausgetragen wurde. Gestartet sind die beiden jedoch nicht. Auffällig ist die Art des Eintrags. Ein Teilnehmer namens "Haakon Magnus" aus Oslo war demnach für die volle Marathondistanz gemeldet, mit Startnummer 4562 im Startblock B. Angegebenes Alter: 53 Jahre, genau wie beim König. Direkt dahinter folgte "Ingrid Alexandra", ebenfalls aus Oslo und 22 Jahre alt, mit Startnummer 4563 im selben Block. Alle anderen Läuferinnen und Läufer seien mit vollem Namen samt Nachnamen aufgeführt gewesen.

Der Veranstalter bestätigte der Zeitung, dass beide Anmeldungen korrekt seien. Mehr wollte Cecilie Bengtzon vom Organisationsteam nicht verraten. Man könne weder bestätigen noch dementieren, wer komme, freue sich aber über alle norwegischen Gäste, antwortete sie. Der Lauf war schon seit Mitte Juli mit mehreren Tausend Teilnehmern ausverkauft. Der Königspalast in Oslo hält sich bedeckt. Man äußere sich üblicherweise nicht zum privaten Programm der Royals, ließ die Presseabteilung per E-Mail wissen. Im offiziellen Kalender des Königshauses tauchte der Lauf nicht auf. Das ist bei privaten Reisen allerdings tatsächlich nicht üblich.

König Haakon und Ingrid Alexandra: Rätsel um Marathon-Start
07:49 Uhr

Trump versucht Wähler mit steuerfreiem Diesel zu locken und hetzt gegen Demokraten

Die massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten in den USA setzen den Republikanern zu. Bei den anstehenden Midterms könnten die Wählerinnen und Wähler die Partei von US-Präsident Donald Trump abstrafen. Der gibt alles, die Stimmung noch zu drehen. Angesichts der verhältnismäßig hohen Treibstoffpreise erweiterte der Staatschef nun per Dekret den Zugang zu steuerfreiem Diesel für Autofahrer. Trump unterzeichnete am Montag eine entsprechende Anordnung, die es allen Bürgern erlaubt, diese Diesel-Art zu kaufen, die sonst landwirtschaftlichen Maschinen und nicht für den Straßenverkehr bestimmten Fahrzeugen vorbehalten ist.

Bei einem Wahlkampfauftritt in Nebraska warnte er gleichzeitig vor einer düsteren Zukunft, sollten die Demokraten die Zwischenwahlen am 3. November gewinnen. Trump rief seine Anhänger auf, so zu tun, als stünde er selbst zur Wahl, und die Abstimmung als Referendum über seine Regierung zu betrachten. Seine Partei versucht, die Wähler davon zu überzeugen, dass die unter ihm geschaffenen Investitionen die Belastungen durch höhere Preise infolge des Krieges gegen den Iran überwiegen. Trump zeichnete ein Schreckensszenario für den Fall eines Sieges der Demokraten. "Sie wollen alles niederbrennen", sagte er über die Partei. Zudem wiederholte er sein Versprechen, allen Erwachsenen 5000 Dollar zu zahlen, sollten die Republikaner die Zwischenwahlen gewinnen.

Trump versucht Wähler mit steuerfreiem Diesel zu locken und hetzt gegen Demokraten
07:06 Uhr

Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung: Druck auf Eliteuni wird größer

Wurde eine Studentin der US-Eliteuniversität Cornell im Oktober 2024 unter Drogen gesetzt und von mehreren Mitgliedern einer Studentenverbindung vergewaltigt? Diese Frage treibt derzeit die US-Öffentlichkeit um. Inzwischen verschärfen sich auch die Reaktionen auf den Umgang der Hochschule mit dem Fall. Mehrere Medien berichteten von eingeschlagenen Fensterscheiben und Graffiti an den Wänden eines Gebäudes auf dem Campus, die der Universität vorwerfen, Vergewaltiger zu schützen. "Wir verstehen die Frustration und die starken Emotionen in unserer Universitätsgemeinschaft. Diese Bedenken verdienen Gehör, doch Sachbeschädigung ist nicht die Lösung", hieß es in einer Mitteilung der Cornell.

Die Polizei der Universität hatte im November 2024 mit der Untersuchung des Vorfalls begonnen und schriftlich festgehalten, dass die Frau, die nur unter dem Pseudonym Jane Doe bekannt ist, kürzlich in dem Haus einer Verbindung namens Chi Phi von mehreren Männern vergewaltigt worden sei. Die "New York Times" hat die Unterlagen der Universitätsuntersuchung des Falles ausgewertet. Demnach wurden zwei Beschuldigte der Universität verwiesen, zwei suspendiert und mit Disziplinarmaßnahmen auf Bewährung belegt, ein Beschuldigter wurde zur Persona non grata erklärt. Zwei Männer hätten Kontaktverbote erhalten, "Schulungsmodule" absolvieren und "Reflexionspapiere" schreiben müssen. Die Unterlagen stellen demnach auch fest, dass die Männer per Chat im Haus dazu aufriefen, sich am Sex mit der Frau zu beteiligen, und dass sie zum Drogenkonsum gezwungen wurde. Strafrechtliche Konsequenzen gab es dafür allerdings nicht. Nach einer neuen Zivilklage und wachsender öffentlicher Kritik wird der Fall inzwischen von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James untersucht.

Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung: Druck auf Eliteuni wird größer
06:42 Uhr

"Familienangelegenheit" unterbricht Dreharbeiten von Robert Pattinsons "The Batman 2"

Die seit Juni laufenden Dreharbeiten zu "The Batman Part II", mit Robert Pattinson in der Hauptrolle, sind angehalten worden. Die Produktion müsse vorübergehend pausieren, während sich Regisseur Matt Reeves einer "Familienangelegenheit" widme, hieß es nach US-Medienberichten in einer Mitteilung von DC Studios. "Matt hat die volle Unterstützung von DC Studios, und wir freuen uns darauf, die Reise bald fortzusetzen", zitierte das Filmportal "Deadline.com" aus der Mitteilung. Einzelheiten über die Auszeit des US-Regisseurs wurde nicht bekannt. Der Drehstart für die Fortsetzung des Kinohits "The Batman" hatte sich im Laufe der Produktionsvorbereitungen mehrmals verzögert. Der Film soll aktuell im Februar 2028 in die Kinos kommen. Über einen möglichen Aufschub des Kinostarts wurde bislang nichts bekannt.

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Matt Reeves musste vom Filmset abreisen. (Foto: dpa)
"Familienangelegenheit" unterbricht Dreharbeiten von Robert Pattinsons "The Batman 2"
06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

im Magdeburger Landtag kommt es heute zu einer historischen Abstimmung: Erstmals könnte ein AfD-Politiker - und dazu noch ein Vertreter eines gesichert rechtsextremen Landesverbands - zum Präsidenten des Parlaments und damit ranghöchsten Politiker von Sachsen-Anhalt gewählt werden. Zwar hat die AfD keine eigene Mehrheit, doch das BSW hat angekündigt, ebenfalls für den Kandidaten Tobias Rausch zu stimmen. Zivilgesellschaftliche Bündnisse rufen zum Protest auf. Wir behalten die Parlamentssitzung ab 11 Uhr für Sie im Blick.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Liste:

  • In Stockholm steht die zweite Nobelpreis-Entscheidung des Jahres an: Gegen 11.45 Uhr wird die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften (KVA) verkünden, wer in diesem Jahr mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wird.

  • Das Berlin-Institut für Bevölkerungsentwicklung stellt um 10 Uhr zum fünften Mal seine Studie "Demografische Lage der Nation" vor.

  • Das Bundesverkehrsministerium legt ab 12 Uhr einen sogenannten Infraplan für die Schiene vor. Der Plan soll für mehr Transparenz sorgen, wie die Infrastruktur Schritt für Schritt leistungsfähiger und verlässlicher werden soll.

  • In Frankfurt am Main wird um 17 Uhr die 78. Frankfurter Buchmesse eröffnet. Die Messe öffnet dann ab morgen zunächst für Fachbesucher ihre Tore.

  • Schülervertreter haben in ganz Frankreich zu Kundgebungen und Protesten aufgerufen. In Paris ist um 14 Uhr eine Demonstration auf dem Place de la République geplant.

  • Vor dem Landgericht Traunstein wird das Urteil im Vergewaltigungsprozess gegen eine inzwischen vom Dienst suspendierte Polizistin erwartet. Sie soll eine 14-Jährige vergewaltigt und Hunderte kinderpornografische Dateien besessen haben.

  • Der Theodor-Wolff-Preis (BDZV) und der Wächterpreis für investigativen Journalismus werden ab 19 Uhr in Berlin verliehen.

  • Spaniens Verfassungsgericht könnte in einer Grundsatzentscheidung den Weg für die Rückkehr des früheren katalanischen Separatistenchefs Carles Puigdemont freimachen.

  • Der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung geht ab 9.30 Uhr in Hamburg weiter.

  • Beim Eurojackpot geht es bei der Ziehung gegen 21 Uhr erneut um den größtmöglichen Gewinn von 120 Millionen Euro.

  • Die deutsche U21-Nationalmannschaft will zum Abschluss der Länderspielpause das Ticket für die Europameisterschaft im kommenden Sommer lösen. Die Nachwuchskicker des Deutschen Fußball-Bundes treffen ab 18 Uhr in Bielefeld auf Georgien.

Kommen Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:18 Uhr

Defektes Pfefferspray löst Polizeieinsatz in ICE aus

Viele meckern - berechtigterweise - über die Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn. In diesem Fall kann der Konzern allerdings ausnahmsweise nichts dafür: Ein in einem ICE unbeabsichtigt ausgelaufenes Pfefferspray hat am Hauptbahnhof in Fulda für einen Polizeieinsatz gesorgt. Am späten Abend hielt der Zug an dem Bahnhof in Osthessen notfallmäßig, da bis zu 15 Personen über Atembeschwerden und Augenreizungen klagten, wie die Bundespolizei Koblenz mitteilte. Demnach hatte ein Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma ein Pfefferspray im Gepäck bei sich, welches ausgelaufen war und die Beschwerden ausgelöst hatte. Nachdem ein Wagen geräumt und alle Betroffenen vom Rettungsdienst begutachtet worden waren, setzte der ICE seine Fahrt fort, wie es weiter hieß. Verletzt wurden den Angaben nach niemand.

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Einsatzkräfte begutachteten 15 Fahrgäste, ehe die Fahrt weitergehen konnte. (Foto: dpa)
Defektes Pfefferspray löst Polizeieinsatz in ICE aus
05:55 Uhr

Für Sahra Wagenknecht ist ein AfD-Landtagspräsident eine "Selbstverständlichkeit"

Vor der voraussichtlich erstmaligen Wahl eines AfD-Parlamentspräsidenten hat BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht die geplante Zustimmung ihrer Partei dazu verteidigt. "Das BSW beendet die Brandmauer-Idiotie! Die stärkste Fraktion eines Landtags sollte auch den Landtagspräsidenten stellen - bei 44 Prozent Wählervotum sollte das eine Selbstverständlichkeit sein." Diese parlamentarische Normalität dürfe nicht länger für die AfD außer Kraft gesetzt werden. Man habe vor der Wahl einen vernünftigen Umgang mit der AfD und ein Ende der Brandmauer versprochen. "Das lösen wir jetzt ein", sagte Wagenknecht.

Sie kritisierte Vergleiche aus SPD und Linkspartei mit dem nationalsozialistischen Reichstagspräsidenten Hermann Göring. Linken-Politikerin Eva von Angern hatte gewarnt: "Nach Hermann Göring darf nicht der erste Präsident eines Parlaments aus einer rechtsextremen Partei hier in Sachsen-Anhalt" kommen. Die SPD hatte auf Instagram geschrieben: "Der erste rechtsextreme Parlamentspräsident seit Hermann Göring? Nicht mit uns!" Göring war von 1932 bis 1945 Reichstagspräsident. Wagenknecht sprach von einem Tiefpunkt in der Debatte. Wer den AfD-Kandidaten mit Göring vergleiche, betreibe eine unsägliche Verharmlosung des Nationalsozialismus. "Es steht kein Göring 2.0 zur Wahl."

Für Sahra Wagenknecht ist ein AfD-Landtagspräsident eine "Selbstverständlichkeit"