Der Tag
30. September 2026
imagemit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 30. September 2026

Ich hoffe, Sie hatten heute noch genug Sprit im Tank, sodass Sie frühestens morgen zur Zapfsäule müssen, wenn der Tankrabatt längst wieder in Kraft ist. Und wenn Sie zu den Glücklichen zählen, die auch ohne (Verbrenner-)Auto gut zur Arbeit oder einfach von A nach B kommen, hoffe ich, dass Sie die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket gut wegstecken können. Und wenn Sie einfach gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, wünsche ich Ihnen in den kommenden Tagen schönes Wetter oder zumindest immer die richtige Kleidung.

Und wenn Sie jetzt noch Zeit und Lust auf Lesen haben, empfehle ich Ihnen diese Abendlektüre:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Mittwoch, der 30. September 2026
22:01 Uhr

Schüsse bei Verhaftung: Mutmaßlicher Sexualverbrecher schwer verletzt

Bei der Verhaftung eines mutmaßlichen Sexualstraftäters in Dresden hat ein Polizist auf den Mann geschossen - und ihn schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 51-Jährige in seiner Wohnung ein Messer hervorgeholt und zunächst gedroht, sich selbst zu verletzen, teilte die Polizei mit. "Kurz darauf griff er die Beamten an." Ein Polizist habe deshalb seine Dienstwaffe eingesetzt. Der schwer verletzte 51-Jährige wurde nach dem Vorfall am Abend im Stadtteil Prohlis in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Es werde auch die Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauchs geprüft, hieß es.

Schüsse bei Verhaftung: Mutmaßlicher Sexualverbrecher schwer verletzt
21:20 Uhr

Hape Kerkeling geht mit AfD hart ins Gericht

"Wer die verbrecherische Vergangenheit dieses Landes verharmlost und umdichtet, verwirkt jede politische Daseinsberechtigung in unserer Demokratie": Der Entertainer und Enkel eines NS-Opfers Hape Kerkeling hat der AfD wegen der Relativierung des Nationalsozialismus Verfassungsfeindlichkeit vorgeworfen. Bei einer Anhörung zum Für und Wider eines AfD-Verbotsverfahrens im Thüringer Landtag in Erfurt sagte der 61-Jährige: "Allein ihre beschönigende Haltung gegenüber der NS-Diktatur macht sie in meinen Augen verfassungswidrig." Die AfD in Thüringen mit ihrem Partei- und Fraktionschef Björn Höcke wird vom Landesverfassungsschutz als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft. Das Versprechen des Staates laute: "Wir dulden keinen Faschismus in Deutschland", sagte Kerkeling.

Der Entertainer hatte im April eine viel beachtete Rede beim Gedenken an die Befreiung des NS-Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar gehalten, in das sein Großvater wie Zehntausende andere Menschen von den Nationalsozialisten verschleppt worden war. Die Linke-Fraktion lud ihn zu der ersten Anhörung eines Landesparlaments zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren ein. Er spreche nicht als Experte für Verfassungsrecht, sondern als Nachfahre eines Opfers des Nationalsozialismus, betonte Kerkeling. Thüringen, wo die NSDAP früher als anderswo Anfang der 1930er Jahre das Sagen hatte und wo Buchenwald liegt, habe erfahren, "wie eine Demokratie sich selbst abschafft, wenn genügend Menschen wegschauen".

Hape Kerkeling geht mit AfD hart ins Gericht
21:01 Uhr

Konzerte von US-Rapper Kanye West in Russland abgesagt

Es wäre der erste Auftritt eines großen internationalen Stars seit Beginn des vollumfänglichen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine gewesen. Doch die für Oktober geplanten Konzerte des US-Rappers Kanye West in Russland sind kurzerhand abgesagt worden. Die Auftritte am 10. und 11. Oktober in St. Petersburg können "nicht zu den vorgesehenen Terminen stattfinden", wie der Veranstalter Say Agency in Onlinenetzwerken mitteilte. Fans sollen demnach den Ticketpreis erstattet bekommen. Einen Grund für die Absage nannten die Organisatoren nicht.

Der inzwischen unter dem Künstlernamen Ye auftretende West hatte in den vergangenen Jahren unter anderem immer wieder mit antisemitischen Äußerungen Negativ-Schlagzeilen gemacht. Mehrere Konzerte des Rappers in europäischen Städten wurden abgesagt. Die angekündigten Shows in St. Petersburg hatten auch für kontroverse Diskussionen in Russland gesorgt. Mehrere russische Abgeordnete werteten diese als einen Sieg über "anti-russische Hysterie". Kritiker verwiesen hingegen auf verherrlichende Äußerungen des Musikers über Adolf Hitler. West hatte unter anderem 2025 einen Song mit dem Titel "Heil Hitler" veröffentlicht. Zuletzt hatte der Rapper seine antisemitischen Äußerungen mit einer bipolaren Störung begründet und betont, er sei weder Nazi noch Antisemit.

Konzerte von US-Rapper Kanye West in Russland abgesagt
20:27 Uhr

Schwesig: "Herr Merz hat nichts aus den Wahlen gelernt"

Es war ein hartes Ringen, am Ende stand ein Kompromiss. Doch das, was heute im Bundeskabinett zur Pflege beschlossen wurde, gefällt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gar nicht. "Das heutige Ergebnis zur Pflege ist leider keine Reform", sagte Schwesig. "Wir brauchen eine echte Reform, die Familien entlastet und nicht weiter belastet." Die SPD-Politikerin forderte, bei der Reform die Kernforderungen ihrer Partei zu berücksichtigen: ein Pflegedeckel sowie ein Finanzausgleich zwischen privater und gesetzlicher Versicherung.

Schwesig warf Bundeskanzler Friedrich Merz vor, eine echte Reform auszubremsen. "Herr Merz hat nichts aus den Wahlen gelernt und setzt leider auf ein Weiter so", kritisierte sie. Pflege dürfe nicht zu Armut führen. "Deshalb muss jetzt dringend über die Vorschläge für einen Pflegedeckel gesprochen werden." Außerdem sei die unterschiedliche Finanzierung der Pflege durch gesetzliche und private Kassen ungerecht: "Daher brauchen wir jetzt eine wirkliche Reform dieser Strukturen."

Schwesig: "Herr Merz hat nichts aus den Wahlen gelernt"
19:57 Uhr

Fitness-Influencer quält Schildkröte vor laufender Kamera

Sein rücksichtsloses Verhalten fällt einem Fitness-Influencer auf die Füße: Vadym Oleynik und seine Partnerin filmen sich im Oman, wie sie sich auf eine Meeresschildkröte setzen und eine Babyschildkröte in die Kamera halten. Jetzt wird ihnen Tierquälerei vorgeworfen. 

Fitness-Influencer quält Schildkröte vor laufender Kamera
19:18 Uhr

Wildschweine landen im Pool und werden erschossen

Bei einer Flucht von mehreren Wildschweinen durch das Dorf Sukow in Mecklenburg-Vorpommern sind drei der Tiere in einem Pool gelandet und dort später von Jägern erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die Tiere als Gefahr für die Öffentlichkeit eingeschätzt worden. Die Wildschweine sollen am Dienstag bei einem Jagdversuch aufgeschreckt worden sein. Auf ihrer Flucht rannten sie durch das 1500-Einwohner-Dorf. Drei von ihnen stürzten in einen Pool, aus dem sie sich nicht selbst wieder befreien konnten. Da eine Rettung nicht ohne Gefährdung für Menschen hätte vorgenommen werden können, wurde entschieden, die Tiere zu erschießen, teilte die Polizei mit.

Ein weiteres, verletztes Wildschwein wurde in einem Carport in Sukow erlegt. Bei der Flucht sollen mehrere Wildschweine auch die Terrassentür eines Hauses aufgestoßen haben und durch das Haus gelaufen sein. Ob es sich um die Tiere handelt, die später in den Pool stürzten, ist nicht bekannt.

Wildschweine landen im Pool und werden erschossen
18:42 Uhr

22-Jähriger zerlegt 530-PS-Miet-BMW an seinem Geburtstag

Ein 22-Jähriger verliert bei Hennef die Kontrolle über einen 530 PS starken Mietwagen. Die Geburtstagsfahrt endet mit einem heftigen Aufprall: Der BMW kracht in einen Gabionenzaun. Beide Insassen kommen leicht verletzt ins Krankenhaus.

22-Jähriger zerlegt 530-PS-Miet-BMW an seinem Geburtstag
18:01 Uhr

Bericht: Staatsrechtler zweifeln Gültigkeit der Wahl in Sachsen-Anhalt an

Die Berliner Juraprofessorin und Parteienrechtsexpertin Sophie Schönberger kritisiert eine unsaubere Wahlkampf-Finanzierung durch die AfD in Sachsen-Anhalt. Das könne dazu führen, dass die Wahl wiederholt werden muss, sagte Schönberger dem "Spiegel". Hintergrund sei ein zumindest hemdsärmeliger Umgang der AfD mit Fraktionsmitteln im Wahlkampf. Dieser stützte sich offenkundig auch auf die sogenannten Bürgerdialoge der Landtagsfraktion, die es mehrfach im ganzen Land gab. "Der Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt wurde Großteils aus Fraktionsmitteln finanziert", sagte Schönberger. "Das war offensichtlich rechtswidrig und könnte in der Konsequenz dazu führen, dass die Landtagswahl erfolgreich angefochten werden kann."

Wie der "Spiegel" berichtet, dürften Parteien nach dem Parteiengesetz keine Spenden von Fraktionen annehmen; Werbemaßnahmen zugunsten einer Partei gelten danach ebenfalls als Spenden. Eine verdeckte Parteienfinanzierung könne zur Ungültigkeit einer Wahl führen, so Schönberger im Gespräch mit dem Magazin. In der Vergangenheit hätten Gerichte solche Rügen zwar daran scheitern lassen, dass sie davon ausgingen, dass sich die illegale Wahlwerbung im Ergebnis nicht ausgewirkt habe. In Sachsen-Anhalt aber, meint Schönberger, "könnte man dies angesichts der Zahl und des zeitlichen Umfangs der Bürgerdialoge anders sehen". Andere Staatsrechtler stützen diese Auffassung. Der Freiburger Fabian Michl sagte demnach: Eine unzulässige Wahlkampffinanzierung durch die Fraktionen verletze die Chancengleichheit der Parteien und stelle "einen Wahlfehler dar, der zum Gegenstand eines Wahlprüfungsverfahrens gemacht werden kann". Die AfD gewann die Landtagswahl am 6. September mit deutlichem Abstand.

Bericht: Staatsrechtler zweifeln Gültigkeit der Wahl in Sachsen-Anhalt an
17:24 Uhr

Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott

Irren ist menschlich. Aber wenn ein Abkommen zu einer "Superintelligenz" hochstilisierten KI einen Fehler enthält, ist das eine Steilvorlage für Hohn und Spott. In dem vom Weißen Haus auf X hochgeladenen "Abkommen für Superintelligenz", das Präsident Donald Trump mit den Chefs von Tech-Konzernen zur Selbstkontrolle Künstlicher Intelligenz ausgehandelt hat, gibt es einen auffälligen Tippfehler: Trump wird darin unter seiner Unterschrift als Präsident der "Unites States" bezeichnet, richtig wäre "United States" mit einem "d". Zahlreiche Internet-Nutzer merkten an, dies zeuge nicht gerade von "Superintelligenz".

Der Text gleiche einer Verfassung, hatte Trump bei der Unterzeichnung am Dienstag gesagt. Darin heißt es: "Jedes Unternehmen ist verantwortlich dafür, seine eigene Technologie sicher zu entwickeln." Zu den vier aufgeführten Schritten zur Selbstregulierung zählt demnach neben "robusten internen Kontrollen" von KI-Modellen unter anderem die Zusammenarbeit mit externen Prüfern. Zudem sind regelmäßige Berichte an den Aufsichtsrat vorgesehen.

Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
16:51 Uhr

Gericht stoppt historische Hinrichtung in Tennessee in quasi letzter Sekunde

Kurz vor einer historischen Hinrichtung im US-Bundesstaat Tennessee hat ein Berufungsgericht das Vorhaben gestoppt. Die zum Tode verurteilte Christa Pike habe Zweifel an der Rechtmäßigkeit des vorigen Verfahrens dargelegt, die nun inhaltlich geprüft werden müssten, entschied das Gericht. Zentraler Punkt dabei ist die gerichtliche Würdigung der Traumata, die Pike eigenen Angaben zufolge als Kind erlitt. Pike hätte am Nachmittag deutscher Zeit hingerichtet werden sollen - es wäre die erste Hinrichtung einer Frau in Tennessee seit über 200 Jahren gewesen. Die 50-jährige Pike wurde 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt. Die Täterin war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt.

Gericht stoppt historische Hinrichtung in Tennessee in quasi letzter Sekunde
16:21 Uhr

Israels Verteidigungsminister spricht von versuchtem Anschlag auf Flydubai-Flug

Nach dem gewaltsamen Vorfall auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv geht Israels Verteidigungsminister Israel Katz von einem versuchten Terroranschlag aus. Katz sprach vom "Versuch eines dschihadistischen Anschlags", der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Die Flydubai-Maschine war im saudi-arabischen Tabuk notgelandet. "Nach den ersten uns vorliegenden Informationen hatte der Attentäter nur ein Ziel: das Flugzeug mit allen seinen Passagieren zum Absturz zu bringen", sagte Katz.

Israelische Medien berichteten zuvor unter Berufung auf Augenzeugen, dass einer der beiden Piloten seinen Kollegen mit einem Messer angegriffen haben soll. Der Angreifer konnte demnach von Passagieren überwältigt werden. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte diese Angaben. Auf verschiedenen Videos waren teils blutverschmierte Menschen an Bord des Flugzeuges zu sehen. Sie berichteten ebenfalls von einem terroristischen Vorfall.

Israels Verteidigungsminister spricht von versuchtem Anschlag auf Flydubai-Flug
16:18 Uhr

Wasserversorgung erheblich gestört - mehrere Rohrbrüche in Hamburg

Die Hamburger Polizei hat eine amtliche Gefahreninformation herausgegeben. Demnach ist die Trinkwasserversorgung durch Wasserrohrbrüche von Hauptleitungen derzeit gestört. Im Bereich Innenstadt und Ohlsdorf komme es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wie der NDR berichtet, befindet sich die Feuerwehr mit einem Großaufgebot in der Amsinckstraße. Dort soll es zu mehreren Wasserrohrbrüchen gekommen sein. Die Haupttransportleitungen für die Hansestadt liefen genau dort entlang. Auch am Ohlsdorfer Friedhof soll es am Nachmittag zu einem Rohrbruch gekommen sein. Wie viele Haushalte von der Störung betroffen sind und wie lange es dauern wird, diese zu beheben, ist noch völlig unklar.

Wasserversorgung erheblich gestört - mehrere Rohrbrüche in Hamburg
15:41 Uhr

BSW heißt ab morgen anders

"Die Älteren werden sich erinnern: 'Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.'" Das BSW vollzieht zum 1. Oktober seine angekündigte Umbenennung und kommt künftig ohne den Namen von Gründerin Sahra Wagenknecht aus. Das Kürzel bleibt aber. Beschlossen hatte die Partei den Wechsel von "Bündnis Sahra Wagenknecht" zu "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft" schon im Dezember 2025. Wegen der Werbewirkung in den Landtagswahlkämpfen wurde die Anwendung aber verschoben.

Generalsekretär Oliver Ruhnert bekräftigte, es habe von Anfang an festgestanden, dass der Name der Gründerin nur für eine Übergangszeit Teil des Parteinamens sein würde. "Wir haben den Namen und die Popularität unserer Parteigründerin genutzt, um unser politisches Profil herauszustellen und als neue Kraft im Parteien-Dschungel erkennbar zu sein", sagte Ruhnert. "Mittlerweile hat sich die Abkürzung BSW aber etabliert."

BSW heißt ab morgen anders
15:18 Uhr

Neue Karten zeigen Zerstörung: Gaza ist nur noch ein lebensbedrohliches Trümmerfeld

Google Maps hat seine Satelliten-Aufnahmen des Gazastreifens aktualisiert und macht damit das Ausmaß der Zerstörung durch den Krieg zwischen Israel und der islamistischen Terrormiliz Hamas sichtbar. In dem Gebiet sind 82 Prozent der Strukturen beschädigt. Menschen leben in gigantischen Zeltlagern oder einsturzgefährdeten Ruinen - die schon mehrere Leben kosteten. Erst vor wenigen Wochen stürzte in Gaza-Stadt ein durch den Krieg beschädigtes Gebäude ein. Mindestens 20 Menschen wurden dabei getötet.

Neue Karten zeigen Zerstörung: Gaza ist nur noch ein lebensbedrohliches Trümmerfeld
15:06 Uhr

Volkswagen kündigt fast alle Tarifverträge

Im Ringen um schärfere Sparmaßnahmen hat Volkswagen eine Reihe von Tarifverträgen gekündigt. Aus Sicht des Unternehmens seien verschiedene Regelungen in diesen Verträgen mit Blick auf den aktuellen Kostendruck anzupassen, teilte der Autohersteller in Hannover mit. Nach IG-Metall-Angaben handelt es sich um zehn Tarifverträge, darunter ist auch der wichtige Manteltarifvertrag.

Volkswagen kündigt fast alle Tarifverträge
15:01 Uhr

Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro

Der Preis des Deutschlandtickets steigt ab dem 1. Januar 2027 auf 66,80 Euro. Das teilte das bayrische Verkehrsministerium mit. Das Land hat den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz inne. Derzeit kostet das Deutschlandticket 63 Euro, der Preis steigt also um 3,80 Euro.

Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro
14:43 Uhr

74-Jährige steckt bis zum Bauch in Bodensee-Schlamm

Eine 74 Jahre alte Frau ist am Bodenseeufer bis zum Bauch im Schlamm eingesunken. Mehrere Zeugen meldeten am Dienstagnachmittag in Moos eine ältere Frau, die auf Höhe des Yachtclubs bis zum Bauch im Schlamm eingesunken war und sich nicht mehr selbst befreien konnte, wie die Polizei mitteilte.

Mehrere Passanten versuchten zu diesem Zeitpunkt bereits, der 74-Jährigen mithilfe eines Rettungsrings und einer Rettungsleiter zu helfen. Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Polizei trafen die Frau schließlich an Land an. Wie es aussah, konnte sie sich zwischenzeitlich selbst aus ihrer misslichen Lage befreien. Die 74-Jährige wurde bei dem Vorfall laut Polizei nicht verletzt. Sie sei mit dem Schrecken davongekommen.

74-Jährige steckt bis zum Bauch in Bodensee-Schlamm
14:19 Uhr

Paparazzi lauern Prinz Harrys Kindern vor der Schule auf

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die britische Boulevardpresse einmal wieder von ihrer schlimmsten Seite zeigt: Nach dem Auftauchen von zwei Paparazzi vor der Schule von Prinz Harrys Kindern in Großbritannien hat ein Sprecher des Königssohnes den Fotografen "außergewöhnlich rücksichtsloses" Verhalten vorgeworfen. Es gebe einen riesigen Unterschied zwischen "legitimen Medienaktivitäten und Fotografen, die um eine Schule herumlaufen, auf das Gelände spähen und Kinder überwachen", erklärte der Sprecher. Das Vorgehen der Paparazzi sei "unverantwortlich".

Nach sechsjähriger Abwesenheit war Harry mit seiner Frau Meghan Markle und den beiden Kindern Archie und Lilibet Ende August überraschend aus den USA nach Großbritannien zurückgekehrt. Bereits nach wenigen Tagen hatten die beiden sieben und fünf Jahre alten Kinder die Schule gewechselt, Grund waren laut Medienberichten Sicherheitsbedenken. Der Paparazzi-Vorfall ereignete sich nun laut Medienberichten Anfang der Woche vor der neuen Schule der Kinder. Demnach bemerkten Sicherheitsleute und Mitarbeiter der Schule zwei junge Männer mit Rucksäcken, die um das Grundstück herumliefen und die Schüler beobachteten. Die beiden Männer seien zunächst getrennt umhergelaufen und schließlich gemeinsam zu einem weißen Lieferwagen zurückgekehrt, hieß es weiter. Ermittler fanden demnach heraus, dass es sich um einen Leihwagen handelte, der von Fotografen einer Presseagentur angemietet worden sei.

Paparazzi lauern Prinz Harrys Kindern vor der Schule auf
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine geschätzte Kollegin Leah Nowak hat sich in den sonnigen Feierabend verabschiedet. Ab jetzt übernehme ich das Ruder bei "Der Tag". Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
14:02 Uhr

Deutsche Inflationsrate steigt im September auf 3,3 Prozent

Rekordhohe Spritpreise haben die Inflation in Deutschland im September auf den höchsten Stand seit Ende 2023 getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im August, wie das Statistische Bundesamt zu seiner ersten Schätzung mitteilte. Die Ölpreise sind durch den Nahost-Krieg zeitweise über die Marke von 100 Dollar je Barrel gestiegen. Deshalb mussten dem Autoklub ADAC zufolge im September mehrfach Rekordpreise für Diesel und Benzin an den Zapfsäulen bezahlt werden.

Deutsche Inflationsrate steigt im September auf 3,3 Prozent
13:57 Uhr

Polizei geht gegen mutmaßliches Nazi-Musik-Netzwerk vor

Wegen des Verdachts auf die Verbreitung volksverhetzender rechtsextremer Musik durchsucht die Polizei in mehreren Bundesländern Wohnungen und andere Räumlichkeiten. In Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Bayern richten sich die Maßnahmen gegen vier Beschuldigte im Alter zwischen 43 und 55 Jahren. Sie sollen einer rechtsextremistischen kriminellen Vereinigung angehören. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich spätestens 2020 zusammengeschlossen zu haben, um über die Herstellung und den Verkauf von Tonträgern nationalsozialistische, antisemitische und rassistische Inhalte zu verbreiten.

Weitere Durchsuchungen gegen acht Beschuldigte gibt es in Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen. Auch in Estland, Italien, Polen und Tschechien fanden den Angaben zufolge Durchsuchungen statt. Insgesamt waren mehr als 390 Polizeikräfte im Einsatz.

Polizei geht gegen mutmaßliches Nazi-Musik-Netzwerk vor
13:22 Uhr

Seniorin stirbt nach Unfall mit Pferd auf Oktoberfest

Knapp eine Woche nach einem tragischen Unfall auf dem Münchner Oktoberfest ist eine 90 Jahre alte Rollstuhlfahrerin gestorben. Die Seniorin habe am Mittwoch vergangener Woche im Bereich der Oidn Wiesn vor einem Festzelt den Kopf eines zu einem Kutschengespann gehörenden Pferds streicheln wollen, berichtete die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Mittwoch. Dabei habe sich ein Teil des Pferdegeschirrs am Rollstuhl verfangen.

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Die Oide Wiesn ist ein direkt an das Oktoberfestgelände anschließendes abgetrenntes eigenes Festgelände, wo mit nostalgischen Fahrgeschäften und traditionellen Bierzelten ein historisches Oktoberfest gefeiert wird. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Als das Pferd den Kopf gehoben habe, sei der Rollstuhl umgestoßen worden und die Frau zu Boden gestürzt. Laut Polizei setzte die Seniorin zwar mit ihrer Begleitung den Oktoberfestbesuch zunächst fort, ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich aber noch auf dem Festgelände. Sie kam in ein Krankenhaus, wo sie schließlich starb. Die Polizei prüft nun, ob ein Fremdverschulden vorlag.

Seniorin stirbt nach Unfall mit Pferd auf Oktoberfest
12:47 Uhr

Deutscher stürzt in Österreich mit Auto in Schlucht - tot

Ein 77-jähriger Autofahrer aus Deutschland ist bei einem Unfall auf der Fernpassstraße in Österreich tödlich verunglückt. Der Mann war laut Polizei in einer Kurve aus unbekannter Ursache geradeaus gefahren und mit einem entgegenkommenden Lkw kollidiert. Das Auto stürzte daraufhin etwa 20 Meter in eine angrenzende Schlucht.

Die 76 Jahre alte Beifahrerin wurde den Angaben zufolge schwer verletzt geborgen und mit einem Notarzthubschrauber in die Klinik Murnau nach Bayern geflogen. Für den 77-Jährigen aus dem Landkreis Karlsruhe kam jede Hilfe zu spät.

Deutscher stürzt in Österreich mit Auto in Schlucht - tot
12:32 Uhr

Podcast mit Block-Kindern sorgt im Entführungsprozess für Aufregung

Der neue Podcast "House of Block" über die Entführung der Block-Kinder sorgt im Hamburger Prozess für Unmut bei der Verteidigung. Der Podcast von Zeit Verbrechen zeige, dass Ex-Ehemann Stephan Hensel die Kinder schon früh mit der Presse in Kontakt gebracht habe, sagte der Verteidiger von Christina Block, Ingo Bott, vor dem Landgericht. In deren Äußerungen werde über seine Mandantin "hergezogen", sagte Bott. Er könne das "kaum ertragen".

Inzwischen sind drei von acht Folgen veröffentlicht. Darin ist unter anderem die jüngste Tochter von Christina Block und Stephan Hensel zu hören. Sie schildert ihre Entführung in der Silvesternacht 2023/24. Die damals 13-Jährige hatte vor Gericht nicht als Zeugin aussagen wollen.

Die 53-jährige Unternehmerin Block ist angeklagt, nach einem Sorgerechtsstreit die Entführung ihrer Tochter und ihres damals zehnjährigen Sohnes aus Dänemark nach Deutschland in Auftrag gegeben zu haben. Sie bestreitet die Vorwürfe. Einer von sieben Angeklagten hat die Tatvorwürfe gegen sich eingeräumt.

Podcast mit Block-Kindern sorgt im Entführungsprozess für Aufregung
11:44 Uhr

"Extrem fettleibig": Kim Jon Un wiegt mehr als 140 Kilo

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wiegt nach Einschätzung des südkoreanischen Geheimdienstes mehr als 140 Kilogramm. Der 42-Jährige werde als "extrem fettleibig" eingestuft, sagte der Abgeordnete Youn Kun Young unter Berufung auf den Geheimdienst. Kim habe wegen seines starken Rauchens ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anzeichen für akute gesundheitliche Probleme gebe es laut den Geheimdienstangaben jedoch nicht. Kim werde von einem Ärzteteam engmaschig überwacht und zeige etwa beim Treppensteigen keine Probleme.

Der Gesundheitszustand des nordkoreanischen Machthabers wird international aufmerksam verfolgt, auch mit Blick auf die Frage seiner Nachfolge. Kim war 2020 für rund 20 Tage nicht öffentlich aufgetreten, was damals Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte.

"Extrem fettleibig": Kim Jon Un wiegt mehr als 140 Kilo
10:59 Uhr

Verirrter Hai wird zu Internetstar – und lässt Aktien steigen

Ein rund 3,5 Meter langer Hai ist in Südkorea zum Besuchermagneten und Internetstar geworden. Das vermutlich als Bullenhai identifizierte Tier tauchte vor knapp zwei Wochen in einem Kanal der Hafenstadt Busan auf. Seitdem versuchen Boote der Küstenwache vergeblich, den Hai zurück ins Meer zu lotsen.

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Menschen versammeln sich im North Port Waterfront Park, um den Hai zu beobachten. (Foto: picture alliance/dpa/Yonhap via AP)

Der nach Angaben seiner Fans "Bukhangi" getaufte Hai sorgt auch wirtschaftlich für Aufmerksamkeit: Der Verkauf von Eis am Stiel in Hai-Form stieg in einem nahegelegenen Geschäft um fast 30 Prozent. Die Aktien der Pinkfong Company, des Studios hinter "Baby Shark", legten zeitweise um mehr als sieben Prozent zu.

Busans Bürgermeister ernannte den Hai zum ehrenamtlichen PR-Botschafter der Stadt. Am Freitag soll ein weiterer Versuch unternommen werden, das Tier zurück ins Meer zu bringen. Bullenhaie leben normalerweise in tropischen und subtropischen Gewässern. Ein Wissenschaftler vermutet, dass gestiegene Wassertemperaturen den Hai näher an die südkoreanische Küste gebracht haben könnten.

Verirrter Hai wird zu Internetstar – und lässt Aktien steigen
10:20 Uhr

Achterbahn steckt in Schwindel-Höhe senkrecht fest

Im texanischen Austin bleibt eine Achterbahn am Eröffnungswochenende plötzlich mitten in der Fahrt senkrecht stecken. Ein ganz vorne sitzender Fahrgast filmt gerade - und nimmt den Vorfall mit Humor: "Tja, wir werden im Internet sein". Die Insassen müssen den "Circuit Breaker" schließlich zu Fuß verlassen.

Achterbahn steckt in Schwindel-Höhe senkrecht fest
09:54 Uhr

Dieseldiebe nehmen Lastwagenfahrer auf Motorhaube mit

Dieseldiebe haben an einem Autohof in Lippetal in Nordrhein-Westfalen rund 830 Liter Diesel im Wert von fast 2000 Euro gestohlen. Als ein Lastwagenfahrer den Diebstahl bemerkte und die Männer zur Rede stellte, sprang er auf die Motorhaube ihres Autos – und wurde von ihnen mitgenommen.

Nach Angaben der Polizei in Soest fuhren die Täter zunächst in Schlangenlinien und mit hoher Geschwindigkeit weiter. Der Beifahrer schlug auf die Hände des 44-Jährigen ein, um ihn von der Motorhaube zu bekommen. Schließlich sprang der Mann während der Fahrt in einen Graben und konnte sich so retten. Die beiden Dieseldiebe entkamen unerkannt.

Dieseldiebe nehmen Lastwagenfahrer auf Motorhaube mit
09:35 Uhr

Piloten-Streit löst Alarm auf Flug nach Tel Aviv aus

Ein Flugzeug auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Tel Aviv hat nach israelischen Medienberichten ein Notfallsignal gesendet. Hintergrund sei allerdings keine Entführung, wie zunächst befürchtet, sondern ein Streit zwischen den Piloten, berichteten israelische Medien. Zuvor war berichtet worden, der Flieger von Flydubai habe einen international bekannten Code gesendet, der auf eine Entführung oder einen unrechtmäßigen Eingriff hinweise. 

Das Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv sei über Saudi-Arabien abgedreht und dort auf dem Flughafen Tabuk gelandet. An Bord der Maschine seien etwa 180 Israelis, berichtete die Zeitung "Haaretz". Israelische Kampfjets seien unterwegs zu dem Flugzeug, hatte die "Times of Israel" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet. Das israelische Militär teilte zu dem Vorfall mit, Generalstabschef Ejal Zamir berate sich gegenwärtig mit ranghohen Kommandeuren, darunter der Chef der Luftwaffe.

Piloten-Streit löst Alarm auf Flug nach Tel Aviv aus
08:46 Uhr

Kristi Noem reicht nach Skandal um Ehemann die Scheidung ein

Die frühere US-Heimatschutzministerin Kristi Noem hat die Scheidung von ihrem Ehemann Bryon eingereicht. Das berichtet die "New York Post" unter Berufung auf die am Montag eingereichten Gerichtsunterlagen. Als Grund werden unüberbrückbare Differenzen genannt.

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Noem war im März von US-Präsident Donald Trump als Heimatschutzministerin abgesetzt worden. Sie ist inzwischen als Sondergesandte für die Initiative "Shield of the Americas" tätig. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Noem und ihr Mann sind seit 1992 verheiratet und haben drei erwachsene Kinder. Die Scheidung folgt auf Berichte über Bryon Noem, der laut "Daily Mail" Kontakte zu Models aus der sogenannten "Bimbofizierungs"-Szene hatte und Fotos von sich in Frauenkleidung verschickt haben soll. Noems Sprecherin erklärte damals, die Familie sei von den Enthüllungen überrascht worden und Noem sei "am Boden zerstört".

Kristi Noem reicht nach Skandal um Ehemann die Scheidung ein
07:55 Uhr

In Tennessee steht historische Hinrichtung kurz bevor

Im US-Bundesstaat Tennessee soll heute eine zum Tode verurteilte Frau hingerichtet werden. Christa Pike ist 50 Jahre alt und wurde 1996 wegen des Mordes an einer damals 19-Jährigen zum Tode verurteilt. Pike war zum Tatzeitpunkt selbst 18 Jahre alt. Es wäre die erste Hinrichtung einer Frau in Tennessee seit mehr als 200 Jahren.

Mehrere Kampagnen hatten bis zuletzt versucht, die Hinrichtung zu verhindern. Pikes Anwälte hatten Anfang September ein 226-seitiges Gnadengesuch eingereicht. Der republikanische Gouverneur Bill Lee lehnte es am Montag ab. Auch UN-Experten hatten einen Stopp der Hinrichtung gefordert. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verwies auf schwere Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in Pikes Kindheit.

1995 hatte Pike gemeinsam mit zwei weiteren Teenagern die 19-Jährige in der Nähe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet. Pike ist laut dem Death Penalty Information Center die einzige der drei Beteiligten, die zum Tode verurteilt wurde.

In Tennessee steht historische Hinrichtung kurz bevor
07:32 Uhr

Polizei startet Großrazzia gegen Geldwäscher und "Hells Angels"

Mit einer groß angelegten Razzia geht die Polizei nach dpa-Informationen mit mehr als 1000 Einsatzkräften seit dem Morgen gegen ein Geldwäsche-Netzwerk und Rocker der "Hells Angels" vor. Laut der zuständigen Polizei in Duisburg sollen auch mehrere Haftbefehle vollstreckt werden. Insgesamt werden nach dpa-Informationen 140 Objekte durchsucht.

Die Polizei berichtete von zahlreichen Durchsuchungsmaßnahmen in mehreren Bundesländern sowie in anderen europäischen Ländern. Federführend sei die Staatsanwaltschaft Duisburg.

Polizei startet Großrazzia gegen Geldwäscher und "Hells Angels"
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

mitten im Krieg mit dem Iran beenden die USA ihre jahrelange Militärpräsenz in dessen tief zerrissenem Nachbarland Irak. US-Präsident Donald Trump will den von seinem Vorgänger Joe Biden 2024 beschlossenen Truppenabzug zum Monatsende abschließen. Während der Iran und die von ihm unterstützten irakischen Schiiten-Milizen den Schritt als Sieg feiern, warnen Sicherheitsexperten vor einem gefährlichen Machtvakuum. Sie befürchten auch ein Wiederaufleben der sunnitischen Extremisten-Miliz Islamischer Staat.

Das wird heute außerdem wichtig: 

  • Vertreter von Volkswagen, IG Metall und Betriebsrat treffen sich in Hannover zu einem Überprüfungsgespräch über den Zukunftstarifvertrag von 2024. 

  • Die Bundesagentur für Arbeit stellt die Arbeitsmarktdaten für diesen Monat vor. 

  • Das Statistisches Bundesamt gibt die Inflationsrate für September 2026 bekannt.

  • Der neue Marineinspekteur Wilhelm Tobias Abry übernimmt das Kommando über die deutschen Seestreitkräfte, mit Verteidigungsminister Boris Pistorius.

  • In Erfurt wird die mündliche Anhörung zu einem Parteiverbotsverfahren gegen die AfD auf Bundesebene des Justizausschusses im Thüringer Landtag erwartet.

  • Im US-Bundesstaat Tennessee soll an diesem Mittwoch das erste Mal seit mehr als 200 Jahren eine Frau hingerichtet werden. 

  • In Stockholm werden die Alternativen Nobelpreise bekannt gegeben.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de. 

Das wird heute wichtig
06:34 Uhr

Bayrischer Bürgermeister sackt bei Sitzung zusammen und stirbt

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Bauer hinterlässt eine Frau und drei Kinder. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Grafinger Bürgermeister Christian Bauer ist im Alter von 57 Jahren unerwartet gestorben. Berichten zufolge hatte der CSU-Politiker am frühen gestrigen Abend eine Sitzung des Bauausschusses eröffnet, als er plötzlich das Bewusstsein verlor und zusammensackte. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen durch Stadträte und Rettungskräfte starb Bauer demnach wenig später im Klinikum Ebersberg.

Bauer war seit 2020 Bürgermeister der Stadt Grafing. Zuvor hatte er 22 Jahre lang als Stadtkämmerer die Finanzen der Stadt verantwortet. Im März war er erneut zum Bürgermeister gewählt worden. "Wir sind alle fassungslos, bestürzt, voller Traurigkeit und in Gedanken bei Christian Bauer und bei seiner Familie", schreibt Landrat Robert Niedergesäß. Bauer hinterlässt seine Frau Andrea sowie zwei Töchter und einen Sohn.

Bayrischer Bürgermeister sackt bei Sitzung zusammen und stirbt
06:00 Uhr

Verdächtiger soll Anschlag auf US-Basis selbst vereitelt haben

Einer der fünf wegen Terrorverdachts nahe der britischen US-Luftwaffenbasis RAF Fairford festgenommenen Männer soll selbst die Polizei alarmiert und damit möglicherweise eine geplante Tat vereitelt haben. Nach Informationen der britischen Zeitung "The Times" rief der Verdächtige fast eine Stunde vor dem Notruf einer Anwohnerin die Polizei. Diese hatte am frühen Sonntagmorgen drei Lieferwagen und eine Gruppe maskierter Männer nahe dem Stützpunkt beobachtet.

Die Ermittler prüfen laut "The Times", ob die Männer im Auftrag des Iran handelten oder andere Motive hinter der mutmaßlich geplanten Tat standen. Die britischen Behörden warnen bislang vor voreiligen Schlüssen. Die Polizei stellte bei den Männern Benzin sicher. Improvisierte Sprengsätze seien nicht gefunden worden, sagte der Leiter der Anti-Terror-Einheit, Laurence Taylor. Die fünf britischen Staatsbürger im Alter von 23 bis 25 Jahren wurden unter Auflagen freigelassen.

Verdächtiger soll Anschlag auf US-Basis selbst vereitelt haben